tischwebrahmen

Weben am Gewichtswebstuhl oder auch am Tischwebrahmen... wie man Stoff webt.

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Beitragvon dragon » 27.08.2006, 17:18

Da ich mich abgesehen vom Brettchenweben auch mal mit dem "richtigen" weben bschäftigen will hier mal ein Frage an die Experten. Was ist von diesem Tischwebstuhl zu halten ? http://cgi.ebay.de/WEBSTUHL-8-Schaefte_ ... dZViewItem

Viele Grüße, Nadine
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Beitragvon wurm » 27.08.2006, 18:06

nach dem Foto fällt es mir schwer, etwas dazu zu sagen. Ich habemal nach dem Typ gegoogelt, aber die Ergebnisse waren zwischen hebräisch und chinesisch nicht ganz lesbar für mich.
Na funktionieren wird es sicher, die Frage ist nur was Du von einem Webstuhl erwartest und damit machen willst, und ob dieser dann dafür geeignet ist.
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Beitragvon marled » 27.08.2006, 19:08

Dieser Webstuhl ist vorwiegend zum Mustern gedacht!
Da es keine komplizierte Verschnürung gibt, ist die Handhabung leicht erlernt und die Mustermöglichkeiten mit acht 'Schäften, die dazu auch noch völlig unabhängig voneinander bewegt werden können, natürlich schier unendlich.
Der Webkomfort ist natürlich durch die Art der Fachöffnung (wahrscheinlich Hochzugfach) und die fehlenden Tritte nicht sehr komfortabel und auch sehr zeitaufwendig.
Es kommt also darauf an, was du möchtest: möglichst leicht und einfach kleinere Webstücke mit einer großen Mustermöglichkeit herstellen oder lieber mehr Stoff in kürzerer Zeit? Auch der Platz den du zu Hause hast könnte dabei eine Rolle spielen, weil normale Trittwebstühle brauchen schon etwas mehr Platz als die kleineren Tischmusterwebstühle.
Falls du noch Fragen hast, kannst du mir ja gerne noch mal schreiben.

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Beitragvon daswollschaf » 28.08.2006, 12:03

Hallo
nach unseren Erfahrungen fangen die meisten Weber einfach an, d.h. mit einem einfachen Webstuhl der jedoch etwas breiter ist. Webbreite ca 120-160 cm, oder sogar mit einer Webharfe.
Wenn das Weben dann funzt, gehen Sie über auf einen Webstuhl mit Schäften.
Es kommt auch darauf an, was man mit den verschiedenen Arten von Webgeräten herstellenwill.
Beachte bitte auch, daß viele Ebayer, einen Webstuhl "im Auftrag" verkaufen, somit das Wissen über dieses Gerät garnicht besitzen. Somit kann man ganz schnell auf die Nase fallen, wenn ein wichtiges Bauteil fehlen sollte.
Gründlichst vor Auktionsende informieren, dann erlebt man keine Überraschungen

Gruß
Michel
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Beitragvon Lis » 05.11.2006, 17:44

Hallo zusammen,

Die Mutter einer Mitbewohnerin hat mir dieses Gerät hier "vermacht": http://homepages.uni-tuebingen.de/stude ... ahmen2.jpg
Außerdem sind Schiffchen dabei, und drei "Latten" aus Metall, die genauso lang sind wie der Rahmen breit. Und eine Vorrichtung zum Vorbereiten der Kette (wenn ich die englische Anleitung richtig verstanden habe). Der Webrahmen kommt übrigens aus Kanada von "Leclerc". Vielleicht sagt das ja jemandem etwas...

Was haltet ihr davon? Für mich sieht er recht einfach handzuhaben aus, aber vielleicht gibt es einen Haken?
Über Hinweise aller Art bin ich dankbar ;-)
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Beitragvon marled » 05.11.2006, 19:17

Jau, Leclerc ist eine ziemlich renommierte Webstuhlfabrikation! Der Webrahmen sieht doch auch grundsolide aus und ich wüsste bei dem Teil wirklich nicht wo ein Haken sein könnte. Vergleichbare Kircherrahmen sehen nicht so luxuriös im Verfleich dazu aus. Ich glaube du hast nur Grund zur Freude an dem Teil!
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Beitragvon Lis » 05.11.2006, 22:03

Ich hab auch erstmal 'ne Runde getanzt :biggrin:

Au wei, jetzt hab ich noch ein Projekt an der Backe :dizzy: Musste mich arg bremsen, da nicht "eben mal" einen Schal oder so aufzuziehen.....
Naja, mal schauen, ob ich das mit dem Schären der Kette hinbekomme, dürfte ja schon ein bischen anders sein als bei einem kammgewebten Band, nur zwischen zwei Querhölzern...
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Beitragvon Tjorven » 06.11.2006, 09:10

Glückwunsch, Lis!!!

Also, wenn Du das Projekt dann doch nicht anfangen willst, würde ich ihn auch adoptieren :biggrin: ...
Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen. J.R.R. Tolkien
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Beitragvon Lis » 06.11.2006, 10:09

[ot]Nett von Dir, Tjorven, diese Gastfreundschaft... :biggrin: Aber ich glaub, ich geb das Teil erstmal nicht mehr her.

Ist aber schon seltsam, da hofft man geradezu, nach dem Studium doch noch so ein, zwei Monate lang arbeitslos zu sein. :dizzy: [/ot]

Wie bekomme ich es hin, dass die Kettfäden... au wei, mir fehlen die Fachwörter... am Anfang und am Ende gleichmäßig weiß voneinander entfernt sind, wenn ich sie laut Anleitung nur über diese glatten Metallteile ziehen soll (und dann an einem nicht ganz so glatten Holzteil festknoten soll)? Es gibt ja Webstühle, die haben da Rillen oder Löcher oder so, meiner aber nicht.

Außerdem frage ich mich, ob man wirklich jeden Faden einzeln durch die Löcher und Schlitze des Kamms ziehen, abschneiden und dann festknoten muss... Gibt es da nicht so etwas wie einen Endlosaufzug?

Und ich bin noch nicht am Ende mit der Fragerei...
Wenn ich nun ein Werkstück aufziehen will, das länger werden soll als der Rahmen das erst einmal hergibt (von den eigenen Abmessungen her) - ist das eine arge Tüdelei, oder gibt's da einen Trick?

Das sind bestimmt alles total dämliche Fragen, und sie werden sicher auch in jedem normalen "Weben für Anfänger"-Buch beantwortet.... Aber unsere Stadtbücherei hat montags zu :buhaeh:
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Beitragvon blackraven » 06.11.2006, 11:30

Na klar kanst du laengere Stuecke weben, der Kettfaden wird auf den hintern Hollm auf gewieckelt( vom Rahmen weg)und das fertige Stuek wird auf den anderen Hollm gewickelt(wieder von Rahmen weg) .So kann man je nach Rahmen 2-4m schaffen. :lesen:
Bei perodich auftrettenden Tipfehlern,Fragen sie bitte Ihren Duden oder Sprachforscher.

Bild Ei
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