Mitmachen...Leben retten !

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Mitmachen...Leben retten !

Beitragvon Old_Paddy » 17.08.2010, 10:48

Hallo,

ich bin selbst seit März 2006 bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei)registriert und würde mich freuen wenn ich hier noch Leute finde die sich etwas über die Arbeit der DKMS informieren oder noch besser typisieren lassen möchten!

Zu Beginn einfach mal ein Erfahrungsbericht den ich in einem anderen Forum las:
(Von Heike - nicht von mir)

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Erfahrungsbericht einer Stammzellenspenderin:

Es liegt nun knapp 5 Jahre zurück, als ich die Ehre hatte, –und als solche habe ich es bis heute verstanden- einem Leukämiepatienten Stammzellen von mir zu spenden. Um all denjenigen ein besseres Verständnis dafür zu geben was in einem solchen Fall passiert, möchte ich nachfolgend meine gemachten Erfahrungen kurz aufzeigen (ich bin keine Medizinerin, deshalb bitte ich um Verständnis, wenn ich vielleicht nicht alles 100% nach Lehrbuch wiedergeben kann):

Nachdem ich mich bei einer Spendenaktion habe typisieren lassen, kam ca. 1 Jahr später ein Schreiben der DKMS mit der Information, dass meine Stammzellen womöglich bei einem erkrankten Menschen passen könnten. Um dies genauer zu überprüfen, musste ich mich einer detaillierteren Typisierung unterziehen. Dies geschah dann mittels Blutabnahme mehrerer Röhrchen bei meinem Hausarzt. Die Kosten hierfür –so wie auch alle später entstandenen Kosten- hat die DKMS vollständig übernommen.
Das Ergebnis der Untersuchung war, dass das Bild meiner Stammzellen zu einem hohen Grad mit dem des Patienten übereinstimmten. Die DKMS hatte nun damit begonnen, mich mit zugesandtem Informationsmaterial sowie telefonischen Aufklärungen besser darüber zu informieren, welche Schritte nun folgen können – sofern ich dies möchte. Und ich wollte! Das Verfahren, welches bei „meinem Patienten“ angewendet werden sollte, war nicht die Entnahme von Stammzellen aus dem Knochen (und hier wird nicht wie so oft gesagt etwas aus dem Rückenmark genommen; viel mehr gewinnt man diese Zellen aus dem Hüftknochen), sondern in meinem Fall eine Art „Blutwäsche“, bei welcher die für den Patienten lebenswichtigen Stammzellen aus meinem Blut gefiltert wurden.
Der nächste Schritt waren einige Voruntersuchungen –immer eng begleitet und organisiert von der DKMS- um zu checken, ob ich eine solche Stammzellenspende auch gut vertragen würde. Dies war der Fall und nach einigen weiteren Wochen musste mein Blut zwecks Vorbereitung auf die Spende insofern angereichert werden, dass genügend „Helferzellen“ (meines Wissens nach vor allem weiße Blutkörperchen) produziert werden. Dies hatte zur Folge, dass dem Körper vorgespielt wurde, er habe eine Grippe (um die benötigten Helferzellen verstärkt herzustellen). Und die entsprechenden Symptome einer Grippe hatte ich dann auch.
Die Stammzellenspende an sich ging an einem Vormittag über die Bühne. Glücklicherweise hatte ich so viele weiße Blutkörperchen usw. produziert, dass diese eine „Blutwäsche“ ausgereicht hatte, um genügend Material für den Patienten herauszufiltern. Mein Arbeitgeber hat diese Aktion (ich war 2 Tage krank geschrieben) voll unterstützt und mich von der Arbeit befreit. Andernfalls hätte auch die DKMS den Ausfall beglichen.

