Bernsteine einweben - geht das?

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Bernsteine einweben - geht das?

Beitragvon tunkjaWell » 14.08.2019, 12:24

Hallo zusammen :)

Ich bin in die Welt des Brettchenwebens eingestiegen und restlos begeistert. Nun möchte ich mich an ein Armband herantrauen. In dieses möchte ich kleine Bernsteine einweben. Nun frage ich mich, ob und wie das möglich ist. Ich hatte hier bereits einen Beitrag dazu gefunden, wie das seitlich über den Schussfaden möglich ist. Ich hatte jedoch daran gedacht die Steine mittig entlang des Armbandes einzuarbeiten.

Über Tipps und Hinweise bin ich sehr dankbar!

Sonnige Grüße,
tunkja
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Re: Bernsteine einweben - geht das?

Beitragvon Allyfants » 19.08.2019, 17:52

Die Bernsteine in den Kettfäden mitlaufen zu lassen, kannst du vergessen. Die Brettchen sind im Weg und die Verdrillung macht es unmöglich.

Allerdings kann ich mir vorstellen, einzelne Perlen oder Steine mit einem zweiten Schussfaden zu integrieren, also die Broschiertechnik anwenden. Damit ist dann alles möglich.
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Re: Bernsteine einweben - geht das?

Beitragvon blue » 19.08.2019, 19:05

Oder später Aufsticken bzw einziehen.
Es gibt Brettchengewebesfunde mit Perlen, schau mal bei Claudia Wollney die hat darüber ein kleines Buch heraus gebracht.
Wenn ich mich richtig erinnere wurde diese auch aufgefädelt und dann wie zum broschieren mitgeführt.
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Re: Bernsteine einweben - geht das?

Beitragvon Verry » 22.08.2019, 11:07

In der Mitte quer könnte gegebenenfalls auch gehen, aber halt über den Schussfaden. Dann quasi links eine Borte, Lücke in die die Perlen kommen, rechts eine Borte, alles mit dem gleichen Schussfaden.
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Re: Bernsteine einweben - geht das?

Beitragvon tunkjaWell » 17.11.2019, 11:49

Vielen Dank für eure Antworten!
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Re: Bernsteine einweben - geht das?

Beitragvon Glaskocher » 17.11.2019, 13:28

Jetzt mal etwas Fummelei:

Wenn das Loch der Perle den doppelt gelegten Schußfaden aufnehmen kann, dann ist auch das nachträgliche Einziehen an der Webfront möglich. Man zieht mit einem Hilfsfaden (Nylon oder Rosshaar) den Schußfaden durch die Perle. Dann wird das Schiffchen durch die Schlaufe hezogen und die Perle entsprechend positioniert. Man kann auch den Faden, der außen um die Perle herum liegt, für die Perlenlänge weiter als Schußfaden weben und erst am Ende der Perle kurz "auftauchen" lassen, um die Schlaufe zu sichern. Das hat den Vorteil, daß die Perle mit beiden Enden an der Borte anliegt und der Schuß nahezu ununterbrochen weiter geht. Längliche Perlen liegen dann quer zur Kette. Bei der Verwendung von vielen Perlen rate ich zu einem doppelten Schußfaden, wobei immer der Selbe die Perlen fixiert und der Andere das Gewebe festigt.

Diese Idee ist ungeprüft.


Die Idee mit der Lücke halte ich für etwas schwierig, da die Perlengröße exakt auf den Abstand der Schußfäden abgestimmt sein muß. Außerdem könnte es am Anfang und Ende der Perlenzone zu Verwerfungen kommen, weil das Gewebe dort seine Breite ändern muß, da in der Mitte mehr (weniger) Material ist.
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