Brettchen selbstgemacht

Fragen zu Webstühlen, Brettchen, Garnen oder lieber am Gürtel weben usw. sind hier richtig.

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Beitragvon Lise » 20.12.2012, 23:07

Schaut wegen der Balsadiskussion auch mal hier:
http://www.flinkhand.de/forum/viewtopic ... 88&start=0

und allgemein zur Brettchendicke hier:
http://www.flinkhand.de/forum/viewtopic ... c&&start=0

PS.: Ich webe mit den Karten von der Flinken und mit Karten aus dicken Kalenderblättern. damit bin ich seehr zufrieden :-) Bin aber auf erfahrungberichte aller Art gespannt!
Man umgebe mich mit Luxus.
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;-)

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Beitragvon Gaski » 20.12.2012, 23:18

Also vergesse ich das Balsaholz auch *lach*. Alles klar. Danke.

Die Sperrholzbrettchen fand ich auch schon zu dick vom Ansehen her im Baumarkt. Und so dünnes Holz hab ich erst nicht gefunden - bis eben. Das schimpft sich Starkfurnier (falls es das ist).

Ich guck einfach mal beim Schreiner um die Ecke ob der sowas hat (als Reststück für 2-3 Brettchen zum testen).
Gruß Alex
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Beitragvon Peregrina » 21.12.2012, 00:09

Furnierholz hat jede Menge Sollbruchstellen, da hast Du keine Freude dran. Guck mal lieber im Modellbaubereich unter "Flugzeugsperrholz". Gibts so um 0,8 - 1,0 mm. Ich benutze beides und bin sehr zufrieden.
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Beitragvon Gaski » 21.12.2012, 07:16

Starkfurnier hat mir einer bei Ebay angeboten den ich angeschrieben hatte mit der Frage um 1-2mm dickes Holz was stabil sein soll (der verkaufte alles mögliche an Holz, Furnier und Vollholz etc. pp - deswegen hat ich ja auch geschrieben falls es das ist - deswegen wollt ich mir das bei nem Schreiner vor Ort auch erstmal ansehen ehe ich dort bestelle). Aber dann vergess ich das auch wieder.

Balsaholz hat man mir gesagt wäre "das Modellbauholz". Dann muss ich mal weiter forschen ob die auch anderes Holz haben (hier in der Gegend irgendwo). Oder ich bestell wenn mir das zu nervig wird irgendwann beim Barden ;-). Der weiß was er tut. Das ist erprobt.

Aber das muss jetzt erstmal warten. Ich hätt mir jetzt für kleine Maus noch Holz gekauft und welche selbst gemacht ansonsten muss ich jetzt erstmal nen Monat auf 2 sparen und mit den Pappbrettchen weben. Denn so 40 Holzbrettchen kosten auch wieder ne Stange Geld. ;-) Und der Tabby und die ganze Wolle und das Leingarn reichen jetzt erstmal diesen Monat.
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Beitragvon Peregrina » 21.12.2012, 08:34

Balsaholz wird oft gar nicht allein verwendet, sondern irgendwie verstärkt, entweder mit Spanten oder nachher lackiert. Flugzeugsperrholz wird genau dafür verwendet - für Flugzeuge, die fliegen und auch mal einen Absturz vertragen sollen. Der Barde nimmt sowas auch. Wenn Du Dir Ärger und mißlungene Versuche ersparen willst, ist eine Investition beim Barden das Beste, was Du tun kannst, die Dinger sind toll (*zum Barden rüberwink*).
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Beitragvon Brettchenweber » 20.04.2014, 19:57

Hallo Miteinander!

Ich habe mir als Alternative zu allen bisher von mir verwendeten Materialien einen Satz Brettchen aus transparentem Polycarbonat 0,8 mm gefertigt, sieht stylisch aus und den ersten Einsatz an Baumwollgarn haben sie schon erfolgreich hinter sich gebracht. Seide, Wolle und Leinen fehlen noch.
Hat sonst jemand schon Erfahrung mit Kunststoffbrettchen ?
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Beitragvon Peregrina » 20.04.2014, 22:26

Versuche mit Laminat scheiterten schon am Zuschnitt - reißt, bricht, splittert und ist allgemein furchtbar.
Aber (hab ich schon an anderer Stelle geschrieben, find ich aber nicht mehr) ich habe alte Telefonkarten zu Brettchen verarbeitet, die ich sehr mag. Sie sind elastisch und superglatt und fürs Weben mit Seide erste Sahne.

Woher hast Du das Material, und wie verarbeitet sich das? Ich bin neugierig!
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Beitragvon Brettchenweber » 21.04.2014, 08:13

Hallo Peregrina!

Das Material heisst als Handelsname u.a. (c) "Makrolon" und ist bei uns in Kleinmengen z.B. bei der Fa. Conrad Elektronik als Tafel erhältlich (für 48 Stk. Brettchen Euro 6,90). Ist aber wahrscheinlich für den Modellbau auch woanders erhältlich.
Es läst sich wunderbar schneiden und auch die Löcher lassen sich problemlos stanzen. Eine Schlagschere ist allerdings, so wie auch bei Sperrholz für exaktes Maß hilfreich. Die Nachbearbeitung (brechen der Schnittkanten) mit 1000 er Schleigpapier geht flotter als bei Sperrholz. Da die Flächen wunderbar glatt sind entfällt hier eine Nachbearbeitung.
Bei Sperrholz ist die Verleimung oft stellenweise mangelhaft, dort franst das Material trotz Nachbearbeitung bei der Verwendung immer wieder mal aus udn das ärgert micht, daher suche ich nach Alternativen.
Aktuell habe ich bei uns im Baumarkt eine 0,8 mm starke PET Folie als Rollenware entdeckt. Muss ich auch noch ausprobieren!
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Beitragvon Allyfants » 21.04.2014, 08:43

Wenn du mit PET-Folie diese Transparente Tischdecke meinst, die es auch etwas dicker gibt, dann vergiss es wieder. Die kleben aneinander, wenn etwas Feuchtigkeit dazwischen kommt. Und du hast eigentlich immer leicht schwitzige Finger.
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Beitragvon Brettchenweber » 22.04.2014, 16:30

Hallo Allyfants!

PET enthält keine Weichmacher, daher kann dieser Kunststoff auch nicht klebrig werden, das ist eher typisch für PVC. Die PET Folie wird auch nicht als Tischtuch angeboten (viel zu steif), sondern für "Verglasungen". Ich werde euch berichten, wenn ich es ausprobiert habe.
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