Brettchenbortenfund aus Heuneburg

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Brettchenbortenfund aus Heuneburg

Beitragvon Flinkhand » 25.12.2005, 11:07

Flinkhand ...
... Erstellt am 18.08.2004 - 21:12

Hallo zusammen,

ich hab mal wieder im Collingwood geblättert und nach Textilfunden gestöbert. Collingwood erwähnt dort einen Fund von einer brettchengewebten Borte aus dem 6. Jhd. vor Chr. aus dem Großgrabhügel Hohmichele in Heuneburg. Dort gibt es auch ein Museum
http://www.dhm.de/museen/heuneburg/

War da schon mal jemand von Euch und hat diese Borte irgendwo gesehen? Ich habe versucht, den Verfasser der Texte auf der Seite per Email anzuschreiben, aber die Mailadresse funktioniert leider nicht

Deshalb einfach mal die Frage an Euch: War da schon mal jemand? Fährt da mal einer hin? Mich interessiert diese Borte vor allem, weil sie aus dem 6. Jhd v. Chr. (!!!) stammt.

Gebt mal Laut!

Viele liebe Grüße,

Claudia, Die Flinke



Rigana ...
... Erstellt am 19.08.2004 - 13:03

Oh, auf die Heuneburg würd' ich auch gerne mal fahren *seufz* Leider liegt sie nicht vor der Haustür und bei einem Event dort, wo wir hätten hinfahren können, waren wir leider schon anderweitig verbucht *nochtieferseufz* Es gibt dort wohl mehrere Museen zu Kelten und Römern.

Was aber den Hohmichele anbelangt ist das nicht direkt die Heuneburg. Hohmichele, eine Grabhügelgruppe, liegt ein paar Kilometer davon entfernt, aber lässt sich wohl mit der Höhensiedlung in Verbindung bringen.
Infos zu den dort gefundenen Textilien findet man in dem Buch Hochdorf IV von Johanna Banck-Burgess. Dort werden die Textilreste aus dem Hochdorfer Fund analysiert, aber es findet sich dort ein Anhang mit eisenzeitlichen Textilfunden aus Europa und Deutschland im Besonderen. Dort ist auch der Fund aus Hohmichele dokumentiert (S.201ff.). Und zwar über mehrere Seiten, so dass ich nicht wirklich alles hier aufschreiben kann.
Nur kurz die Überschrift und die Datierung und sämtliche Zitate zu Brettchengeweben:
Altheim-Heiligkreuztal, "Hohmichele", Kr. Biberach (ehemals Saulgau)
Grabhügel; in Grab I, VI und in Brandgrab IX wurden Textilreste gefunen (Fundnummern wie im Württembergischen Landesmus. in Stuttgart)
[...]
Datierung: Ha D1 bis erste Hälfte Ha D 2 [Ha=Hallstattzeit]

Untersucht wurden die Textilien hauptsächlich von Hans-Jürgen Hundt. Es wird v.a. bei dem Hauptgrab I eine ähnliche Ausstattung wie im Hochdorfer Grab vermutet.

Hier jetzt das, wo ich was von Brettchengeweben gelesen habe.
Es finden sich im Grab I mehrere Wollköper-Stoffe. "Der dritte Wollköper ist an ein Brettchengewebe angenäht (Fundnr.11) [...] Wollköper und Brettchengewebe sind durch Verbindungsnaht, in Mäanderform geführt, miteinander verbunden; Nähfaden: Doppelfaden, S-Zwirn [...]
Das Brettchengewebe besteht nach der Fundbeschreibung und der schematischen Gewebezeichnung von Hundt aus einfahcen Brettchenschnüren. Die Drehfolge der Kettschnüre wird mit 2mal S, 2mal Z, 3mal S, 3mal Z, 3mal S und 1mal Z angegeben. Das Brettchengewebe wurde erneut aufgenommen, da bestimmte Musterstrukturen von Hundt nicht erkannt wurden (Abb.39). - Brettchengewebe [...]. Gemustert; Technik: Strangbildung, vier Kettfäden verzwirnt zu einer Schnur, entsprechend der Musterung sind die Schnüre abschnittsweise S- oder Z-gedreht (Abb. 39). Kette: Zwirn in S-Drehung, 0,4mm-0,6mm, Schnurbreite 0,8mm-1,0mm, 11 Schnüre je cm. Schuß: Fadenstärke 0,6mm-0,8mm, 8-10 F. je cm. Das fundstück weist Spuren auf, die darauf hindeuten, daß dieser Stoff bereits vor der Grabniederlegung in Gebrauch war."
Ich habe diese Abb. 39 vor mir liegen, es ist eine Umzeichnung des Fundes - stark vergrößert, aber noch nicht wirklich aussagekräftig für mich.

