Spindelsucht!?

Alles, was das Spinnen mit der Handspindel betrifft, ist hier richtig!

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Beitragvon daswollschaf » 11.08.2006, 20:36

hallo
das mit dem Schlag habt Ihr toll erlernt.
Was haltet Ihr von den kromski Spindeln?
Ist nur eine Frage

Gruß
Michel
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Beitragvon greifenritter » 13.08.2006, 10:54

Tja, die Sucht hat wieder zugeschlagen ...

War gestern im Baumarkt um Holzwurm-Ex für mein Spinnrad zu kaufen, da konnte ich dem Holzrädchen nicht wiederstehen und hab es mitgenommen ... draus geworten ist meine erste Kopfspindel. mal sehen wie ich damit zurecht komme, hab es ja noch nicht versucht.
Damit es am Anfang etwas leichter geht hab ich mir ans kurze Ende eine kleine Kerbe gemacht, dann rutscht mit die Schlaufe nicht so leicht ab.

Hier ist das gute Stück. Da das Wetter bei uns richtig schlecht ist habe ich versucht zumindest die Spindel etwas Sommerlich aussehen zu lassen und zur roten Pastellbeize und etwas Acrylfarbe gegriffen.

BildBild

Liebe Grüße
Danny (im Spindelwahn)
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Beitragvon Rhianna » 13.08.2006, 20:17

Bei der Spindel von Lavendelschaf ist übrigends eine leichte Kerbe im Wirtel, über die kann man den Faden schön in den Haken führen.....

Gruß
Steffi
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Beitragvon greifenritter » 14.08.2006, 06:46

Das ist wirklich eine gute Idee, dann kann der nicht mehr so leicht verrutschen. Werdeichbei meinem nächsten Selbstbau auch so machen.

Eigentlich läuft meine "Neue" recht gut, bin sehr zufrieden. Allerdings frage ich mich welche Vorteile eine Kopfspindel gegenüber der Fußwirtelspindel hat. habe bisher irgendwie keinen großen Unterschied feststellen können, außer dem, daß die Spindel mit Wirtel unten vor allem am Anfang, wenn noch weniger Wolle drauf ist ruhiger läuft und nicht so sehr dazu neigt "auszuschlagen". Kann natürlich dran liegen, daß meine Kopfspindel recht leicht ist, aber ich will hald in erster Linie dünne Fäden fürs brettchenweben machen.

CU
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Beitragvon Rhianna » 16.08.2006, 07:59

Das mit dem "Ausschlagen" ist mir auch aufgefallen. Ich finde im moment auch keinen Grund, weshalb man den wirtel oben hinmachen sollte. aussser natürlich, man möchte so dünne fäden spinnen, das das Gewicht der spindel stör und man die Spindel über den Oberschenkel antreibt; da ist eine "Kopfspindel" wahrscheinlich besser, da man keinen Faden im Weg hat....

Gruß
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Beitragvon greifenritter » 16.08.2006, 09:44

Die Kopfspindeln kommen ja eigentlich aus anderen Kulturkreisen, soviel ich weiß. Bei uns wurden ja die mit der Wirtel unten verwendet. Wo genau kommen die denn her?

Vieleicht läßt sich dadurch herausfinden warum sie ungedreht verwendet werden und was ihre Vorteile sind.

Am Schenkel andrehen (und dann loslassen) kann man mit den Kopfspindeln wirklich gut und bekommt dann eine sehr gleichmäßige und meist langanhaltende Rotation. Das könnte ein weiterer Vorteil sein.

CU
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Beitragvon Miriam » 16.08.2006, 11:43

Die Fragen über Kopfspindeln habe ich mir auch schon gestellt, ich habe sie allerdings noch nie versucht...

Dank der praktischen Holzräder aus dem Baumarkt ist meine Spindelsammlung auch schon rapide angewachsen :wacky: , allerdings möchte ich einige verschenken bzw. für Workshops verwenden.

@Greifenritter: Die bemalte Spindel sieht ja hübsch aus!
Es war zur Zeit, da Bäume treiben,
Büsche sprießen, Wiesen grünen
und die Vögel ihr Latein
in der Frühe lieblich singen, ...

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Beitragvon greifenritter » 16.08.2006, 12:07

Danke für das Löb :blush:

War eigentlich kein großer Aufwand und man arbeitet mit so einem "besonderen" Teil einfach lieber als mit einer 0815-Spindel.

Hab mir jetzt noch eine ganz kleine Kopfspindel gebaut, für dünne Fädchen, aber dieses Mal endet der Schaft im Holzrad und oben steht nur ein Hacken zum Faden einhängen raus, habe festgestellt, daß die nicht so sehr springt, wenn man das so macht.

Bisher ist das gute Stück einfach nur Schwarz angepinselt, überlege gerade was ich auf den Kopf draufmalen könnte :gruebel: , aber mir fällt nix gescheites ein.

CU
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Beitragvon Adele » 17.08.2006, 07:46

Jack aus "Nightmare before Christmas" :devil:
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Beitragvon greifenritter » 17.08.2006, 11:59

Ich sollte vieleicht dazusagen, daß ich nicht gerade ein Künstler bin und daher am liebsten auf irgendwelche Ornamente ausweichen würde. ;-)

Nachtrag:

So, jetzt ist sie bemalt. Diese kleine Kopfspindel (mein 2. versuche eine Kopfspindel zu bauen) ist vor allem für dünne garne gedacht und daher sehr leicht. Ich habe diesmal einen haken hin gemacht, da ich mit dem verschlingen bei der Kopfspindel nicht so gut klar kam. Habe festgestellt, daß sie so (ohne überstehenden Spinnstab und mit Hacken) nicht so sehr ausschlägt wie bei der anderen Bauweise.

Auf die bemalung hat mich mein Mann gebracht, denn die kleine Spindel hat sich recht schnell gedreht und er meinte sie sei richtig "feurig".

Bild
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Die Flammen haben noch einen lustigen nebeneffekt, denn wenn sich die Spindel dreht wirkt es als würde sie oben glühen (als sei oben auf der Spindel sozusagen eine Lava-Fläche) *freu*
Hätte nicht gedacht, daß einfache Flammen so einen Effekt auslösen können.

CU
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