Technik gesucht!

Hier geht es um Sprangtechnik!

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Beitragvon Claudia » 11.08.2006, 19:56

Ja, das ist geflochten. Leider *seufz*
Es wäre so schön gewesen, jemanden zu finden, der noch in alter Tradition sprangt :buhaeh:

Fabian, die "Wülste" sind die Nähte, mit denen aus einem Band eine größere Fläche gemacht wurde. Auf dem 2. Foto sieht man's ganz deutlich, daß es eine überwendliche Naht ist.

Schade, schade, schade
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Beitragvon wurm » 11.08.2006, 22:03

ja, meinst du auch daß das Nähfäden sind? Dann müssten die geflochtenen Bänder, die hier zusammengefügt wurden, ja auch an Anfang und Ende eine Stoßfläche haben. Da man die nicht sieht, wäre die auf der Rückseite. Aber ich glaube, Steffi hat uns schon alle relevanten Details als Bild gegeben, dann wird da keine Stoßfläche sein.
Also doch kein Nähfaden?
ich bin verwirrt. :gruebel:
aha: eben sehe ich nochmal das 2. Foto an: Kein Zweifel, es ist ´ne Naht.
Von wegen Wendestelle, blöde Idee.
Hmm, jetzt versteh ich gar nichts mehr.
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Beitragvon steffi241 » 12.08.2006, 10:58

Hallo,

Steffi241 hat geschrieben:Der Wulst in der Mitte kommt vom zusammennähen des Bandes


Doch das ist eine Naht, das hatte ich aber doch schonmal geschrieben. Die Tasche ist aus einem Band zusammengenäht.
Ich konnte nur leider die Innenseite nicht richtig zeigen, da die Tasche mit Leinen gefüttert ist.
Liebe Grüße, Steffi

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Beitragvon Rigana » 14.08.2006, 09:35

Mich erinnern die Bilder an Kumihimo und ans Fingerweben, aber eher ersteres. Mit beidem macht man aber eher Bänder, per Kumihimo auch noch Kordeln.

Vielleicht lohnt sich da mal das Googeln.

Liebe Grüße,
Rigana
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Beitragvon Babette » 16.08.2006, 08:12

Ich habe die Technik in einer Ornamente-Zeitschrift beschrieben. Damit werden meistens Gürtel geflochten. Vielleicht denke ich daran mal nachzusehen, dann kann ich genaueres sagen.
Aber die Struktur lässt sich tatsächlich auch mit Sprang machen.
Das Leben ist nicht fair :-)
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Beitragvon Vikinggirl » 04.09.2006, 14:26

Yes, you can do this technique with sprang.
Then you do one row s and one row z, one s, one z etc
And the way the colours split and run is called "Coptic-sprang".
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Beitragvon Rigana » 20.10.2006, 09:36

Ich habe diese Technik in einem litauischen Heftchen über Bänder gefunden.
Die Überschrift heißt "Pintines Juostos". Die Bänder scheinen mir fingergewoben (also geflochten). Per Google-Suche habe ich diese Seite gefunden mit Bändern in der Technik http://www.kaisiadoriumuziejus.lt/index ... 1&who=menu

Hier das Bild in groß, wenn der Link nicht funzen sollte: http://www.kaisiadoriumuziejus.lt/photo ... dmypfchjmd

Juostos heißt übrigens "Bänder".

Liebe Grüße,
Rigana
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Beitragvon Sandra » 20.10.2006, 09:51

Ich kenne eine Flechttechnik, ohne dass ich dafür einen Namen wüsste, die ähnliche Ergebnisse liefert:
Man nehme die gewünschte Anzahl Fäden, lege einen abwechselnd nach oben und nach unten (quasi so wie Kettfäden in zwei Hälften teilen nur immer abwechselnd)
Dann wird der Faden von ganz links außen durch das entstandene "Fach" gelegt. Danach die Fäden von oben und unten vertauschen und wieder den Faden von ganz links einlegen. Dadurch wandern die Fäden von links nach rechts, so wie auf den Fotos. Auch braucht man keinen Schussfaden, denn die Fäden sind Kette und Schuss gleichzeitig. Ohne größere Verknotungsgefahr kann man mit ca. 1,5 m langen Fäden arbeiten.

Könnte es sowas gewesen sein, Steffi?
Liebe Grüße, Sandra

Geschichte besteht aus einem Haufen Lügen über Ereignisse, die niemals stattfanden, erzählt von Menschen, die nicht dabei waren. (George Santayana)
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Beitragvon Vikinggirl » 20.10.2006, 14:03

Looking at it again, I also agree it is more likely to be braiding.
Last summer I was at a pow wow and there they were doing Indian braiding. And it looks very much like that.

http://www.amazon.com/Finger-Weaving-Br ... 0935741135
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