dicke Wolle

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Re: dicke Wolle

Beitragvon Chrissie » 09.03.2016, 20:20

Ich stricke zwischen 1,5 - 4,5, je nach Strickstück.
Aber 5er Nadeln finde ich schon unbequem dick, ich kann schon nicht verstehen, warum jemand mit 10ern stricken mag.
Und das muss doch alles elend schwer sein.
Liebe Grüße,
Chris

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Re: dicke Wolle

Beitragvon Sabine spinnt » 09.03.2016, 20:52

Eine Bekannte von mir hat in Besigheim einen Wolleladen, die machen dort auch so Strick- und Häkeltreffen.
Die haben dort letzten Winter auch sowas gemacht mit 20 oder 25mm Nadeln, das Ergebnis sollte eine Winterdecke werden, rausgekommen dabei ist eine halbfertige Decke und drei von 7 Damen mit einer richtig dicken Sehnenscheidenentzündung, das war mir vom Zusehen schon eine Lehre.
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Re: dicke Wolle

Beitragvon Peregrina » 09.03.2016, 21:37

Dicker heißt auch nicht unbedingt wärmer.
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Re: dicke Wolle

Beitragvon Hîdril » 10.03.2016, 09:34

Ich stricke momentan Merinowolle mit Stärke 5 für meine Babys und muss nach drei oder vier Reihen das Strickstück weglegen, weil mir die Hände weh tun. Ich bin froh, wenn die Hose fertig ist ( noch 1 1/2 Hosenbein *juhuh*).

Und wenn man sich so eine Decke aus diesem unmöglichen Garn strickt, wie soll man darunter liegen? Die ist doch sicherlich sehr schwer und wahrscheinlich auch ziemlich steif, also nicht wirklich anschmiegsam. :nixweiss:
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Re: dicke Wolle

Beitragvon kypert » 10.03.2016, 13:27

Kennt ihr diese Technik, Armstricken oder Handstricken oder so heisst die? Da benutzt man seine Arme als Stricknadeln. Warum das überhaupt jemand macht? Um Abwechslung vom Feinstrickmaschinen-Einheitsbrei zu bekommen ;) Warum etwas von Hand stricken, was die Strickmaschine so viel besser und schneller macht?
Der Trick bei Decken ist es, zu "zwiebeln". Eine normale, dünne Sommerdecke oder ein Laken unter das Strick-Monster und es ist herrlich warm und kuschelig. Als die Daunendecke erschwinglich für die einfachen Leute in den norwegischen Bergtälern wurde, wollten diese sie erstmal nicht so recht annehmen, weil sie viel viel leichter war, als das, was sie gewohnt waren. Ich staffele meine Bettdecken auf die alte Weise (das Schaffell habe ich durch eine Normale Decke ersetzt) und frage mich, wie Leute unter nur einer dünnen Decke gut schlafen können ;)
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Re: dicke Wolle

Beitragvon Shadow-Witch » 10.03.2016, 15:38

Wohlfühlkuschelwärme empfindet jeder Mensch anders, mir reicht eine Kuscheldecke aus Sockenwolle, denn was meine Füße wärmt, reicht mir für den ganzen Körper und ich bin ein Frostköttel :blush:
Grüße von Gaby
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Re: dicke Wolle

Beitragvon Tjorven » 11.03.2016, 08:24

kypert hat geschrieben: Warum etwas von Hand stricken, was die Strickmaschine so viel besser und schneller macht?


Na, weil es nur dann wirklich Handarbeit ist, wir hier in einem Handarbeitsforum sind und weil das Herstellen Spaß macht - es geht meistens nicht um das fertige Teil sondern um den Weg dahin! Sonst könnte man auch gleich was im Laden kaufen, das geht schneller und ist meistens billiger als das Garn... :dizzy: Außerdem können Strickmaschinen eben nicht alles besser, z.B. Ajourmuster, und das Strickmaschinchen mag zwar praktisch sein, aber abends nach der Arbeit als Ausgleich an meinem Kram rumstricken finde ich dann doch entspannender!
Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen. J.R.R. Tolkien
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Re: dicke Wolle

Beitragvon Shadow-Witch » 11.03.2016, 08:48

ausserdem kann man ein Strickstück mit 2 bzw. 5 Nadeln überall mit hinschleppen, die Strickmaschine im Bus oder Zug? wohl eher nicht :gruebel: ;-)
Grüße von Gaby
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Re: dicke Wolle

Beitragvon kypert » 11.03.2016, 12:23

Mit der Strickmaschine zu stricken ist nicht weniger Handarbeit, nur zeiteffizienter!
Aber der Punkt hier ist doch, dass man Sachen mit feinem Garn und einfachem Muster gleich auf Industriemaschinen ohne jegliche Handarbeit herstellen kann und auch an jeder Ecke findet, diese dicken Decken aber müssen von Hand gestrickt werden, und haben gleich einen ganz anderen Ausdruck. Das ist Design, und zwar ziemlich geniales. In der Geschichte des Strickens ging es ja immer irgendwie darum, so klein, gleichmässig und avansiert wie nur möglich zu stricken, und dann kommt ein ukrainischer Designer vorbei und setzt einen Gegenpol. Mein Gesckmack isses auch nicht, ich finde gestrickte Dinge generell hässlich, aber doch, das Design ist gut.
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