Spinnen macht süchtig und keiner hats verraten

Spinnen mit der Handspindel oder mit dem Spinnrad - hier findest du Hilfe!

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Beitragvon hanna » 20.07.2012, 12:23

obs auffällt, wenn ich jedesmal ein teilchen in meine handtasche stecke? :biggrin:[/quote]

Es kommt darauf an, wieviel Deko deine Bekannte hat :biggrin:
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Beitragvon hanna » 20.07.2012, 12:45

@ Hîdril
Ach du glückliche. Da wirst du ja kaum noch Zeit für etwas anderes haben ;-)
Mein Spinnrad kann da nicht mithalten.... Ich habe hier son olles Teil, welches sich leider weigert richtige Einstellungen zu akzeptieren :buhaeh:
Die Welle vom Rad dreht immer durch. Nun suche ich nach Möglichkeiten, um die Welle im Rad zu fixieren.

Viele Grüße, Hanna
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Beitragvon Hîdril » 20.07.2012, 12:58

@Hanna: Altantiv könntest du ja auch auf ein schönes, neues Walther-Rad sparen ;-)

Hast du denn vielleicht in deiner Nähe jemanden, der sich mit Spinnrädern auskennt? Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit zu verstellen und schon funktioniert es. Beim vorletzten FHT hat Kattugla ein bisschen an meinem ersten Rad geschraubt, gedreht und gefettet und plötzlich ging es ganz gut los. Das ich mit diesem Rad dann letztlich doch nicht warm wurde, lagt weniger an den Einstellungen als wohl an mir (oder dem Rad). Also nicht aufgegben :alleswirdgut:

Ach, Ännchen und ich werden mittlerweile schon mit einander warm. Für den Urlaub (es geht am Dienstag los) habe ich bei unserem Forensponsor ein Paket Merino gekauft und die künftige Besitzerin des Tuches, welches ich nach dem Spinnen daraus stricke werde, scharrt schon mit den Füßen. Aber ich habe gesagt, ich will die Wolle auf dem neuen Rad spinnen. Ich denke, es ist nicht so gut, Wolle für ein Projekt auf zwei verschienen Rädern zu spinnen. Aber jetzt kanns ja losgehen.
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Beitragvon hanna » 20.07.2012, 13:14

@Hîdril
jau, die Idee nach Spinnern in der Nähe hatte ich auch schon. Leider sind alle im Urlaub :-( Aber der geht ja auch vorbei und dann werde ich mal Kontakt aufnehmen. Wenn die mein Spinnrad Ofenreif erklären,denke ich über ein neues nach.


Sollten wir uns nicht mehr lesen, wünsche ich dir einen schönen, regenfreien und erholsamen Urlaub.
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Beitragvon Hîdril » 20.07.2012, 13:18

Och, so schnell würde ich das Spinnrad nicht dem Feuergott opfern. Es kann doch immer noch als Deko dienen :devil:

Und danke für die guten Urlaubswünsche.
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Beitragvon Verry » 17.08.2012, 10:49

:biggrin: :biggrin: :biggrin: JAAAAAAAA! Mein Rad ist fertig renoviert! Jetzt gehts an die Aktion Regenwürmer ;-) . Aber in den Ferien ist ja genug Zeit zum Probieren :biggrin:
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Beitragvon WickedWeaver » 18.08.2013, 23:35

Von wegen, Spinnen macht süchtig! Verzwirnen auch :buhaeh: Am Anfang hat mich das ganze Navajo-2-ply-Anden-auseinemKnäuel-Gedöns irgendwie gestört und ich hab mir gesagt, dass ich einfach die gesponnenen Fäden verarbeite. Allerdings waren meine ersten Versuche so unausgewogen, was Dicke und Drall und Beschaffenheit (zu rauh oder zu glatt) anging, dass man nichts draus machen konnte. Entweder überdreht oder schnell gerissen. Also: Zwirntechniken gegooglet und Videos reingezogen.

Fazit: Ich habe gerade den ganzen Abend damit verbracht, meine gesponnenen Fäden "Anden-zu-verzwirnen", was vom Vorbereiten schon viel Spaß macht, und ein deutlich schöneres Ergebnis bringt, als aus zwei Knäulen (ist das eigentlich nur bei mir so? Hmm...). Und man kann das auch im Sitzen machen, was bei mir mit den anderen Techniken nicht geht.

Und sobald ich die erste Wolle zu Ende versponnen habe (warum hab ich eigentlich so viel bestellt? :dizzy: 500 Gramm sind ergiebiger, als man vermuten möchte...), darf ich an den kostbaren bunten Kammzugzopf! Den ich, wenn ich einen schönen Farbverlauf möchte, sehr gleichmäßig und "richtig" spinnen oder navajo-verzwirnen müsste :undecided: Welche Technik macht ihr denn am liebsten (und warum?)

Viele (spinnerte) Grüße!

Marion
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Beitragvon Ela2004 » 19.08.2013, 01:27

Für einen schönen Farbverlauf im bunten Kammzug am Besten Navajo-Zwirnen :-)

Ansonsten fand ich keinen Unterschied, ob ich aus zwei Fäden gezwirnt hatte oder aus einem, den ich mir um die Hand gewickelt hatte ... außer, dass ich keinen Abfall hatte beim um-die-Hand-wickeln :biggrin:

lg, Ela
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Beitragvon WickedWeaver » 19.08.2013, 14:25

So, brav noch einmal das Video zum Navajo-Zwirnen mit Handspindel geguckt und noch einmal ausprobiert. Im Flug haut das bei mir nicht hin, obwohl die anderen Techniken so ganz einfach sind. Also hab ich einfach erst ein paar Schlaufen gezogen und dann verzwirnt. Funktioniert viel einfacher und ergibt ein schön gleichmäßiges Garn (wenn auch noch eher in Kordeldicke... muss noch deutlich dünner werden für ein schönes Garn :blush: )

Fällt irgendwem ein, weshalb das mit dem "Erst Schlaufenausziehen - dann Spindel drehen zum Verzwirnen" nicht richtig ist bzw sich negativ auf das Endergebnis auswirken könnte? Soweit ich beurteilen kann, macht das keinen Unterschied... *seufz"

Danke Ela! :-)

Marion
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Beitragvon Verry » 21.08.2013, 18:53

Nein, solange du die Spindel derweil festhältst, ist das kein Problem. Geht meines Wissens mit der Spindel auch nur schwer anders. Die eigentlichen Navajo-Spindeln sind ja Stanspindeln und werden immer in der Hand gehalten. Am Spinnrad würdest du den Faden festhalten (also den schon gezwirnten Teil, an der Spindel also eigentlich auch, nur brauchst du hier halt noch eine "Anschubshand". Also kein Problem, es dauert nur eine Weile. Aber wer 500g mit der Spindel spinnt, hat ja Geduld ;-)
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