Noten lernen

Von Minnesang über Dudelsack und Lautenspiel bis zu mittelalterlichen Tanzschritten - Spielt auf zum Tanz!

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Noten lernen

Beitragvon Cerid » 12.07.2007, 06:47

Gibt es eigentlich ein supereinfaches Heft oder Programm zum Notenlernen für Dummies? Also am besten ein Kindergarten-Grundschul-Niveau-Heftle?
Ich bin einfach zu blöd, mir die Noten zu behalten. Da muss es doch was geben, was auch Spaß macht - wie man sowas spielerisch lernen kann. Oder? Hat jemand einen Tipp?
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Beitragvon bootsbauer » 12.07.2007, 07:12

Moin,
da müssten wir ersteinmal wissen welches Instrument du spielst, oder geht es nur um Gesang?

gruß,
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Beitragvon Sandra » 12.07.2007, 08:03

Geh doch einfach in die Musikhandlung in deiner Nähe und stöbere dich durch die Regale. Gerade für Kinder gibts da ne ganze Menge, ob für Flöte oder Gitarre oder....
Liebe Grüße, Sandra

Geschichte besteht aus einem Haufen Lügen über Ereignisse, die niemals stattfanden, erzählt von Menschen, die nicht dabei waren. (George Santayana)
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Beitragvon Sleipnir » 12.07.2007, 08:43

Moinsen!

Na Cerid, Du als echte Blues-Röhre brauchst doch sowieso keine Noten zu können, das geht eh nur aus dem Bauch raus. :blues:


Und ansonsten haben mir damals meine Musikerfreunde versucht die Noten so beizubringen, indem sie mir die Noten als Buchstaben auf die jeweiligen Notenlinien geschrieben haben. Gebracht hat es auch nicht viel, aber ich bin auch ein ausgesprochen "Notenresistenter" Mensch. :wacky:

Ansonsten hab ich auch schon öfters PC-Programme zum Notenlernen (z.B. für Gitarre) gesehen, kann die aber net beurteilen.

So long, Sleip
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Beitragvon Rigana » 12.07.2007, 09:30

Noten sind so abstrakt wie Schrift... Ich habe in der Grundschule schon gemerkt, dass alle, die im Blockflötenkurs waren, durch das Spielen besser Noten gelernt hatten als die, die "nur" trockenen Musikunterricht hatten.

An den Namen von dem Lernheft kann ich mich nicht mehr erinnern... der Notenspatz oder so...
Darin waren am Anfang die verschiedenen Noten farbig unterschieden. Ein a war blau, c war rot, d grün etc... und das Liniensystem war extragroß. Die Noten kamen auch nicht alle beieinander, sondern man fing mit 2 Noten an und dann kam pro "Lektion" eine neue Note hinzu.
Dadurch hat man erst einmal eher Farben und Griffe zusammengebracht und hat dann quasi nebenbei auch begriffen, auf welcher Linie diese Note lag, wie sie hieß und wie man sie griff (da wir nur mit dem Violinschlüssel kämpften, reichte das aus). Gegen Ende des Buches waren auf einmal alle Noten schwarz und die Systeme gingen auf Normalgröße.

Also wenn du Noten lernen möchtest, mache es besser mit einem Instrument dazu. Eine Schulblockflöte ist vielleicht nicht das Attraktivste, aber definitiv am erschwinglichsten (bittebitte eine aus Holz kaufen, kein Plastikdingens). Und dann musst du üben - jeden Tag eine Viertelstunde reicht schon, um grobe Notenkenntnisse zu erwerben. Aber Stetigkeit erhöht dort den Erfolg. Daher jeden Tag.

Zum einfachen Musizieren braucht man Noten auch nicht, aber zum "Transport" von Melodien und zur gegenseitigen Schnellverständigung sind sie sehr praktisch. Ich kann ein Liederbuch aufschlagen und mir über meine Notenkenntnisse ein völlig fremdes Lied erschließen. Mit etwas Training reicht es auch, nur die Noten still zu lesen und dann die Melodie im Kopf zu haben.

Liebe Grüße,
Rigana
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Beitragvon Evelune » 12.07.2007, 10:09

Bei mir ist es so das ich sogar für jedes Instrument die Noten neu lerne, denn irgendwann schaue ich die Note an, und denke dann nicht mehr das ist C und das wird so gegriffen, sondern sehe die Note und denke sofort an den Griff, ohne Umweg. Schwer zu erklären. Aber das kam bei mir einfach durchs spielen, Blockflöte ist da wirklich gut. Und schon kann man sie.
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Beitragvon Elin » 12.07.2007, 10:50

Ich habs in der Grundschule mit einer Blockflöte gelernt und das ging hervorragend. Und ich kann das auch einfach auf andere INstrumente übertragen.

Würd dir auch dazu raten und dann vielleicht so ein Kinder-flöten-lern-heft das ein wenig ausführlicher ist und zum selbststudium geeignet ist.


Ich wünsch dir viel spaß.

Und ja, bitte bitte eine Holz Blockflöte.
Elin
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Beitragvon Schoscho » 12.07.2007, 11:36

ich kann mich nur anschließen. am besten lernt man es während dem erlernen eines instruments. vielleicht solltest du dich auch erstmal an ein tasteninstrument wagen, da versteht man die zusammenhänge besser. ich habe auch die erfahrung gemacht, dass es manchen menschen schwerer fällt als anderen, aber es ist niemals unmöglich. ich fahre nächste woche zwar erstmal zwei wochen oder länger weg, aber wenn du willst kann ich dir danach ein bisschen was zusammensuchen, hab ein paar ganz gute sachen da. die sind zwar eigentlich eher für kleine kinder, aber das ist ja nicht schlimm. gibt auch paar gute "eselsbrücken", mit denen man sich vieles sehr schnell merken kann. muss nur ein bisschen kreativ sein. und vieleicht trotzdem versuchen ein wenig hinter das system zu steigen, das hilft gerade bei erwachsenen, weil die es schwerer einfach so nebenbei mit lernen, sondern die wollen es eher verstehen... naja... wie auch immer, kannst dich gern mal bei mir melden.
liebe grüße
schoscho
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Beitragvon Elin » 12.07.2007, 11:54

Nachteil beim Tasteninstrument ist aber, dass es sehr teuer ist.
Ne Flöte bekommt man für n appel und n ei.


Und die "umstellung" von Flöte auf Taste ist später auch leicht.
Elin
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Beitragvon Rigana » 12.07.2007, 14:14

Tasteninstrument ist schon prima, wichtig ist v.a. die Klaviatur - da ists wurscht, ob das nun ein Klavier, ein Billigkeyboard oder ein Konzertflügel ist. Dort sieht man die Tasten vor sich und es kommt praktisch immer ein Ton.
Ansonsten finde ich eine Blockflöte nach wie vor schön tragbar.

Leider habe ich dieses Anfängerbüchlein nicht mehr, weil ichs innerhalb der Familie weitervererbt hatte und durch weiteren Musikunterricht nicht wirklich benötigte :-(

Liebe Grüße,
Rigana
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