Brettchenwebrahmen - welches Holz?

Fragen zu Webstühlen, Brettchen, Garnen oder lieber am Gürtel weben usw. sind hier richtig.

Moderator: Moderatoren

Beitragvon socke » 24.01.2013, 18:34

Meiner Meinung nach sind 200 Euro zu viel.
Branding ist aufwendig und der Aufpreis von 60 Euro wären o.k.
Fichte ist im Handel nicht teuer ( Holzhandel) , die Stangen in dem Durchmesser kosten auch nicht die Welt.
Der Zusammenbau ist schlicht.

So wie ich das auf dem Foto erkennen kann, ist die Behandlung eine Beize?
Wenn ja, ich habe schon Truhen gebeizt, ist auch keine große Sache.

Für den Preis könntest du das mindestens dreifache an Weblänge erhalten. ;-)
socke
 

Beitragvon roskur » 25.01.2013, 08:00

bzgl. konstruktion und holz teile ich die philosophie von barde. wenn man nicht gerade "lagerholz" (hat 1 - 2 jahre im wald gelegen) nimmt, ist fichte u/o kiefer in meinen augen ideal.
und diese harholz-/weichholzdiskussion ist so einfach nicht. ich habe schon kiefernholz bearbeitet, das so hart war, dass ich ohne vorzubohren keine schraube reindrehen geschweige einen nagel reinschlagen konnte und eichenholz wo die jahresringstärke 1cm betrug. die härte eines holzes hängt nicht nur von der baumart ab.
mein brettchenwebrahmen ist aus kiefernholz, an einer seite offen, die herstellbare bortenlänge ist 7 m und er ist voller flusen nicht spinnweben.

@ plasma
im übrigen bin ich froh, dass ich mich für keine tischvariante entschieden habe, denn mit meinen "klopfoten" ist das aufketten gerade noch akzeptabel.
wer sagt "er sei sich 100% sicher" ist 100% unsicher
Benutzeravatar
roskur
Dame / Ritter
Dame / Ritter
 
Beiträge: 106
Registriert: 17.02.2012, 18:16
Wohnort: Mecklenburg

Beitragvon schattenhexe » 25.01.2013, 13:48

Mh klar kann man auch auf einem seitlich offenen Rahmen gut weben (solang er gut verarbeitet ist, wie der Barde schon sagte). Ich persönlich find die geschlossenen zum Einen optisch schöner (mehr Fläche zum Verschönern ;-) ), zum Anderen ist das für mich aber auch praktischer, weil der Rahmen mit zu allen Märkten reist. So habe ich weniger das Problem, dass mir irgendwas in die Kette gerät, was da nicht hingehört.
Aber da hat ja jeder andere Ansprüche.
"Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus."

Marie von Ebner-Eschenbach
Benutzeravatar
schattenhexe
Jungfer / Knappe
Jungfer / Knappe
 
Beiträge: 55
Registriert: 16.11.2011, 19:53
Wohnort: Hamburg

Beitragvon Kara » 25.01.2013, 21:13

So ich hab in Freundin die geht auf viele Märkte und ist nur mit ein offene Rahemn auf der Strecke. Sie hat ein Hülle gemacht aus lauters reste von die Borten und da geht nicht was an die Kette. Aber ich denke, es ist ein Sache von dem selber gehabten Vorlieben- Die meiste Rahmen sind gut und jedes Weber arbeite mit andere Form lieber. So kein besser oder schlechtr.
greetings Kara


Fehler sind wie Berge, man steht auf dem Gipfel seiner eigenen und redet über die der anderen. Hausa

Neid und Missgunst sind das höchste der Anerkennung für den anderen.
Kara
Dame / Ritter
Dame / Ritter
 
Beiträge: 233
Registriert: 10.04.2008, 12:42

Beitragvon Finn-Heike » 01.02.2013, 19:19

Mein mann hat meinen Webrahmen aus Buchenholz gebaut. Die rundhölzer sind die alten Stangen von einem Kinderbett.
Ich glaube, dass die Verarbeitung wichtiger ist als das Material. Mein Rahmen ist an der Seite offen; das finde ich gerade bei Ketten, die nicht aufgehen, sondern mit der zeit stärker verdrillen sehr angenehm.
Heike
unable are the loved to die, for love is immortality

www.teuta-opie.de
Finn-Heike
Dame / Ritter
Dame / Ritter
 
Beiträge: 129
Registriert: 24.10.2011, 13:43
Wohnort: Bopfingen

Beitragvon knit » 28.02.2013, 15:54

Mein erster Webrahmen ist auch aus Buchenholz.
Ich habe den Rahmen gezeichnet (ähnlich wie ein Inkle Loom) und mein Mann hat ihn gebaut.
Er hat die Teile mit Schauben und Holzdübeln verbunden, um die Stabilität zu verbessern (wegen der hohen Spannung beim Weben).
Ich kann eine bis zu 3 Metern lange Kette darauf spannen.
Für längeren Bänder habe ich jetzt einen tollen Staudigel-Webrahmen gekauft.
knit
Magd / Knecht
Magd / Knecht
 
Beiträge: 33
Registriert: 13.01.2013, 14:16
Wohnort: Bayern

Beitragvon Arachnida » 01.05.2014, 06:43

Ich habe meinen Rahmen auch aus Buchenholz gebaut. Vom Design her habe ich mich an den Inkle-Looms von Ashford bzw. Schacht orientiert. Materialkosten waren etwa 25 Euro (Buchenholzbretter und Rundstäbe vom Baumarkt sowie ein paar Schrauben) sowie ein Nachmittag in der Werkstatt.

Gucken könnt ihr hier: http://halessa.blogspot.co.at/2014/03/angewebt.html
Benutzeravatar
Arachnida
Magd / Knecht
Magd / Knecht
 
Beiträge: 14
Registriert: 28.06.2012, 12:39
Wohnort: SZG

Vorherige

Zurück zu Material

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron