Wann Was Wo

Hier geht es um Bänder nach historischen Vorlagen. Wer hat Vorlagen, aus welcher Zeit gibt es welche Funde?

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Beitragvon Grace » 06.12.2006, 08:58

Jepp.
Collingwood habe ich nun persönlich angeschrieben, denn die Preise hier in Deutschland für sein Buch sind ja bekloppt. Da muss ne alte Frau lange für weben..... ;-)

Das Stadium, irgendwelche Dombücher zu durchforsten hab ich noch nicht erreicht, aber es gibt leute in meinem Umfeld, die behaupten doch ernsthaft, das dauert nicht mehr lange :devil:
Grace
 

Beitragvon Rigana » 06.12.2006, 10:49

Ich sag nur VS-Books... Das ist soweit die günstigste deutsche Bezugsquelle für sein Buch. Irgendwo im Kaffeekranz hab ich bei den ebay-Sachen nochmal den Link zu der sehr versteckten Buchliste von denen gegeben. Ich fürchte allerdings, dass es kaum günstiger als 30 Euro wird. Selbst wenn es aus Amerika/England günstiger kommt, musst du da noch Porto und eventuellen Geldtransfer rechnen. Da sind die 2€ Porto von VS echt geschenkt. Aber Buchtipps werden hier jetzt zu offtopic, denn irgendwo sind gerade die Brettchenweb-Dauerbrenner zu genüge besprochen. Daher sollten wir besser dorthin abwandern für Buchdiskussionen.

Das Stadium für Fetzensuche hast du bestimmt bald erreicht :biggrin:

Liebe Grüße,
Rigana
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Beitragvon Sandra » 06.12.2006, 11:07

[ot]Es war im Zeughaus, nicht im Kaffeekranz.[/ot]
Liebe Grüße, Sandra

Geschichte besteht aus einem Haufen Lügen über Ereignisse, die niemals stattfanden, erzählt von Menschen, die nicht dabei waren. (George Santayana)
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Beitragvon ellipell » 18.06.2007, 14:27

Hallo ihrs,
eine kurze Frage: Für welche Zeit/Region sind ägyptische Diagonalmuster nachgewiesen? bzw.: sind sie es überhaupt? oder auch nur ein Muster aus dem 20./21. Jhdt.?
Danke schon im Voraus für die Antworten!
Elke
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Beitragvon Flinkhand » 18.06.2007, 17:05

"Ägyptische" Diagonalen werden im Egon Hansen gezeigt. Er bezeichnet den Begriff "ägyptisch" als missverständlich, weil Fragmente in diese Technik in Nordwesteuropa im Mittelalter gefunden wurden. Er nennt je einen Fund aus Masku und Kaukola (beide Finnland).

Die Datierungen müßte man separat raussuchen, aber Kaukola datiert wohl 11. - 13. Jhd.

Liebe Grüße,
Claudia,
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Beitragvon ellipell » 18.06.2007, 18:10

Vielen Dank, Flinke :-)

Leider kann ich sie dann wohl nicht für meine Wiki-Darstellung nutzen... schade... vielleicht hat ja jemand ne Idee? Ich dachte an einen schönen Gürtel *hoffnungsvoll guck*
Hat aber auch Zeit: Ich muss erstmal meine Gürteltasche und mein Messer abarbeiten :blush:

(Ich liebe dieses Hobby: Dinge herstellen, die mir Spass machen und gegen Dinge tauschen, die ich nicht selber machen kann... :biggrin: )
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Beitragvon Niterl » 19.06.2007, 18:55

Etz mal ne ganz dumme Frage zu der "Brettchenbortensammlung" von ner Archäologin:

Warum versucht nicht irgendjemand des als kleines Büchlein dem Theiss Verlag schmackhaft zu machen?
Wär doch a Plan, oder?
Und in anbetracht der Tatsache, dass momentan alte Kulturen u. Techniken boomen wie die Pest wäre es auf jeden Fall nen Versuch wert, oder?

und überfällig noch dazu!!!!

Viele liebe Grüße,

Niterl
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Beitragvon Barde » 19.06.2007, 19:08

naja, das Problem ist wohl, dass die meisten hier, die dafür fit genug sind, den eigenen Namen auch auf etwas wirklich gutem sehen wollen ...

eine reine mustersammlung wäre für den anspruch wohl etwas zu mager; nimmt man die kompletten grundanleitungen zum weben mit rein, hat man wieder ein weiteres Brettchenweb-Buch mit ein paar zusätzlichen Mustern; kann also genausogut direkt von Staudigel / Crocket / Laitenberger abschreiben ...

ansonsten ist da wohl noch das problem, dass es in dem bereich so viele Machwerke merkwürdiger Natur gibt (man muß nur mal hier im forum unter den literaturbespr. schauen), dass man sich fast schämt und fürchtet, mit denen zusammen aufgezählt zu werden - der Kram findet erstaunlicherweise auch immer seine verlage *schulterzuck*

Last not least - Zeit und Mühe ...
Ich bin leider nicht der Weber hier im Haus und habe daher auch in Hinsicht auf die genauen Muster wenig recherche bislang; für ein thema in meienr sparte würde ich's mir aber als Winterprojekt (bei mir wohl wieder mehrere Winter) überlegen; Rigana hat als vorrangiges Projekt die Magisterarbeit, daneben noch webaufträge, Kurse und Markt-Wochenenden und Nebenjob ... bei den meisten anderen, die für so ein projekt die notwendige sorgfältige arbetisweise mti recherche usw. hätten wird's wohl ähnlich aussehen ...
www.silberkram.de
www.brettchenweber-shop.de

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Beitragvon Niterl » 20.06.2007, 06:13

ich weiß, is ja bei mir des gleiche Problem... "ZEIT"!!!!!!!!!!!!!!!

aber mal ehrlich... so a richtig gutes Buch "Geschichte der Brettchenweberei" gibt´s no ned, oder?
(I muss gestehen, Literaturtechnisch hab i mi damit no ned so auseinander gesetzt... :wacky: )
Und da würd i den ganzen Kram mit "Grundanleitung" weglassen...

Eigtl. wäre das ein gutes Thema für ne Magisterarbeit... :gruebel:

vielleicht schlag i des meinem Prof mal vor... (dumm, das i scho eine MA hab...)
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Beitragvon Dachs » 20.06.2007, 06:52

Ich denke, daß es mittlerweile zu Umfangreich geworden ist wirklich alles Nachweise zusammenzufassen. Dies gilt besonders dann, wenn noch Webbriefe dabei sein sollen.

Zum Glück gibt es Foren wie dieses, wo einzelne Veröffentlichungen und Aufsätze zusammengetragen werden.

In der Pax & Gaudium z.B. ist eine Übersicht über die Geschichte des Brettchenwebens erschienen.
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