GrabVI
"Fragment eines Brettchengewebes aus Wolle; im Bereich der Fußknöchel (gehört zu Fundnr.8). Einfaches Brettchengewebe; Kette: Zwirn in S-Drehung [...], 0,4mm, in Folge 7 Schüre erhalten, Drehfolge 2Z/2S/3Z/?/4Z; Schuß: einfaches Garn in z-Drehung, 0,4mm. 10F. je cm." (S.203)
"Fundnr. 5: Wollrips mit Anfangskante in Brettchenweberei [...] Brettchengewebe (B. 4-5mm); Technik: vier Kettfäden verzwirnt zu einer Schnur, Drehfolge der Schnüre 2S/1Z/1S/1Z/1S; Kette: Zwirn in S-Drehung (einfaches Garn in z-Drehung im Einzelfaden), 0,5mm; Schuß: Zwirn in S-Drehung einfaches Garn in z-Drehung im Einzelfaden), 0,3mm (Hundt, Seide 60)." (S.203f.)

Banck-Burgess gibt folgende Literatur als Quelle an:
Riek/Johannsen: Späthallstattzeitliche Gewebereste aus dem Fürstengrabhügel Hohmichele bei Hundersingen a.d. Donau, Kr. Saulgau. Germania 30, 1952, S.30ff
Riek/Hundt: Der Hohmichele. Heuneburgstudien I. Röm-Germ. Forsch 25 (Berlin 1962) S.51ff., S.184f. Abb.12 Taf.1. Zu Grab VI: 65ff., 182, 184f.
Hundt, H.J.: Über vorgeschichtliche Seidenfunde. Jahrb. RGZM 16, 1969, S.59ff.

Für einen Überblick über hallstatt- und latènezeitliche Gewebe empfehle ich aber auch das Buch von Banck-Burgess selbst.
Hochdorf IV, Die Textilfunde aus dem späthallstattzeitlichen Fürstengrab von Eberdingen-Hochdorf (Kr. Ludwigsburg) und weitere Grabtextilien aus hallstatt- und latènezeitlichen Kulturgruppen. Stuttgart, 1999

Achja, noch eine Bitte an die, die den Text bis hierher überlebt haben: Sollten sie eines der Bücher besitzen oder wissen, wo man es kaufen kann (besonders Hochdorf IV) so gebe man mir Bescheid. Ich habe das Buch nur durch Zufall gerade ausgeliehen und bisher nur in Kopie vorliegen. Die Bücher von Hundt fehlen mir leider noch gänzlich.

Alles Gute und ich hoffe, geholfen zu haben,
Rigana

Mutig ist der Löwenbezwinger, mutiger der Weltbezwinger am mutigsten aber ist, wer sich selbst bezwingt.
www.wirweben.de



Flinkhand ...
... Erstellt am 19.08.2004 - 14:33

Wow, danke Rigana!

Mit so vielen Infos hätte ich ja gar nicht gerechnet *strahl*

Ich kann mich bei den Bezugsquellen nur anschließen, würde auch gern wissen, wo man diese Bücher, Texte usw. bekommen kann. Leider wird das ja alles nicht mehr verlegt

Was mich etwas erstaunt ist, daß die Brettchenborte in Grab I an den Wollköper angenäht wurde ... waren nicht die frühesten Funde eigentlich eher Borten, die als Webkanten dienten und direkt mit dem Stoff verwebt waren? Oder habe ich das jetzt hier falsch verstanden?

Viele lieben Dank nochmal Rigana!

