reisebrettchenwebrahmen

Fragen zu Webstühlen, Brettchen, Garnen oder lieber am Gürtel weben usw. sind hier richtig.

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reisebrettchenwebrahmen

Beitragvon roskur » 17.03.2014, 19:25

irgendwie habe ich keinen passenden thread gefunden oder die bildverweise funktionieren nicht(mehr). antrieb zum bau dieses webrahmens waren die wünsche: komplett aus holz; aufrecht davor sitzen können und (de)montierbar und damit transportabel zu sein. und es sollte nix geklebt und nix geschraubt sein (auch die fußbrettchen nicht).
das kam dabei heraus - mein ziel ist jedenfalls erreicht.

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Beitragvon Allyfants » 18.03.2014, 12:14

Sieht echt interessant aus. Hoffentlich hält er die Spannung aus.

Ein zusätzliches Brett zum Aufschieben nach dem Scheren wäre vielleicht hilfreich. Schau dir mal den Barden an, dann weißt du, was ich meine.
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Beitragvon roskur » 19.03.2014, 09:35

wenn du das brett auf den oberen holmen meinst, ist mir dessen zweck nicht ganz klar, denn an meinem vorgängerwebrahmen habe ich es auch nicht und auch nicht vermisst. vlt könntest du seinen zweck etwas genauer beschreiben. denn ich glaube nicht das diese/meine konstruktion der weisheit letzter schluss ist. erst einmal prinzipiell und zweitens weil ich mich kenne.

auch wenn es nicht so aussieht. die letzte stabilität wird dem webrahmen auf grund seine konstruktion durch die entstehende spannung der kettfäden verliehen. das zeigen jedenfalls die tests.
was bei dauerbelastung passiert werde ich ja sehen.
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Beitragvon Allyfants » 19.03.2014, 11:55

Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es zwei Gründe für das Brett:

Der Erste ist banal: Die Kettfäden fallen nicht so schnell und vorallem unbemerkt von den Holmen.

Der Zweite ist der Interessante: Aufgrund der Hebelwirkung können sich die Holmbalken zueinander verdrehen. Da du ohne Schrauben arbeitest und nur steckst, könnte das die Vertiefungen auf Dauer aushöhlen. Je nach Holzart schneller oder langsamer. Das Brett verhindert dies.
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Beitragvon roskur » 20.03.2014, 10:04

das "zweite" ist das, was ich mit dieser konstruktion verhindern will. ob ich mein ziel erreicht habe, werde ich wie schon gesagt sehen. die holme werden garantiert nich ausleiern, da das übergangspassungen sind. also einfach mal schnell rausziehen ist nicht. hammer und treiber ist schon notwendig. übergangspassungen aus dem grund, wie deine beführchtungen sind und weil ich die holme nicht als einzelteile "irgendwo rumliegen lassen will.
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Beitragvon Allyfants » 20.03.2014, 11:26

Eigentlich meinte ich ja die Kanthölzer, in denen die Holme eingebettet sind, und die dazugehörigen Querkanthölzer. Die werden nur mit Kraftschluss zusammengehalten und da du die Teile auseinandernehmen willst, werden die ein bisschen Spiel zueinander haben. Meine Befürchtung ist, dass sich dieses Spiel mit der Zeit vergrößert und sich die Holmkanthölzer in sich verdrehen werden.

Die aufgenommenen Kräfte dort sind nach dem Flaschenzugprinzip und dem Hebelgesetz ja ungleich höher als die Spannung an der man webt.
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Beitragvon roskur » 20.03.2014, 22:20

das war meine negative erfahrung mit dem vorgänger. bei diesem verhindern ausklinkungen, klammern und die befestigung der führung für den beweglichen holm ein verdrehen der kanthölzer. selbst dem mittleren kantholz wird durch seine schrägstellung im dafür anfälligen oberen bereich ein verdrehen erschwert. aber wo die grenzen dieser konstruktion liegen wird sich wahrscheinlich erst bei der produktion eines breiten bandes herausstellen.
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