" Denn Du bist, was Du isst "

Gaumenschmaus und Festgelage - was wurde aufgetafelt?

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Beitragvon Andreas zu Stemberg » 18.09.2007, 14:47

Ich würde das auch wie Beate sehen. Ich meine aus einer Inhaltsanalyse von dem was hinten raus kommt, kann man nicht wirklich darauf schließen, was oben rein ging..

Und aus den Nahrungsmitteln kann man auch die Gerichte nicht interpolieren.

Ich versuche gerade auch ein kleines "Kochbuch" zu basteln, aber eher nach folgendem Aufbau:

Wann gab es wo welche Nahrungsmittel
Welche historisch verbürgten Rezepte sind vorhanden
Was kann man noch draus kochen, was schmeckt, aber keinen historischen Anspruch hat (ausser der Verwendung historisch verbürgter Nahrungsmittel)
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Beitragvon Sonja » 18.09.2007, 15:06

Wir haben das Buch letztes Wochenende in Reinheim gekauft, hab aber leider nur mal kurz durchgeblättert. Aber ich denke auch nicht, dass es noch authentische keltische Rezepte gibt und das es eher, wie Beate geschrieben hat, nachempfunde Gerichte sind (z. B. aufgrund von Funden) (äää, außer der Trockenhefe :biggrin: ).
Aber vielleicht findet man ja darin ein paar Tipps und Anregungen. Leider ist die Saison im Oktober vorbei, aber ab nächstem Frühjahr werde ich mal berichten, ob's auf dem Lager zu gebrauchen ist.
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Nachkochen

Beitragvon Falkenstadl » 18.09.2007, 15:15

Da ich weder Wissenschaftler noch Historiker bin, nehme ich die Rezepte als Anregung, einmal etwas anderes zu kochen bzw. zu essen, was in früherer Zeit möglich war. Wenn's schmeckt, dann gefällt es mir.
Gruß
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Beitragvon Rigana » 18.09.2007, 19:30

Die Keltenkringel sind aus Wederath-Belginum. Und man kann dort in der Vitrine auch den verkokelten Überrest des Backwerks bewundern (recht klein...).

Ich hab über das Keltenkochbuch nur kurz bei Sonja im Lager drübergeblättert. Ob und wie passend das ist, konnte ich bei dem kurzen Einblick nicht herausfinden. Von der Aufmachung her ists aber recht liebevoll gestaltet.

Liebe Grüße,
Rigana
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Beitragvon Osric » 18.09.2007, 20:34

Wir besitzen das Kochbuch " wie mann eyn teutsches Mannsbild bey Kräften hält" isbn 3-89996-264-8 von J. Fahrenkamp.
Dieses bezieht sich auf das 14 jhd n C. und stützt sich auf die "Würzburger Pergamenthandschrift".
Die Rezepte darin sind alle Wunderschön und auch Lecker, aber ein paar dieser Mahlzeiten gab es mit Sicherheit nur bei Reichen Händlern und beim Adel da Zutaten wie z.b.Safran fast mit Gold aufgewogen wurden.
Auch Fleisch wird wohl er selten als oft gegessen worden sein.
Deshalb denk ich schon das es dazugehört z.b. bei der Darstellung eines Bauern nicht Gerade ein Halbes Schwein auf bem Brett vor sich liegen zu haben sonder wohl eher den Brei im Napf oder eine Suppe mit Fisch und Wurzeln.
Hoch das Horn
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Beitragvon Andreas zu Stemberg » 18.09.2007, 20:36

Wobei das Problem besteht, das damaliges "arme Leute"- Essen heutzutage eine Delikatesse ist.. Lachs oder Flusskrebse um mal 2 zu nennen..
Andreas zu Stemberg
 

Beitragvon Flinkhand » 18.09.2007, 20:52

:moment:

Jetzt sind wir hier schon fett auf Seite 2 in einer Diskussion, die mit einem Beitrag begann, von dem ich immer noch nicht weiß, was der eigentlich aussagen sollte ...

Und dann sind wir auf einmal bei Bratwurst, Kochbüchern und Keltenkringeln :gruebel:

Was geht denn hier ab?!
Claudia,
Die Flinke

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Beitragvon Andreas zu Stemberg » 18.09.2007, 21:25

Wir befleißigen uns eines Threaddrifts um dem Thema etwas mehr Inhalt zu geben? ;)
Andreas zu Stemberg
 

Beitragvon Pilz » 18.09.2007, 21:27

:alleswirdgut:
Vielleicht sollte einer der Foren-Mods diesen Thread mal splitten, damit die Diskussion auch weitergeführt werden kann.

Stefan

[edit]Kundryn, bitte melde dich, damit wir wieder ruhig schlafen können! ;-) [/edit]
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Beitragvon Andreas zu Stemberg » 18.09.2007, 21:45

Warum denn? Wenn von der Threaderstellerin keine Präzisierung kommt, welches Thema sie denn nun bereden will, dann kann hier doch frei weiter diskutiert werden. Man kann auch "übermoderieren" ;)
Andreas zu Stemberg
 

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