Nach all der technischen Beschreibung dieses Erlebnisses muss ich nun noch ein Wort zu meinem emotionalen Befinden damals loswerden…
Die Nachricht ich sei womöglich der richtige Spender für einen Menschen, der sich in einer sehr ernsten und nach meinem Verständnis lebensbedrohlichen Situation befindet, hat mich zum einen positiv überwältigt und gleichzeitig hatte ich Angst. Nachdem ich mich jedoch versucht habe in die Situation des Betroffenen –und noch mehr- seiner Familie hineinzuversetzen, war mir unumstößlich klar, dass ich helfen werde. Auch ohne vielleicht jemals zu wissen, wem genau ich damit geholfen habe. Die Wochen vor der Spende habe ich sehr oft an denjenigen gedacht, der nun irgendwo sitzt, liegt und weiß, dass die DKMS fündig wurde und einen passenden Spender aufgetan hat. Ich konnte mir nur im Entferntesten vorstellen, welch Hoffnung in dieser Person und seinen Angehörigen plötzlich aufgekeimt ist. Ich hatte das Gefühl es lag auf einmal alles an mir und meiner Bereitschaft, Stammzellen zu spenden. Und vermutlich war es auch so. Ich bin in dieser Zeit viel bewusster durchs Leben gegangen und konnte den Tag nicht abwarten, dem Menschen nun endlich zu helfen. Es war ein tolles Gefühl und ich kann jedem einfach nur raten, sich typisieren zu lassen und im Falle einer Übereinstimmung auch zu spenden. Wir Menschen sind doch irgendwie füreinander verantwortlich… und sollten uns deshalb auch gegenseitig helfen.


Von Herzen alles Liebe,

Heike

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Beitragvon Peregrina » 17.08.2010, 13:54

Hallo,

erstmal danke für diesen Post. Aber ich habe dazu einige Gedanken.
Wenn Du schon ein wenig hier im Forum gelesen hast, wirst Du festgestellt haben, daß es hier üblich ist, sich vorzustellen, was man werkelt, wofür man sich interessiert usw., damit wir anderen wissen, mit wem wir es zu tun haben. Ich meine, wir wissen ja noch nicht mal, ob Du Männchen oder Weibchen bist ;-)
:werdu:
Mir drängt sich der Eindruck auf, Du willst ausschließlich für den guten Zweck Werbung machen. Bitte versteh mich jetzt nicht falsch. Knochenmarkspende ist wichtig und kann Leben retten. Aber wir sind hier in erster Linie ein Handarbeitsforum, und Dein Beitrag steht irgendwie verloren im Raum.
Würdest Du bei allem unbesehen mitmachen, nur weil es sich gut anhört?

Nix fur ungut,
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Beitragvon Old_Paddy » 17.08.2010, 14:26

Aaaaaaalso...
Zur Welt des Mittelalters bin ich gekommen durch eine
Freundin die ich Mitte der neunziger Jahre kennengelernt aber
leider 15 Jahre nicht mehr gesehen habe.
Jedoch hat sie mich vor ein paar Monaten angeschrieben und wir hatten
uns natürlich viel zu erzählen...
Unter anderem ist sie auch seit einigen Jahren in einer MA-IG aktiv
und lud mich ein sie doch einmal auf einem Mittelaltermarkt zu besuchen.
Am 8. Mai lagerte sie in Oppenheim bei der Burg Landskron mit ihren
Leuten und dort besuchte ich sie und damit war ich praktisch das erste mal
auf einem Mittelaltermarkt - was mich auf Anhieb interessiert und
auch begeistert hatte.
Nicht nur dass ich eine Freundin nach langer Zeit wiedersah
sondern auch die Atmosphäre und eben alles was solch einen
Markt ausmacht.
Am letzen Wochenende war ich auf dem Legendären Markt in Kaiserslautern für 2 Tage .
Und Sonntag dann auf dem MA-Markt in OF-Rumpenheim um ein schönes WE ausklingen zulassen.
Als nächstes bin ich auch noch auf dem Heyner Burgfest *freu* -
dort nehm ich `ne andere Freundin mit der ich diese ganze Faszination
einmal vermitteln möchte.
Und danach steht Bad Münster auf dem Programm...
Und nächstes Jahr das ganze mit Gewandung - ich muss mich
nur erst mal festlegen auf einen Charakter/Ort/Zeitraum den ich darstellen möchte,
bin aber bestens beraten um nachher nicht mit etwas
unpassendem unterwegs zu sein.

Meine 90er Jahre Freundin näht Gewandungen und hat mir diese Forum empfohlen , denn sie sagt auch Männer (vor allem die Mittelaltermänner) können nähen und sich mit Handarbeiten beschäftigen, sie meint auch ein alter Hase wie ich könnte seine Gewandung , wenn er sie mal hat verschönern.Und um das zu lernen,von Euren Erfahrungen zu lernen und darüber zu sprechen bin ich nun hier.

Liebe Grüße Old Paddy
Old_Paddy
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