Schlangenbohrer

Hier könnt Ihr Begriffe aus dem Bereich Handwerk definieren oder erklären, die dann in ein Fachwörter-Lexikon oder auch Glossar aufgenommen werden sollen.

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Schlangenbohrer

Beitragvon Melnibone » 20.06.2007, 10:59

Auszug aus Flocken/Walkling: 'Lehrbuch für Tischler' [1961]
Abhandlung zur Holzverarbeitung VIV-Verlag

"Der wohl beste Bohrer für Holz und die größte Vollkommenheit besitzen die sogenannten Schlangenbohrer,
die sowohl zum Bohren von Langholz als auch von Hirnholz Verwendung finden.
Der Vorteil besteht in der beiderseitigen Anordnung von Vorschneidern
und Spanabhebern, wodurch die einseitige Hebelwirkung aufgehoben wird.

Die Zentrierspitze ist mit einem doppelten Einzugsgewinde versehen,
das in die Schneiden der Spanabheber übergeht
und so den Zug auf diese überträgt.

Zum Bohren von Weichholz sind die Gänge weiter als zum Bohren von Hartholz.
Die gewundene Form des Schaftes bewirkt einen selbständigen Spanauswurf.
Je nach der Form dieser sogenannten "Förderschlange" unterscheidet dabei unterschiedliche Bohrmodelle"

[edit] u.a. http://www.holzwerken.de/werkzeug/bohre ... cken.phtml

[/edit]
Zuletzt geändert von Melnibone am 20.06.2007, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Silvia » 20.06.2007, 11:44

Spannend,gibt es da auch ein Bild zu? :wideeyed:
Silvia
 

Beitragvon Luitold » 20.06.2007, 12:38

Klasse Copyrightverletzung!

Super!

Gut gemacht!

http://www.holzwerken.de/werkzeug/bohre ... cken.phtml

Gruss

Lui
Luitold
 

Beitragvon Melnibone » 20.06.2007, 13:32

Da hatte ich das aber nicht her, trotzdem danke :::

aber nächstesmal bitte eine PN .....

Das kommt aus einer Abhandlung zur Holzverarbeitung .....

Mache ein EDIT
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Beitragvon Flinkhand » 20.06.2007, 15:35

@Lui:

Das kann man aber auch anders sagen - ich glaube nicht, daß Melni das von deinem Link hat. Wir wollen doch hier mal die Netikette nicht vergessen, gell? ;-)
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Beitragvon Elmar » 29.08.2007, 21:12

Vorsicht mit alten Schlangenbohrern. Wenn diese nicht korrekt angeschliffen und geschärft sind eignen sie sich eher als Korkenzieher denn zum bohren. Besonders die alten mit zwei Vorschneidern und Räumern. Mit der modernen Form C /Irwin mit einer Schneide hab ich noch nie Probleme gehabt.

Äh, naja der 45mm geht in der Bohrwinde schon `n bischen schwer.

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Beitragvon roskur » 31.10.2013, 09:13

keine ahnung, was das soll. jedes werkzeug ist nur zu 50% von seiner qualität und zu 50% von seinem nutzer gut/abhängig (i.d.r.).

ich kenn leute, die mit topwerzeug mist herstellen und andere, die mit "schrottwerkzeug" "zaubern" können.
wer sagt "er sei sich 100% sicher" ist 100% unsicher
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