Museum Hochdorf sucht Jemanden zum Gewichtswebstuhl-Beziehen

Weben am Gewichtswebstuhl oder auch am Tischwebrahmen... wie man Stoff webt.

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Beitragvon Rigana » 18.02.2010, 13:16

Wichtig ist ja auch, dass was Vorzeigbares herauskommt.
Sonst wird es schwer, die Besucher davon zu überzeugen, dass feines, ebenmäßiges und hochwertiges Tuch an diesen recht einfachen Geräten hergestellt wurde.

Irgendein Tuch habe ich schon auf vielen Gewichtwebstühlen gesehen, aber fein und gleichmäßig waren die wenigsten.

Bei einem Museum wie Hochdorf, dessen hiesige Funde viele bemerkenswerte Textilien umfassen, sollte es den Betreibern schon wert sein, einen solchen Webstuhl professionell beziehen zu lassen. Bei anderen replizierten Bestandteilen der Ausstellung ist das ja auch geschehen.
Wie hoch da die Kosten sind, kann ich nicht einschätzen, aber wenn man neben der zu demonstrierenden Funktionsweise auch Wert legt auf möglichst korrekte Materialien, gehen die schon ins Geld.

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Beitragvon Peregrina » 18.02.2010, 13:27

Ich weiß, welcher Webstuhl da gemeint ist. Es ist eine Webhütte, in der auch ein angefangenes Brettchengewebe hängt. Das wird von den Besuchern befingert und verknubbelt und verständnislos fallen gelassen (und ich versuch jedes Mal, das wieder zu ordnen ;-) ). Letztes Mal haben sie den Eingang gesperrt, daß man nur noch von der Tür aus hineinsehen konnte. Ist auch besser so. Aber so genau kann man das Gewebe gar nicht sehen, weil die Hütte eine recht schattige Angelegenheit ist.
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Beitragvon Solà » 18.02.2010, 14:42

deswegen wollen sie es ja auhc neu beziehen lassen.... weils eben total verknubbelt ist. aber wenn ichs recht verstanden habe, soll das wirklich ein tuch werden, keine brettchenweberei....
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Beitragvon Rigana » 18.02.2010, 16:54

Eine Brettchenweberei wäre auch nicht so weiter schwer zu beziehen..

Wenn man schon nicht in die Hütten reindarf und auch wenn es nicht den historischen Tatsachen entspricht, wäre doch eine Ausleuchtung der Exponate/Replikate angebracht.

Oder soll der Gewichtwebstuhl wieder ins Museum? Da stand auch mal einer und der war gut bezogen mit Anfassverbot.

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Beitragvon Peregrina » 18.02.2010, 17:35

Ich hab mich ungenau ausgedrückt. In der Webhütte war auch der Webstuhl, hinten an der Wand, und man konnte früher durchaus reingehen. Aber wahrscheinlich hat man genau wegen zuviel Befingerei den Zugang beschränkt. In der Hütte ist ja niemand, der da ein Auge draufhaben kann.
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Beitragvon Solà » 18.02.2010, 18:33

wenn ich die archäologin richtig verstanden habe, ist er wegen seines zustandes nach dem Sommer, als er drau0en in der Hütte stand und bei den museeumsfesten wahrscheinlich auch gut befingert worden ist, eben in die Hütte draußen verbannt worden. Neubezogen soll er allerdings wieder drinnen stehen.....
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Beitragvon Cerid » 19.02.2010, 08:33

Also ich kenne glaub keinen Webstuhl in diversen Museen, der nicht total durcheinander und befingert worden ist. Selbst wenn "anfassen verboten" dabei steht.
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Beitragvon Hrefna » 19.02.2010, 08:37

vieleicht auch gerade, weil "anfassen verboten" draufsteht..?..... :devil:

Die Menschen sind komisch - sobald man schreibt: "hier nicht", oder "nicht anfassen", oder irgendwas mit "nicht" oder "verboten" oder "auf keinen Fall" oder "niemals", dann wird es erst recht gemacht......

Das müßte man mal austesten (an weniger zeitaufwendigen Exponaten), was mehr befingert wird......- das mit oder ohne Schild.....

:devil:
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Beitragvon Nylette » 19.02.2010, 13:10

Oder ein Schild anbringen nach dem Motto: Wenn Du das anfasst, bricht das Teil zusammen, oder irgendwas fällt Dir auf die Pfoten oder so :devil:
Vorsicht gefährliches Gerät oder so
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Beitragvon Rigana » 19.02.2010, 13:31

Vielleicht sollte man einen Knopf mit der Aufschrift "Achtung! Weltuntergang!" anbringen :devil:
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