Anfängertipps zum Spinnen mit der Handspindel

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Anfängerfragen zum Spinnen mit der Handspindel

Beitragvon N.R.U. » 20.07.2004, 17:50

Sabine hat geschrieben:So, jetzt habt ihr's!
Ich fange mich wieder an für das Spinnen zu interessieren! Da ich vor Jahren meine Spindel erst in die Ecke gefeuert habe und dann samt Wolle verschenkt habe , möchte ich es jetzt doch noch mal probieren *seufz*.

Da ich aber nur auf Märkten Zeit zum üben habe, könnte ich etwas Hilfe gebrauchen. Welche Wirtel könnt Ihr einem blutigen Anfänger empfehlen, die auch noch einigermaßen in die Zeit paßt. Das ich erstmal schwangere Schlangen erzeugen werde ist mir klar . Auch klar, daß jeder "seine" eigene Spindel hat, mit der er am besten klar kommt.

Woher kann ich diese beziehen? Auf meinen letzten Märkten, war leider kein "Spinner". Also, online....

Wie sieht es mit dem *uuups*, äh *kopfkratz*, mit der Spindel selbst aus (heißt sie so?). Also dem Stab.... Ich habe mal gehört, der war bevorzugt aus dem Holz vom Pfaffenhütchen-Busch ( Evonymus europaeus ). Stimmt das?

Wenn ich schon anfange, möchte ich auch gerne was über den Alltagsgegenstand "Spindel" im Mittelalter lernen. Werde gleich Claudias Anleitung ausdrucken.

Eigendlich freue ich mich sogar schon drauf.....und ihr seid es schuld

Ach ja und welche Wolle? Habe da was von Eiderwolle gelesen (was ist das eigendlich )

Liebe Grüße an Euch alle
Sabine
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Beitragvon Flinkhand » 20.07.2004, 18:07

Hallo Bini!

Haben wir dich also rumgekriegt, hm? *breitgrins*

Ich habe mal bei Ebay gesucht, da bietet gerade jemand welche an:

cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=8424&item=8118454451&rd=1&ssPageName=WDVW

(Der Anbieter hat mehrere am Lager). Ich finde, die sieht doch ganz gut aus. Und dazu gibt es gleich noch ein bißchen Wolle zum Üben Man müßte natürlich mal nachfragen, wie viel die Spindel wiegt (sieht mir aber nach Mittelmaß aus), denn ganz leicht sollte sie am Anfang nicht sein. Allerdings finde ich z.B. 100 gr auch schon wieder zu schwer, dann reißt ständig der Faden.

Mit der Wolle und der Spindel kannst du dann erst mal üben, alles andere kannst du ja dann später noch ausprobieren (verschiedene Spindeln und Wollarten). Ich helf dir gern, falls du nicht klarkommst.

Viele liebe Grüße,
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Beitragvon N.R.U. » 20.07.2004, 18:19

Sabine hat geschrieben:Hallo Claudia,
das sieht ja schon mal ganz gut aus. Aber wie sieht es mit Tonwirteln aus? Diese kugeligen oder die tellerförmigen. Sind die einen zu leicht, die anderen zu schwer? Mir ist damals mit der Holzwirtel der Faden eigendlich nie gerissen. Aber ich würde jetzt gerne mit Ton anfangen .
Auf jedenfall ist EBay erstmal gebookmarkt und wird kontrolliert . Mal sehen, besser als garnichts!
Liebe, liebe Grüße
Sabine
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Beitragvon Flinkhand » 20.07.2004, 18:51

Tonwirtel ist total "A" - es wurden viele aus der HoMi Zeit gefunden (u.a. in Düppel aber auch sonst überall, soweit ich informiert bin). Die sind entweder fast rund oder auch ein bißchen (tellerartig) plattgedrückt. Für den Anfang finde ich Holz aber besser, weil sich die Spindel mit einem Tonwirtel (der ja nie 100%ig homogen ist), nicht so lange und gleichmäßig dreht, wie die Modelle aus Holz. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

Ich denke, man kann alles verwenden, solange es keine Kreuzspindel ist (die sind meines Wissens nach relativ modern).

Ach so, um hier mal ein bißchen Klarheit in die Terminologie zu bringen: Eine Spindel besteht aus zwei Komponenten

Spinnstab: Der Stab
Spinnwirtel: Das Gewicht für die Schwungmasse

Viele liebe Grüße,
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Beitragvon N.R.U. » 20.07.2004, 22:36

Sabine hat geschrieben:Spinnstab...wieder was gelernt!!!!!
Danke schön!!!
BINI
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Beitragvon Flinkhand » 24.07.2004, 22:13

Ich hab da mal ein bißchen was zum Thema Wolle und Wollverarbeitung zusammengetragen und meine Flinkhand-Seite aktualisiert.

Vielleicht ist das ja für einen Anfänger hilfreich.

Viele liebe Grüße,
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Beitragvon N.R.U. » 26.07.2004, 15:48

Sabine hat geschrieben:Ich habe es getan, ich habe es getan, ich habe es getan.

In den nächsten Tagen kommt die Wolle und eine Holzspindel. Dann werde ich mir Claudias Anleitung zum Spinnen ausdrucken und dann kommt Klappe die zweite....
Liebe Grüße an alle Spinner
Sabine
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Beitragvon Flinkhand » 26.07.2004, 16:15

Und die Spannung steigt ... *LA OLA*
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Beitragvon N.R.U. » 14.08.2004, 12:41

Sabine hat geschrieben:Hallo Ihr Spinner,

heute ist es ja nicht gar so heiß und da habe ich die Spindel hervorgekramt und spinne hier ein wenig rum. Jetzt habe ich folgendes Problem:
Wenn der Faden (eher Seil) länger wird und ich oben neue Wolle rauszupfe, rutscht mir oft der gesponnene Faden aus dem Haken ! Nicht schlimm, nervt aber.

Ich habe so eine neumodische Holzspindel mit Metallhaken oben.

Soll ich den lieber raus machen und eine Kerbe in den Spinnstab reinschnitzen, wie man das wohl auch früher hatte?

Geht das dann besser und wie verknotet man das Garn dann?

Grüße
Sabine
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Beitragvon Flinkhand » 14.08.2004, 12:50

Hallo Bini,

diesen Metallhaken brauchst du eigentlich gar nicht. Meines Erachtens ist auch die Kerbe gar nicht notwendig. Du brauchst nur den Faden oben wie bei mir in der Anleitung beschrieben und auf der selbstgezeichneten Abbildung zu sehen zu verschlingen, dann hält das schon, so lange die Spindel frei hängt. Probier das einfach mal.

Viele liebe Grüße,
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