Gewichte für einen Gewichtswebstuhl

Was man nicht kaufen kann, muß man sich eben selber bauen. Hier geht es darum, wie man sich Werkzeuge und Arbeitsgeräte von der Dreule bis zum Gewichtswebstuhl selber bauen kann.

Moderator: Moderatoren

Beitragvon Ingo » 27.04.2005, 22:45

Eine Idee hätte ich:

Bei meinem letzten Besuch im Museumsdorf Düppel hatte ich dies Problem der Gewichte für diesen Webstuhltyp im Hinterkopf - betrachtete den dort ausgestellten Gewichtswebstuhl und sah, dass dort an jedem unteren Fadenbündel mehrere (Ton-)Gewichte drangehängt waren.

Wenn es also nicht so einfach ist, genau vorhersagbare Gewichte zu brennen, ist dies vielleicht gar nicht so schlimm, wenn quasi eine größere Auswahl an verschiedenen Klein-Gewichten zur Verfügung steht und in Kombination derselben jeweils ein gewünschtes Gesamtgewicht herauskommt.

Das hätte auch den Vorteil, dass eine Umstellung auf andere Fadenstärken (wo wohlmöglich auch andere Gewichte erforderlich werden) diese einfach nur neu kombiniert werden müssen (nur ein wenig Kopfrechnen erforderlich )

So, dies mein Beitrag zu diesem Thema.

Allen Gewichten, ähh nein, WeberInnen noch einen schönen Tag

Gruß, Ingo
Zuletzt geändert von Ingo am 01.05.2006, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
Ingo
 

Beitragvon N.R.U. » 28.04.2005, 07:59

uschia hat geschrieben:hi,
ich hab mich in Düppel mit der Weberin (sorry - uschi und ihr namensgedächtnis...) unterhalten:
da läuft seit ca. 9!! Jahren ein Projekt mit einem 2m-Gewichtswebstuhl, verwebt wird selbst gesponnene Wolle in der Stärke "mittelfein"

da zu Beginn des Projektes zu wenig Tonscheiben zur Verfügung standen, wurde mit Sandsäckchen ergänzt:
Fazit:
inzwischen hängen nur noch ein paar einzelne Säckchen in der vorderen Reihe zwischen den Tonscheiben, da sich die Säckchen "verfizt" haben und das immer wieder zum Reißen der Kettfäden führte

ob man das bei geringeren Webbreiten mit Säckchen
besser hin bekommt, kann ich natürlich nicht sagen-
Aufgezogen wurden für den Versuch ca. 3,50m lange Kettfäden ---> diese stehen seit nunmehr ca. 9 Jahren unter Spannung!

liebe Grüße
uschi
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Beitragvon Ingo » 28.04.2005, 08:21

... und wie lang sind die inzwischen ?

Gruß, Ingo
Ingo
 

Beitragvon N.R.U. » 28.04.2005, 08:23

Dido hat geschrieben:Huhu,
also das Gewicht der Tonscheiben so +-20 Gramm zu planen, ist nicht sooo schwer: ich hab ja schon Vergleichsstücke gebrannt und müsste die dann mal 2 oder so nehmen.
Das Problem ist eher die Grösse und Dicke: je dicker, desto leichter springt das Zeuch (naja, jedenfalls ab einer gewissen Dicke)

Aber Tonscheiben? Bisher bin ihc eigentlich von so Doghnut-förmigen Dingern ausgegangen...

Gilt das 'verfilzen' nur für die Säckchen oder muss man da bei den Tonscheiben auhc aufpassen?
Grüsse
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Beitragvon N.R.U. » 28.04.2005, 17:15

uschia hat geschrieben:hi dido,

in Düppel sind die Teile Doughnat-förmig!
und:
das verheddern passierte mit den Säckchen, deshalb erfolgte Stück für Stück das Auswechseln durch Keramik
vielleicht noch ein Tip:
hatten am Anfang teilweise auch Ton in Ziegelfarbe
--->
das sieht man am fertigen Webstück! also sind die Teile jetzt nicht mehr rötlich, sondern weiß
gruß
uschi
p.s. wenn ichs richtig in Erinnerung habe: Einzelgewicht ca. 220 g

Dieser Beitrag wurde am 29.04.2005 - 11:59 von uschia aktualisiert
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Beitragvon Rigana » 29.04.2005, 10:22

Wird Ton beim Brennen nicht auch noch leichter?

Das sollte man fürs Doughnut-Wunschwebgewicht wohl berücksichtigen. 300g feucht und gebrannt dann weniger...

Wäre ja schade, wenn die ganze Arbeit umsonst wäre.

Liebe Grüße,
Rigana

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Beitragvon N.R.U. » 29.04.2005, 11:35

Dido hat geschrieben:Nein, der Ton wird noch schwerer beim Brennen.
Wiegen deshalb am Besten mit gebrannten Stücken als Vergleich.

Ton: im Prinzip ein guter Tipp, auf die Tonfarbe zu achten: kommt aber auf den Ton und das Brennen an, ob das Ganze abfärbt. Bei dem Ton, den ich verwende, hab ich bisher nix gemerkt von abfärben (wenn die Asche mal runter ist

Danke für die Tipps. Werde mich mal mit 220gr probieren. Dann hab ich schonmal die Geweichte, wenn auch noch keinen Webstuhl

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Beitragvon N.R.U. » 16.05.2005, 20:17

Dido hat geschrieben:Huhu,
ich hätt da mal gern ein Problem:
ich erinnere mich dunkel, dass ich mal was von Gewichten gelesen habe, die NICHT Doghnutförmig waren.
Hing wohl, glaub ich, won den Fäden ab?
Weis Jemand, wo ich das gelesen habe?
Oder wo ich mehr über verschieden geformte Gewichte lesen kann?

Gruß
Doris
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Beitragvon Dachs » 14.06.2005, 08:04

WWLOOM
Habe da mal was gefunden

Schöne Grüße aus dem sonnigen Ruhrgebiet!
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Beitragvon N.R.U. » 19.06.2005, 18:57

DasMau hat geschrieben:Noch eine spontane Idee von mir:

Wenn man jetzt Säckchen nehmen würde und die mit Ton beschichten (so ungefähr wie Gibsbinden im Krankenhaus) dann könnte man das Gewicht doch nachher mit Sand regulieren ohne diesen Filzeffekt zu haben oder? Ist nur so eine spontane Idee ob das wirklich funktioniert müsste man mal ausprobieren.

Sophia,
die keinen blassen Schimmer hat ob sowas im inferntesten belegbar ist aber einfach mal prakmatisch
überlegt hat
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