Knuddelze,

Claudia, Die Flinke



Sabine
... Erstellt am 19.08.2004 - 14:44

Hi Rigana,
puh...auch überlebt und durchgelesen. Habe leider auch keins der Bücher. In der ZVAB gibt es Bücher von H. J. HUNDT:
- Hundt, H. J. Ein Späthallstattschwert aus dem Hagenauer Wald. Für 14, 40 €
- Hundt, H.-J.: Katalog Straubing, 2: Die Funde d.Hügelgräberbronzezeit u.d.Urnenfelderzeit. Kallmünz, Lassleben, 1964. 24 €
- HUNDT H. J. (e altri)-: JAHRBUCH DES RÖMISCH-GERMANISCHEN ZENTRALMUSEUMS MAINZ.18. Darmstadt 1974. 52 €
- Joachim, H.E.: Waldalgesheim. Das Grab einer keltischen Fürstin. Mit Beitr. v. Echt, Rudolf/ Frey, Otto H/ Hundt, Hans J/ Thiele, Wolf R/ Weiss, Michael/ Zelewski, Bodo von. Köln/ Bonn, Rheinland/ Habelt, 1995. VI,248 S., 130 Abb., 8 farb. Taf., 5 Tab., 28 cm (Kat. d. Rhein. Landesmuseums Bonn, 3), 21 €
- Giengen. - Paulsen, P. u. H. Schach-Dörges, Das alamannische Gräberfeld von Giengen an d. Brenz (Kreis Heidenheim). Stuttgart, Müller & Gräff, 1978. 4°. M. 70 Taf. u. 44 Abb. 176 S. OLwd. Name a. Vorsatz. (Forsch. u. Berichte zur Vor- u. Frühgesch. in Baden-Württemberg 10). Bestellnr. [413441]
M. Beitr. v.: H.-J. Hundt, P. Eichborn u. B. Urbon. 59, 30 €
- Feustel, R.: Bronzezeitliche Hügelgräberkultur im Gebiet von Schwarza (Südthüringen). M.Beitr.v. H.Jacob/ T.E.Haevernick/ H.-J.Hundt/... Weimar, Böhlau, 17 €
- Donzdorf Neuffer, Eduard M: Der Reihengräberfriedhof von Donzdorf (Kreis Göppingen). Mit Beiträgen von H.-J. Hundt, Adolf Kleinschmidt u.a, Stuttgart, Müller & Gräff, 1972 Mit zahlr. Textabbildungen und 85 Tafeln, 18 €
- Joachim, Hans E: Waldalgesheim. Das Grab einer keltischen Fürstin. Mit Beitr. v. Echt, Rudolf;Frey, Otto H;Hundt, Hans J;Thiele, Wolf R;Weiss, Michael;Zelewski, Bodo von (Kataloge des Rheinischen Landesmuseums Bonn, 3) 1995, VI . 248 S., 130 Abb., 8 farb. Taf., 5 Tab. Pp. 27, 11 €
- SCHWARZA - FEUSTEL,R., Bronzezeitliche Hügelgräberkultur im Gebiet von Schwarza. (Südthüringen). M. Beitr. v. H. Jacob, T. E. Haevernick, H. J. Hundt, H. O. K. Schlabow. M. zahlr. Abb. a. Taf. Weimar 1958. 4°. (6), 104 S. u. Tafelteil. Ohlwd. - Veröffentl. s. Museums f. Ur-u. Frühgeschichte Thüringens , 49, 10 €

- COLLECTIF: Der Keltenfürst von Hochdorf. Methoden und Ergenbnisse der Landesarchäologie. Katalog zur Austellung. Stuttgart, Kunstgebäude, vom 14-08 bis 13-10-1985. In-4 carre, br.,512 pp., 773 fig. in-texte, pl. Bel ex. <Bestellnr. 413127>
STORK (I.), Der Boden als Archiv der Urgeschichte - BIEL (J.), Die Ausstattung des Toten - HUNDT (H.-J.), Die Textilien im Grab von Hochdorf, etc. 51 €

Harpüüühhh. Geld müßte man haben und hier noch der LINK zur
ZVAB


Grüße
Sabine

Leider können wir nicht mehr so werden wie die Kinder;stattdessen müssen wir mit ansehen, dass die Kinder so werden wie wir. Erich Kästner!!!



Rigana ...
... Erstellt am 19.08.2004 - 15:56

Danke für die vielen Quellen, Sabine

- COLLECTIF: Der Keltenfürst von Hochdorf. Methoden und Ergenbnisse der Landesarchäologie. Katalog zur Austellung. Stuttgart, Kunstgebäude, vom 14-08 bis 13-10-1985. In-4 carre, br.,512 pp., 773 fig. in-texte, pl. Bel ex. <Bestellnr. 413127> schrieb


Ist das das Buch von Jörg Biel? Wenn ja, dann haben wir das schon.
Wegen chronischer Ebbe im Geldbeutel bleibt mir nur das Ausleihen - aber das ist ja auch schon was

Alles Gute,
Rigana

Mutig ist der Löwenbezwinger, mutiger der Weltbezwinger am mutigsten aber ist, wer sich selbst bezwingt.
www.wirweben.de



Sabine

... Erstellt am 19.08.2004 - 17:06

Hi Andrea,
habe noch mal nachgeguckt, aber mehr steht da leider nicht. J. Biel hat wohl nur einen Artikel in diesem Buch geschrieben, aber genaueres kann ich da leider auch nicht sagen. Ist wohl eine Autorensammlung rund um das Thema Keltenfürst.

