Webstuhl von Nontox

Fragen zu Webstühlen, Brettchen, Garnen oder lieber am Gürtel weben usw. sind hier richtig.

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Webstuhl von Nontox

Beitragvon nontox » 16.04.2006, 09:03

Erstellt am 13.09.2005 - 18:46

Hallo liebe Flinkhänder!

Ich habe mir die Forenbeiträge durchgelesen und darauf geachtet, was bei den verschiedenen Modellen der Webstühle kritisiert wird. Daraus habe ich dann ein Modell entwickelt, das meinen Ansprüchen (hoffentlich dauerhaft) entgegenkommt.
Das Material ist eine Birke-Multiplex-Platte und Hartholzstäbe.
Der ganze Websruhl ist eigentlich nur zusammengesteckt, bis auf die beiden dünnen Sperrholzplatten als Fadenstopp am Exzenter.
Hier die Bilder :

Das ganze Ding (moderne Formgebung...)

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Der Exzenter als Spannungsregulation von vorne

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... und von der Hinterseite

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Voila!

Joschi
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Beitragvon Flinkhand » 16.04.2006, 09:04

Erstellt am 13.09.2005 - 19:29

Das Teil ist ja cool!
Zuletzt geändert von Flinkhand am 19.04.2006, 06:46, insgesamt 1-mal geändert.
Claudia,
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Beitragvon Mel » 16.04.2006, 09:04

Erstellt am 13.09.2005 - 19:32

Das ist ja mal ein Ganz neues Modell, viel Spass beim Weben, wünsch ich dir!

gruß von Mel
Gruß

Mel
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Beitragvon Barde » 16.04.2006, 09:05

Erstellt am 13.09.2005 - 19:39

Oh ja, sieht nach einem brauchbaren Einsteigermodell aus

Da ich ohnehin den Neulingen rate, nciht glecih zuviel Geld zu investieren, sicherlich aus kostengründen geeignet; udn innerhalb diese Größenklasse wohl auch sinnvoller als der Ashford

Vielweber und fortgeschrittene werden sich wohl trotzdem weiterhin bei mir anstellen...

Ich persönlich mag ja keine Multiplex-Platten bei solchen sachen; für muß es richtiges Holz sein; aber das ist zugegeben geschmackssache *g*

er hat große Ähnlcihkeit mit dem ersten entwurf eines kleineren Rahmens, den ich mal probeweise für Rigana gebaut habe; daher kan ich shconmal sagen:

ich hoffe, du hast sehr dicke Platten genommen; die besten hartholz-Stäbe nützen nämlich ncihts, wenn man sie nciht tief genug versenken kann ...
Bei dem Modell aus einem Stück damals habe ich das dadurch gelöst, dass ich 2 gleich geschnittene Platten mit Abstandhaltern dazwischen verwendet habe; so stecken die stäbe in einer Platte, laufen dann durch den leeren Raum dazwischen und DURCH die andere platte; da könen sie sich nciht merh heraushebeln - allerdings erhöht sich das gewicht daduch deutlich
Daher bin ich lieber wieder zur bewährten Rahmenkonstruktion zurückgekehrt ...

zweite Sorge:
für vielweber wird es auf dauer recht nervig sein, dass unten und zwischen den Stäbern recht wengi paltz ist; der endlose aufzug wird damit etwas unkomfortabel, da man die Brettchen nicht einfach so an der Kette entlagnführen kann, sondern sie flachlegen muß, um durchzukommen; und unten am Fuß wird's ganz eng - müßte immr an der Tischkante stehen oder flach liegen, damit man da vorbeikommt...
Ist neben der stabilität einer der nervigsten Punkte beim Ashford

Dafür sieht er recht handlich aus - Maße?
bei annähernd gleicher aufzugslänge würde ich Kunden, die sich meien Arbeit nciht leisten können (oder als einsteiger nicht so viel investieren wollen, ohne zu wissen, ob die dauerhaft dabei bleiben) eher zu sowas als zum Ashford raten ...


Nachtrag:
falls du noch einen für jemadn anders baust, würde ich den Exzener etwas breite machen; ruhig sogar so breit wie die Stäbe - es gibt Leute, die weben erstaunlich breite Bänder
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Beitragvon nontox » 16.04.2006, 09:06

Erstellt am 13.09.2005 - 20:02

@Barde

Danke für Deine Einschätzung.
Multiplex ist halt schön steif bzw. hart.
Die Maße:
Platte ca 55x70cm, 3 cm dick(!!) Da schiebt sich kein Stab mehr raus.
Stäbe: 2 cm. Sie stecken 3cm tief im Brett, ich habe sie mühsam mit einem schweren Hammer eingeschlagen.
Der Aufzug geht bis 370cm ohne Probleme, und ich mache den Endlosaufzug so, dass ich die Brettchen in der rechten Hand festhalte, während ich mit der linken die Fäden durch die Brettchen ziehe und um die Stangen lege. DieBrettchen kommen also gar nicht in die Nähe der Stangen.

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Beitragvon Barde » 16.04.2006, 09:06

Erstellt am 13.09.2005 - 20:14

@Nontox klar, geht auch - ist eben die etwas umständlichere Methode, beid er ann auch mal fäden seitlcih weguschen oder so - deshalb meinte ich, wer da fast täglcih bezieht, der wird auf dauer mehr Platz eben doch schätzen

Die maße entsprechen in etwa meinem verkleinerten Rahmen-Modell; auch die aufzuglänge; nur dass ich die 70 in der länge und die 50 in der Höhe habe *g*.

ansonten ist mein kleiner baulich wie der große; zerlegbar, stabil und mit viel platz zwischen den stäben und nach unten - man könnte ja auch enger stecken und damit noch 1m aufzug gewinnen; aber wer das will, fährt wohl mit einem großen besser ...

Mit dem Hammer einschlagen ist pflicht, logisch - ich leime aber trotzdem lieber noch; an den paar tropfen wird man nicht arm und sicher ist sicher...

Zum glück ahst du genug zu tun und einen Hauptberuf; bei privatanwendern gebe ich ja gerne Tips *g*
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Beitragvon svana » 16.04.2006, 09:07

Erstellt am 14.09.2005 - 10:20

die Spannvorrichtung find ich ist ne interessante Lösung!

viel Spaß beim Weben: und BITTE Erfahrungsberichte!

lg
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Beitragvon Barde » 16.04.2006, 09:07

Erstellt am 14.09.2005 - 14:18

Jepp; die ist schon fein - muß aber sehr genau gearbeitet werden, damit auch immer die Löcher genau übereinander passen...
Ich hab' damit am anfang jaauch gedanklich gespielt, dann aber eben die stufenlose verstellung vorgezogen
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Beitragvon nontox » 16.04.2006, 09:08

Erstellt am 14.09.2005 - 16:05

Einen Plan und eine (sehr) kurze Anleitung habe ich jetzt zum Download bereit gestellt.

Direkt zum Download (pdf 144 KB):
Hier

Biete Hilfe und bitte um Berichte, wenn Ihr es versuchen solltet...

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Beitragvon svana » 16.04.2006, 09:10

Erstellt am 14.09.2005 - 18:12

Danke
nett von dir Nontox!

lg
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