Seltenere Spindelformen

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Re: Seltenere Spindelformen

Beitragvon Glaskocher » 19.10.2019, 22:11

Mir ist auf der Suche nach Kreuzspindeln (in einem Spinnforum) der Link zur Paläospindel über den Weg gelaufen. Diese Spindel läßt sich aus fünf Stöckchen und vier Fäden rasch bauen. Man bindet jeweils zwei kurze Stöckchen paarweise an ihren beiden Enden zusammen. Die Achse wird dort, wo der Spinnwirtel sitzen soll flach eingekerbt, um den Kreuzarmen eine Führung zu geben. Die Achse wird zwischen beide Hölzchen der jeweiligen Bündelchen geschoben. Jetzt kann fröhlich losgesponnen werden.

Meine Verbesserung ist, daß ich inzwischen nicht mehr "irgendwas-Hölzchen" verwende, sondern Tonkinstäbe (=Bambussplitt) als Achse und die Arme aus Schaschlikspießen aus flachem Bambus mache. Die Enden der Arme werden von Glasperlen mit 6mm-Loch (eigene Herstellung) zusammen gehalten. Das bringt da, wo man sie braucht, etwas Schwungmasse ohne insgesamt zu schwer zu werden. Ersatzweise kann man auch M8-Schraubenmuttern verwenden und bleibt noch im Bereich von ca. 30g. Jetzt taufe ich das Ding "PERläospindel".
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