Webstuhl von Nontox

Fragen zu Webstühlen, Brettchen, Garnen oder lieber am Gürtel weben usw. sind hier richtig.

Moderator: Moderatoren

Beitragvon Cerid » 16.04.2006, 09:10

Erstellt am 01.10.2005 - 11:24

Super Teil. Das sieht sehr praktisch aus. Aber erklär mal genauer die Spannvorrichtung. Das verstehe ich nicht so ganz.
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Beitragvon nontox » 16.04.2006, 09:11

Erstellt am 01.10.2005 - 12:56

Ich freue mich, dass der Webstuhl hier so gefällt, noch mehr aber freue ich mich, dass er wirklich gut funktioniert!
Der einzge Punkt, wo ich evtl. Verbesserungen machen kann ist der Exzenter zum Spannen der Fäden. *s.u.

Es ist eine 6cm dicke Scheibe - zusammengeleimt aus zwei Brettteilen (ttt) .
Diese Scheibe hat eine 2cm dicke Achse ca. 1cm vom Rand weg. Sie steckt in der Grundplatte. Um diese Achse kann man das Ding wie einen Hulahup-Reifen drehen.
Der Weg der Kette um den runden Körper wird also länger oder kürzer, je nach Stand.
Um dann diesen Stand zu fixieren, stecke ich ein Holzstäbchen von der Rückseite durch regelmäßige Löcher in der Grundplatte in den angebohrten Exzenter.
Klingt kompliziert, und hat vom Gesamtbau etwa die Hälfte der Zeiz gefressen.

Die Spannung kann so stufenweise reguliert werden — nicht stufenlos, wie beim klassischen Barden.
Das ist manchmal doof, wenn die Brettchen schwabbeln, * aber mit ein paar Bohrungen mehr in einem zweiten Ring kann man die Stufen feiner machen, dann sollte es eigentlich perfekt sein.
Die Festigkeit der Spannvorrichting ist auf jeden Fall super - dies ist möglicherweise der große Vorteil gegenüber anderen Lösungen.

Schöne Grüße

Joschi
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Beitragvon Barde » 16.04.2006, 09:11

Erstellt am 01.10.2005 - 13:12

Ich habe jamit dem Exzenter auch mal experimentiert udn bin für die Serienfertigung dann wieder davon abgekommen, weil ich stufenlose Lösungen bevorzuge - Geschmackssache; es geht natürlcih auch so

Den Arbeitsaufwand dieser genauen Löcherabstimmung halte ich auch für etwas hoch für eine stufige Regelung; für den Verkauf würde das bedeuten mehr arbeitszeit=teurer als die Stufenlose.

Für eigenbauten kann man das natü+rlcih verwenden,w enn's gefällt; sieht ja auf jeden fall gut und technisch anspruchsvoll aus *g*

Aber ein Tip hierzu:
das nächste Mal ruhig noch breiter Machen; es wird über kurz oder lang gewebe geben, die breiter sind als 6cm bzw. bei dieser breite sehr nah an die Kante kommen, oder es werden bei vielen Brettchen schon beim aufziehen fäden dazu neigen, runterzurutschen - sonst könnte man die ganzen rundstäbe ja auch auf 6cm kürzen udn das Teil dmait noch wesentlcih transportfreundlciher machen

Nochwas zu den Rundstäben:
es muß gar nciht Hartholz wie Buche sein; aus efahrung kann cih sagen, das ich lieber Kiefer enhme und dafür etwas dicker (25mm).
Das ganze hat den einfachen Grund, das größere durchmesser auch größerer umfang ist udn sich somit die kraft, die vom Stab auf den rand des lochs wirkt, in das er gesteckt ist, sich auf mehr Fläche/Kante verteilt > es wirkt also weniger Kraft auf jeden Pukt entlang der kante.
Warum das wichtig ist?
nach welchem Prinzip fuktioniert denn ein eiereschneider...? oder eien panzerbrechende waffe? *g* - je mehr kraft sich auf eine Puntk konzentriert, desto eher gibt dieser nach > bei webrahmen bedeutet das ein ausweiten der Löcher (habe ich beim ersten prototyp beobachtet); darum achte ich jetzt auch darauf, dass die stäbe auf keien fall aus härterem Holz sind als die Umgebung

Noch ein tip:
auch, wenn die Stäbe in engen Bohrungen scheinbar bombenfest sitzen; ruhig trotzdem einleimen.
Nicht nru für den festen sitz, sonder auch zum versiegeln - am rand der bohrung kann immer mal noch an irgendeiner stelle ein wneig luft sein; nur papierdün die Lücke; wenn da feuchtigkeit eindringt kann's problematisch werden.
Der LEim quetscht sich da rein und versiegelt die holzoberfläceh innerhalb der Bohrung (natürlcih den guten wasserfesten von Ponal verwenden, nciht den normalen...)
Das sind so die kleinigkeiten, an denen man schnell mal zu sehr gegeizt hat
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Beitragvon N.R.U. » 16.04.2006, 09:12

Uebelwichtel hat geschrieben:Erstellt am 10.10.2005 - 11:00

Könnte man nicht einfach auf diese ganzen Bohrungen verzichten, wenn man eine entsprechend starke Drehfeder am Exzenter befestigt?
Damit sollte ich auch eine etwa konstante Kettfadenspannung einstellen.
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Beitragvon nontox » 16.04.2006, 09:12

Erstellt am 15.10.2005 - 09:47

Hmm - das scheitert daran, dass ich Drehfedern nicht kenne.
Außeerdem wollte ich gerne den ganzen Webstuhl aus einer Holz-Platte und zwei dicken und einer dünneren Holzstange bauen - ohne weiteren Materialaufwand.
Soo schlimm war das bohren auch nicht - und ich habe festgestellt, dass ich durch Wechseln der Fixierung von oben nach unten am Bohrungskreis feinere Stufen bekomme, die nahe am Ideal sind.

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Beitragvon nontox » 09.08.2011, 07:26

Die Downloadadresse war veraltet.
Hier eine neue:

Download: Bauanleitung als pdf

Liebe Grüße

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Beitragvon moosline » 04.01.2012, 15:11

Hallo nontox

Gibt es die Bauanleitung für deinen Webstuhl da noch irgendwo? In den Downloads ist sie nicht mehr
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Beitragvon blue » 04.01.2012, 15:15

Moosline, drück doch einfach im Beitrag von Nontox Download Bauanleitung an. Da ist die Anleitung.
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Beitragvon moosline » 04.01.2012, 19:06

ich habs dann auch gesehen aber da konnte ich meinen Beitrag nicht mehr editieren.
Danke :)
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Beitragvon Little Witch » 17.05.2013, 12:18

Hallo Ihr Lieben,
hat jemand von Euch diesen Webstuhl schon nachgebaut?
die Bauanleitung kann man sich ja runterladen,aber wie sieht der Webstuhl denn fertig aus?Die Bilder (Seite 1) sind leider nicht mehr da,zumindest werden sie mir nicht mehr angezeigt :-(
Viele Grüße
Kerstin
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