Welche Haspel ist die beste?

Spinnen mit der Handspindel oder mit dem Spinnrad - hier findest du Hilfe!

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Beitragvon Sandra » 18.03.2007, 13:15

Das Kreuz ist drehbar, deshalb ist da der Griff an dem Arm links oben.
Wenn du die Wolle jede Rund mit der Hand drüber legst, wird das ziemlich anstrengend.
Liebe Grüße, Sandra

Geschichte besteht aus einem Haufen Lügen über Ereignisse, die niemals stattfanden, erzählt von Menschen, die nicht dabei waren. (George Santayana)
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Beitragvon Ziuwari » 18.03.2007, 16:16

nicht anstrengender als über die stuhlbeine zu wickeln :-)

Aber vielen Dank für die Auskunft... werde mal schaun, wie ich das basteln kann :wacky:
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Beitragvon Daniela » 01.12.2009, 19:53

Hallo,
ich bin grad ebenfalls auf der Suche nach der richtigen Haspel für mich. Die Schirmhaspel find ich toll - da kann man die Grösse für die Stränge anpassen und das abwickeln in Knäuel geht (meistens) leicht.

Da ich mich jetzt demnächst in das Abenteuer "spinnen" stürzen werde kommt mir die Frage: Kann ich mit der Schirmhaspel auch die Wolle von der Spindel in Stränge wickeln ? So in etwa: Anfang irgendwo befestigen und dann die Haspel mit der Hand immer schön in eine Richtung drehen.
Das sollte doch gehen :gruebel: oder hab ich da ein Knoten im Denken ? Wie macht ihr das ?
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Beitragvon Sanja » 01.12.2009, 20:03

Ich habe sowohl eine Satndhaspel als auch eine Schirmhaspel, und nach meinem Gefühl würde ich die Schirmhaspel eher zum Abwickeln nehmen. Eine feste Haspel oder NiddyNoddy ist meines Erachtens zum Aufwickeln besser geeignet, weil sie nicht nachgibt und der Strang so schön gleichmäßig wird. Außerdem kann man mit mehr Spannung wickeln, das ist extrem hilfreich, wenn man (gerade am Anfang) noch zu viel Drall im Garn hat.
Meine Schirmhaspel ist von WollKnoll und echt prima, aber schon allein aufgrund der "Leichtbauweise" eher nachgiebig. Super zum Abwickeln, wen die Stränge sich beim Färben etwas verwirrt haben, aber um ordentliche Stränge von der Spule abzuwickeln, nicht so optimal.
Für den Anfang tut es echt ein Stuhl oder Hocker, den Du umgedreht auf den Tisch stellst. Und Standhaspeln kann man mit wenig Aufwand und Kosten selbst bauen. Wenn Du handwerklich ein bißchen geschickt bist (oder jemanden kennst ;-) ), kannst Du das GEld dann lieber in neue Rohwolle investieren. :biggrin:
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Beitragvon Lise » 01.12.2009, 22:28

Hallo!

Ich habe auch nochmal eine Frage zum Thema Niddy-Noddy:
Ich stelle mir das unhandlich vor, wenn ich mein garn darauf wickeln will. Ist so eine Halpel nicht sperrig? Ich meine, ich habe auch keine gute Vorstellung von der Größe... :undecided:

Und leider kenne ich niemanden, der sowas macht. Daher muss ich mal doof fragen, ob man mit einer solchen Hapel gut arbeiten kann...
Im Moment haspel ich auch über Hockerbeine, aber bald kommt ja der Weihnactsmann... dem kann man ja einen Tipp geben :cool:

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Beitragvon greifenritter » 02.12.2009, 07:50

Also sperrig sind Niddy-Noddys eigentlich nicht. Ich habe sie in verschiedenen Grüßen. Meine Größte ist von Kromski und bringt einen Strangumfang von 180 cm, also recht ordentlich. Zusammengebaut ist sie ca. 45 cm lang, die Querbalken sind jewels knapp 25 cm lang. Man kann diese abnehmen und hat dann zum verstauen gerade mal drei Stangen.
Die kleineren sind entsprechend kürzer, bei recht kleinen ist auch die Länge der Querteile geringer.

Ich arbeite sehr gerne mit den Niddy-Noddys, da ich sie sehr handlich finde.

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Beitragvon Lise » 02.12.2009, 17:24

Ach na das klingt doch gut. Dann werd ich mir mal eine wünschen... ich kann ja dann meine erlebnisse weiterreichen ;-)
Danke für Hilfe!
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Beitragvon Daniela » 02.12.2009, 19:00

Hallo Sanja,
danke für deine Antwort. Das mit der Spannung beim Aufwicklen leuchtet mir jetzt ein :idea: Die Idee, mit Stuhlbeinen aufzuwickeln und das Geld lieber in Rohwolle zu investieren ist mich total sympathisch :biggrin: Ich werde mir also erst mal für das Abwickeln der Strängeeine Schirmhaspel zulegen . Und was "meinen" Handwerker angeht: Der Ärmste kommt aus den Aufträgen gar nicht mehr raus :devil:
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Beitragvon Salka » 10.01.2013, 19:50

So, ich grab mal einen alten Thread wieder aus, weil ich eine ähnliche Frage habe...

Ich möchte mir jetzt auch eine Haspel zulegen, am liebsten, wegen der Handlichkeit (mein Handarbeitskram verstopft eh schon die ganze Wohnung) eine Kreuzhaspel.
Jetzt ist die Frage: Selber bauen oder kaufen?
Dazu habe ich eine ganz allgemeine Frage:
Ich muss doch das Garn von der Spule auf die Haspel wickeln, das ganze dann nass machen und trocknen lassen.
Geht das denn mit ner Kreuzhaspel überhaupt gut? Es liegt doch immer ein Teil des Garns auf der Unterlage! oder stört das nicht?

für den Punkt selber machen würde dann nämlich sprechen, dass ich in Groß Raden eine Kreuzhaspel mit Standfuß gesehen habe und die nachbauen würde. Für Kaufen spricht die Zeitersparnis, wenn ihr sagt, die Funktionalität ist gleich!

Also bitte helft mir :)
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Beitragvon socke » 10.01.2013, 20:01

Hallo Salka,

ich habe sehr gute Erfahrung mit der Niddy Noddy von Ashford, kostet in klein 14,40 Euro und in groß aktuell 14,90 Euro.

Das Arbeitsaufwands- und Kaufverhältnis ist so, dass ich sie nicht selber gedrechselt habe, sondern gekauft für den Preis.

Du mußt dein Garn darauf nicht nassmachen und spannen, wenn du das Garn ausgeglichen gesponnen hast, durch die Zwirnung hebt sich der Spannungsdrill des Spinnens dann von selbst wieder auf.
socke
 

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