Bunten Kammzug spinnen... aber wie?

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Beitragvon WickedWeaver » 23.08.2013, 01:44

Hallo Gabi!

Ich habe festgestellt, dass zum Einstieg farbiger Kammzüge die praktischer sind, die parallel bunt sind, nicht nacheinander. Hab welche von Wollknollbestellt, die auf den ersten Blick sehr knallig sind, aber versponnen ganz süß wirken :-) Und wenn ich Regenwürmlis dabei hab, denk ich mir immer: Beim Verzwirnen wird das schon wieder! Vor allem, weil zwischendurch auch mal sehr dünne Stellen dabei sind... :devil:

Freut mich, wenn ich dich zum kunterbunten Spinnen motiviere! Hab erst auch gezögert, aber... die Farben sind sooo schön *seufz*

Viele Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren! Wenn du die ersten Versuche gemacht hast: :beweise :-)

Marion
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Beitragvon wetterleuchten » 23.08.2013, 07:23

Gerade mit bunten Regenwürmern und andersfarbigem Garn lassen sich beim zusammenzwirnen auch wunderschöne Effekte erzielen.
*menno* wenn ich nicht noch so viel Pflanzengefärbtes zum wegspinnen hätte, die Flinke hat wirklich tolle Sachen im Shop :dizzy:
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Beitragvon Gabi » 23.08.2013, 11:03

Ich bin jetzt dann fertig meinem Kilo weißer Rohwolle von den heimischen Schafen zu verspinnen. Für den Anfang bin ich mal mächtig stolz auf mich auch wenn meine Regenwürmchen ab und an ganz schön schwanger sind :biggrin: .

Ich werde mich als nächstes an die Regenbogenwolle machen, finde ich nämlich auch sehr schön, da kann man so schöne Sachen draus machen. :gruebel:

Bin mal gespannt wie ich damit zu recht komme und natürlich bekommt Ihr einen Beweis, was ich daraus gemacht habe.

Danke für die Tippst und das Mut machen. Bisher hab ich mich nicht so getraut an die farbige Wolle. :undecided:

Liebe Grüsse
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Beitragvon WickedWeaver » 02.09.2013, 05:48

So, eine Woche später, und was ist? Der ganze bunte Kammzug ist versponnen, die 1000 Gedanken, die ich mir vorher gemacht habe, waren größtenteils unnötig. Katastrophen gabs keine, nur manchmal nervige Stellen, wenn die Spindel gefallen ist und nach einem Meter fertigem Garn an der gleichen Stelle wieder gerissen. Aber ich habs geschafft! :cool:

Heute lasse ich sie entspannen und trocknen, und hoffentlich lässt sich morgen alles schön verzwirnen und aufrollen.
Noch mal vielen Dank für eure Tipps und Hilfestellung und das Händchenhalten... hat sehr geholfen und mich zum Durchhalten motiviert :dankeschoen:

Jetzt ist nur noch die Frage: Was mache ich später mit dem ganzen Garn das ich so spinne??? Aaahhh.... :dizzy:

Viele Grüße,

Marion
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Beitragvon Streulicht » 02.09.2013, 17:29

Wie wäre es mit einem paar bunter Socken? Wird ja wieder kalt draußen :-)
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Beitragvon WickedWeaver » 06.09.2013, 04:25

Hab ich schon überlegt, aber das ist ein kunterbunter Kammzug, die Socken würden einer blau-grün-gelb und der andere orange-rotbraun-grau werden... muss mal die LL messen und dann wirds vielleicht mit einem anderen Garn ein kuscheliger Winterschal. Das erste Viertel ist navajo-verzwirnt, und es ist so weich und schon ziemlich gleichmäßig geworden! :stolzbin: Samstag kommt der Rest dran, und dann geht es an Lises gefärbten Kammzug :biggrin:

Viele Grüße,

Marion
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Re: Bunten Kammzug spinnen... aber wie?

Beitragvon Glaskocher » 12.04.2020, 10:12

Staub wegpust... ;--)

Um nochmal die Smile-o-graphien im ersten Posting zu kommentieren:
Mir ist es anfangs mit der Handspindel und einem (einfarbigen) Kammzug ähnlich gegangen, daß sich zuerst eine Längssträhne "aufgedrängt" hatte und ich quasi eine "Laufmasche" in den Kammzug gesponnen hatte (obere zwei Skizzen). Das passierte immer dann, wenn ich "geradeaus" aus einer "Ecke" vom Anfang genommen habe. Später habe ich dann immer auch einige Fasern mit ins Dreieck "sich einwickeln" gelassen, die seitlich daneben lagen. Ab dem Zeitpunkt konnte ich dann das vordere Ende des Kammzuges beim Spinnen quasi "abgrasen" (untere zwei Skizzen).

Somit kann ich die Aussage "... halt ich die Wolle nur eeetwas anders in der linken Hand, und voilá: Viel gleichmäßiger, ..." bestätigen. Das Problem mit den Gnubbeln konnte ich dadurch lösen, daß vor nach jedem Ausziehen etwas Drall aus dem Faserdreieck genommen habe. Dadurch werden weniger Fasern (zusätzlich zum Gewollten) ins Faserdreieck eingezogen. Man kann dabei auch quasi fließend mal vom kurzen Auszug in den Langen wechseln, indem man fein dosiert etwas Drall beim Ausziehen wieder ins Dreieck einfließen läßt. Sobald das Garn zu... wird kann man ja entweder zum kurzen Auszug zurück kehren oder Drall nachdosieren.
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