Liebe Grüße
Sabine

Leider können wir nicht mehr so werden wie die Kinder;stattdessen müssen wir mit ansehen, dass die Kinder so werden wie wir. Erich Kästner!!!



Flinkhand ...
... Erstellt am 19.08.2004 - 18:44

@ Bini: Dieser Link ist ja Gold wert! Jetzt brauch ich nur noch das nötige Kleingeld

Viele der Bücher sind ja wirklich ziemlich teuer, und man muß auch wissen, wonach man sucht - aber hallo, welch güldene Quelle!

Viele liebe Grüße,

Claudia, Die Flinke



Barde ...
... Erstellt am 19.08.2004 - 18:57

bei Textilien speziell hab' ich nie so hingeschaut; aber im allgemeinen ziemlich gut (und auch am verständlcihsten *g*) sind aus Erfahrung H.E.Joachim und H.O.Frey ...
Und in diesem Fach muß man ja oft schon Veröffentlciungen aus den 60ern als 'aktuell' bezeichnen ... *seufz*

"Ich habe diese Welt nicht geschaffen; ich versuche nur, in ihr zu leben..."
www.silberkram.de



Dachs
... Erstellt am 25.08.2004 - 14:05

- COLLECTIF: Der Keltenfürst von Hochdorf. Methoden und Ergenbnisse der Landesarchäologie. Katalog zur Austellung. Stuttgart, Kunstgebäude, vom 14-08 bis 13-10-1985. In-4 carre, br.,512 pp., 773 fig. in-texte, pl. Bel ex. <Bestellnr. 413127> schrieb

Hier finden sich die Aquarelle der Bänder, die H.J. Hundt zuerst veröfentlicht hat. (Interessant, denn ich bin nicht mit allen Angaben aus Hochdorf IV so wirklich glücklich)

In diesem "Kodex Kelten" vom Karfunkel ist ein Artikel vom Guido, auch eine Webanleidung für den Zinnenmäander. Ich weiß nicht wie gut die Anleitung ist, denn ich benutze eine andere Entwurfsweise, um die Bänder "Auswendig" weben zu können.

Viele Grüße vom Dachs,

PS. sorry, daß ich so selten vorbeischaue ....



Flinkhand ...
... Erstellt am 25.08.2004 - 18:38

Och Dachs, wir freuen uns immer, wenn du vorbei schaust - ganz egal wie oft oder wie selten das geschieht.

Wo du doch so viele "Augenöffner" hier hineinschreibst

Viele liebe Grüße,

Claudia, Die Flinke



Rigana ...
... Erstellt am 27.08.2004 - 14:12

Huhu Dachs,
keine Schuldgefühle, wir sind dir garantiert niemalsnicht bös

Mich würde interessieren, welche Entwurfsweise du verwendest fürs Auswendigweben. Ich hab Guidos Musterbrief gesehen und er ist praktisch die ausgeschriebene Variante von dem Brief, den ich für das Muster verwende. Ich würde auch gerne solche Muster ohne visuelle Hilfsmittel weben *seufz*

Alles Gute,
Rigana

Mutig ist der Löwenbezwinger, mutiger der Weltbezwinger am mutigsten aber ist, wer sich selbst bezwingt.
www.wirweben.de



Dachs
... Erstellt am 28.09.2004 - 12:27

Das ist nicht so ganz einfach zu erklären.
Ich bringe die Sachen nochmal mit zum Webertreffen. Ohne das "Auswendigweben" wäre es nicht möglich die Technik vorzuführen. (Ich war dieses Jahr auf einigen Keltenveranstaltungen)
www.hallstattzeit.de/Bretchenweber_gross.jpg

An meinem Kleid ist die Borte, die mich in Dalheim in den Wahn getrieben hat



Rigana ...
... Erstellt am 28.09.2004 - 12:36

Auja!
Ich find's nämlich optisch blöd, mit einem Vorlagen-Papierfetzen rumzusitzen, wenn der ganze Rest stimmig ist.
Die Borten sehen im übrigen klasse aus, sowohl die, die du am Gewand hast als auch die in Arbeit befindliche - eine Belohnung für den erlittenen Wahnsinn *g*
Ist die Borte unten am Gewand 2-Loch oder Missed Hole?

Liebe Grüße,
Rigana, die eigentlich nicht abschweifen wollte...

Mutig ist der Löwenbezwinger, mutiger der Weltbezwinger am mutigsten aber ist, wer sich selbst bezwingt.
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Dachs
... Erstellt am 28.09.2004 - 18:02

Die Borte ist in schnöder Köpertechnik gewebt, noch nicht (wie beim Band vom Kessel) mit einem ausgelassenen Faden. Das Motiv ist der das Mäanderkreuz (siehe Hochdorf IV, J. Banck).Ich webe auf dem Bild ein kleines Wollband mit 2 Fäden auf jedem Kärtchen ("Stippentechnik". Leider ist mir ein kleiner Strubbel in der Band geflitzt und ich mußte noch einmal beginnen. Aber das passiert halt beim Vorführen.



Flinkhand ...
... Erstellt am 03.10.2004 - 14:32

Die Stippentechnik habe ich einmal probiert und bin nach ca. 20 cm völlig irre geworden, weil sich die Brettchen dabei ja immer hochkant stellen (und das nicht in die gewünschte Richtung)

Das hab ich dann schnell wieder aufgegeben *seufz*

Viele liebe Grüße,

Claudia, Die Flinke



Avhaline
... Erstellt am 17.11.2004 - 12:57

Kurzse Info zur Heuneburg - für uns liegts zwar auch nicht um die ecke, aber doch immerhin in erreichbarer Nähe...

Ich war zweimal dort, einmal mit meinem Gatten beim Sonntag-Nachmittags-Spazierfahrt-Ausflug. Da durfte sogar Hundi mit ins Museum, weils so elendig heiß war (Sommer 2003). Aber - weit und breit keine Borte gesehen. Textiles ist mir überhaupt nichts in Erinnerung geblieben

Auf der Heuneburg selber war ich dann nochmal am 1.Mai 2004, zur Saisoneröffnung. Seeehr schön, weil wir die Häuser selber bewohnen und benutzen durften, nicht in Zelten schlafen mussten.
Da die Heuneburg weitab der Ortschaft, am Waldesrand, ohne Durchgangsstraße liegt, ist es nachts wirklich gaaanz ruhig, ganz dunkel, ganz still. Nachts hört man mal was rascheln, einen Vogel flattern...

Das Museum mit den Funden ist übrigens in... öhm.. ist das Hundersingen? Naja - im Dörfli halt. Die Heuneburg, also das Freilichtmuseum liegt außerhalb, gut 2km entfernt. Ebenso wie's Hochmichele.

Mal sehen, was die Saison 2005 bringt. Aber wenn da mal wieder etwas geboten ist, dann ist das zwar klein, aber fein.



Dachs
... Erstellt am 17.11.2004 - 13:48

Im Museum sind die ursprünglich eingewebten Goldfäden zu sehen.
Die Veranstaltung in diesem Jahr war sehr nett, es hätte aber gern etwas wärmer sein können ......

Gruß vom Dachs!



Flinkhand ...
... Erstellt am 17.11.2004 - 23:36

Falls da nochmal jemand hinfährt, fragt doch mal, ob die vielleicht einen Katalog haben in dem Museum.

Viele Stücke sind ja gar nicht ausgestellt wegen Lichtempfindlichkeit usw.

Viele liebe Grüße,

Claudia, Die Flinke



Cerid ...
... Erstellt am 01.12.2005 - 03:05

Hochdorf IV gibt es in Hochdorf im Museum zu kaufen - und glaub auch im Landesmuseum in Stuttgart wenn ich mich nicht irre.

Ich hab im Heuneburgmuseum in Hundersingen auch keine Textilien gesehen. Die sind vermutlich in Stuttgart irgendwo konserviert.
Aber maile doch mal der Frau Hagmann (Museumsleiterin Heuneburg). Die kann dir bestimmt sagen, ob es Bücher zu den Funden mit Abbildungen gibt.
Heuneburg:
http://www.heuneburg.de/



Dachs
... Erstellt am 16.12.2005 - 08:45

Im Hochdorf IV sind die Borten aus dem Grab Hochmichle mit weiterführenenden Literaturangaben abgebildet und beschrieben.

Schöne Grüße aus dem sonnigen Ruhrgebiet!
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