Sollte spinnen nicht beruhigend sein?

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Sollte spinnen nicht beruhigend sein?

Beitragvon Babette » 16.04.2008, 14:56

Das hatte ich zumindest immer geglaubt. Auf mich scheint es aber den gegenteiligen Effekt zu haben. Ich bin sozusagen total aufgedreht.
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Beitragvon Lone » 16.04.2008, 15:47

Mir geht es genauso. Ich sitze hier daheim und übe fleißig. Ich hatte mir hier bei Flinkhand diese gelbliche Wolle bestellt. Jedoch habe ich totale probleme damit sie nachzuziehen. Sie ist ganz schwer auseinander zu ziehen, was soll ich machen??? Hilfe! :wacky: :gruebel: Gibt es da n Trick von dem ich nichts weiss?
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Beitragvon Babette » 16.04.2008, 16:08

Da kann ich Dir leider nicht helfen. Aber bei Dir gibt es wenigstens einen Grund warum es Dich aufregt. Bei mir klappt alles, sogar das Ergebnis ist vorzeigbar.
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Beitragvon Kattugla » 16.04.2008, 16:43

Hmmm... aufgedrehte Seidenspinnerinnen - waren die Raupen links- oder rechtsdehend?
Bist Du Dir sicher, dass Du auch nach dem Aufgedrehtsein wieder abdrehen kannst?
Und: wieviel Kaffee hattest Du?

:devil:




p.s.: bissel neidisch bin, weil ich das auch mal können will... auf- oder abgedreht... :cool:
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Beitragvon Flinkhand » 16.04.2008, 16:55

Lone hat geschrieben:Sie ist ganz schwer auseinander zu ziehen, was soll ich machen??? Hilfe! :wacky: :gruebel: Gibt es da n Trick von dem ich nichts weiss?


Das finde ich eigentlich nicht. Ich kann mir eher vorstellen, daß Du den Drall nach oben in das Wollband hinein laufen läßt. In diesem Fall wird es wirklich sehr schwierig, Wolle aus dem Band zu ziehen. Also immer schon hinter dem Faserdreieck zuhalten, damit der Drall nicht in die Rohwolle zieht. Es gibt noch einen anderen Anfängertrick: Teile das Band längs, so daß du mehrere dünne Bänder bekommst und arbeite damit. Dann ist es am Anfang vielleicht einfacher für Dich.
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Beitragvon Sandra » 16.04.2008, 17:05

Die Wolle nicht mit links zusammendrücken und sich dann wundern, warum sie sich nicht mit rechts auseinanderziehen lässt :biggrin:
Die Wolle nur gaaaanz leicht festhalten und wie gesagt nicht den Drall in die Fasern laufen lassen, dann klappts schon!
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Beitragvon Alvara » 16.04.2008, 17:24

Hallo,

Handspindelspinnen macht nach einer Weile süchtig... :wacky:

Ich hab mit ungewaschener Wolle angefangen, denn ich hatte das gleiche Problem wie Lone beschreibt. Und die ungewaschene Wolle war so schön fett (und pflegte die Hände so gut ), das ging wie von selbst. Eignete sich hervorragend, bis ich den richtigen Dreh raushatte (und der Faden wie ein Faden aussah *g*).

LG

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Beitragvon noora » 16.04.2008, 18:43

Hm... Ich find spinnen total entspannend!

Mein "Problem" liegt eher darin, dass mein Haspel-Höckerchen ständig besetzt ist... ;-) Und ne Sprühflasche zum Garn befeuchten bräuchte ich wohl auch. Meine Dusche hat eindeutig zu viel Power *filz* :blush:

Das einzige, was bei mir nicht so klappt, ist, dass die Spindel lang genug weiterdreht. Also, dreh ich, stoppe das ganze und ziehe dann erst die Wolle aus dem Strang. Aber das klappt, abends, vor dem Compi sitzend auch ganz gut...
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Beitragvon Flinkhand » 17.04.2008, 05:30

noora hat geschrieben:Und ne Sprühflasche zum Garn befeuchten bräuchte ich wohl auch. Meine Dusche hat eindeutig zu viel Power *filz* :blush:


Stell doch die Haspel einfach über Nacht auf den Balkon (soweit vorhanden). Die Nachtfeuchtigkeit hat den gleichen Effekt wie eine Sprühflasche. :biggrin:
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Beitragvon Lone » 17.04.2008, 11:12

Danke für die Tips! Bei einer Bekannten, die mir die Griffe gezeigt hat, klappte es ja auch ganz gut, nur sitze ich jetzt hier daheim und ziehe und zerre. Hm, ich werde direkt mal eure Tips in die Tat umsetzen.
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