Brennöfen

Vom Tongewicht für den Gewichtswebstuhl über den Tonwirtel für die eigene Spindel bis zum Kugeltopf - hier wird getöpfert!

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Beitragvon Nadin » 07.05.2005, 22:23

Halo,
habe letztens verschieden dicke extrem gut getrocknete Tonstücke versucht im Feuer/Glut zu brennen. Hat irre geknallt, als die Teile geplatzt sind;(
Hat jemand von Euch mittlerweile Erfolg gehabt?
Grüße
Nadin
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Beitragvon Knappe » 08.05.2005, 17:16

*lol*

Tja, das ist mir auch schon passiert. Ich hätte ja noch einen Kübel Ton im Keller, aber da macht färben schon mehr Spass, das funktioniert wenigstens einigermaßen

Dieser Beitrag wurde am 08.05.2005 - 18:16 von Knappe aktualisiert
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Beitragvon Nadin » 13.05.2005, 00:19

Moin Dido
Das ist ja supi (einbisselneidisch)
Werde es die Tage gleich probieren!!!
Danke für den Motivationsschub
beste Grüße
Nadin
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Beitragvon Miriam » 02.06.2005, 22:37

Hallo,
ich habe das Tonbrennen im offenen Feuer auf dem letzten Fest (Ortenburg) versucht. Ich habe dafür eigens eine tiefere Feuerstelle gegraben und die Becher vorher eine Stunde lang rund ums Feuer gestellt, aber das Ergebnis sah am nächsten Morgen eher wie eine archäologische Fundstätte aus; nur ein einziger Becher hat überlebt.
Im Wildnistraining letzten Sommer habe ich diese Art des Tonbrennens zum ersten Mal praktiziert und weiß von dort schon, dass die Verlustquote eher hoch ist, vor allem, wenn die Außentemperatur nicht gleich bleibt (was in Ortenburg allerdings nicht der Fall war, dort war es einfach nur HEISS). Ich möchte es aber auf jeden Fall wieder probieren, werd mir dazu mal eure Tipps anschauen
Es war zur Zeit, da Bäume treiben,
Büsche sprießen, Wiesen grünen
und die Vögel ihr Latein
in der Frühe lieblich singen, ...

http://www.viatores-die-wanderer.org/klarets
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Beitragvon Nadin » 10.06.2005, 21:08

Hallo,
habe nun fleißig gebrannt. Diesmal blieb alles heil, sah echt gut aus. Bis der Regen kam. Nun habe ich wieder lustige (rote) Tonklumpen
Würde vermuten, daß es nicht heiß genug war, aber wie kann man dem begegnen? Hab schon an Kienäppel gedacht, aber wie ne Stunde lang unentwegt nachheizen?
Vielleicht hat ja jemand nen Tipp?

beste Grüße
Nadin
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Beitragvon Moira » 12.06.2005, 06:20

Hallo Nadine,
Wenn du deine Tonklumpen schwarz haben willst, dann probier es mal die rotglühenden teile sofort nach dem Brand in ein feuerfestes Gefäß mit Sägespähne zu legen. spähne schnell noch drauf langsam bis fünf Zählen und den Deckel für ne halbestunde drauf. Wichtig bei der Technik ist, das du das Gefäß noch Luftdicht mit nem nassen ,alten Handtuch abdichtest.#
Viel Spaß dabei
Gruß Moyra
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Beitragvon Mona » 12.06.2005, 16:30

Eine Bekannte von mir brennt auch im offenen Feuer, allerdings wird das 24h kontinuierlich auf annähernd gleicher Temperatur gehalten (sie teilen sich in Schichten auf und halten Wache). Wie lange hast du denn gebrannt?
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Beitragvon Nadin » 16.06.2005, 18:31

24 Stunden??? Huch, so lange bei weitem nicht;/ Vielleicht 5 Stunden. So gesehen viel zu wenig. Also nochmal ran.
Das rot hat mich gar nicht so sehr gestört. Dumm war nur, daß sich der Ton wieder "verweichte" (halt sich fast wieder wie vorher anfühlte). Ich werde aber die Handtuchvariante auch mal ausprobieren. Durch das Handtuch müßte sich der Rauch ja auch in Grenzen halten. Die haben letztens bei uns schon geklingelt, weil sie dachten es brennt

beste Grüße
Nadin
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Beitragvon Nadin » 27.06.2005, 21:11

mein Ton war von ocker zu rot gebrannt
ich bin noch nicht zu nen neuen Versuch gekommen;/
Weißt Du über das Holz genaueres?
Beste Grüße
Nadin
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