Schwangere Regenwürmer im 2. Monat

Alles, was das Spinnen mit der Handspindel betrifft, ist hier richtig!

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Beitragvon Loreley » 23.08.2011, 16:49

@Hîdril: Deswegen sag ich ja, maximal 2.-3. Monat ;-) Das, was an den einzelnen Fäden bisschen ungleichmäßig war hat sich beim Verzwirnen weitestgehend verloren. Lange wird's wohl auch nicht rumliegen, mein Menne hat schon Ansprüche in Form von genadeltem Endprodukt angemeldet :cool: Er hat übrigens einen Heidenspaß dran ständig zu sagen "meine Verlobte spinnt"...

@Trinchen: Vielleicht weiß deine Freundin ja, was das für eine Rasse ist? Die erfahreneren Spinnerinnen können dir bestimmt sagen, ob die für die Anfänge geeignet ist oder eher einen Ehrenplatz im Regal bekommen sollte, bis du etwas mehr Übung hast.
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Beitragvon Bettelmönch » 24.08.2011, 07:09

Mit der deutschen Eiderwolle lässt sich sehr schwer ein Faden spinnen. Ich habe mit normaler Wolle angefangen und das klappte sehr gut.
Dann habe ich die langfasrige Eiderwolle ausprobiert, weil sie ja leichter zu spinnen sein soll. Bei der Eiderwolle muss man sehr aufpassen, durch die langen Fasern kann sich schnell ein SEHR dicker Faden aus dem Vlies einziehen.
Diese Erfahrung bezieht sich aufs Spinnrad.
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Beitragvon wetterleuchten » 24.08.2011, 07:29

@ "spinnen"
endlich kann man die Dinge offen aussprechen. Ich bin ja auch so eine bekennende Spinnerin :biggrin:


@ Loreley
Dein Garn sieht übrigens sehr flauschig und gemütlich aus. Ist dir toll gelungen. Glückwunsch zum Erstling.


P.S.
@ Bettelmönch
Was ist denn "normale Wolle"?
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Beitragvon Bettelmönch » 24.08.2011, 10:14

Mit normaler Wolle meine ich ein Wollvlies von einem normalen Schaf.
Die Eiderwolle ist ja besonders langfaserig.
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Beitragvon wetterleuchten » 24.08.2011, 12:29

Hallo Bettelmönch,

ich will jetzt nicht quengeln, ganz und gar nicht, aber unter einem "normalen Schaf" kann ich mir genauso wenig vorstellen wie unter "normaler Wolle" :undecided:
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Beitragvon Hîdril » 24.08.2011, 14:52

Also ich habe mir extra die Eiderwolle gekauft, weil sie eben langfaserig ist und man dadurch gut einen gleichmäßigen Faden spinnen kann.
@Bettelmönch: Aber wie schaffst du es denn, mit Eiderwolle einen sehr dicken Faden zu spinnen :gruebel: Ich krieg damit immer nur Nähgarnstärke hin. Ich wäre froh, wenn ch mal dickes Flauschgarn spinnen könnte :buhaeh: . Aber egal welche Wolle ich nehme, ich krieg immer nur Nähgarn hin.
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Beitragvon Loreley » 24.08.2011, 15:54

@wetterleuchten: Danke, danke :-) Nicht wahr? Einfach mal ein wahres Wort gelassen ausgesprochen hat doch was für sich.
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Beitragvon Bettelmönch » 24.08.2011, 21:20

@wetterleuchten: Mit dem Schaf meine ich das Hausschaf, die domestizierte Form des Mufflons.

@Hidril: Ich habe nicht gesagt das ich dicke Fäden spinne. Aber für dickes Flauschgarn brauchst du nur der Eiderwolle freien Lauf zu lassen. Die langen Fasern erledigen den Rest.
Gefüüüüüüühl :biggrin:
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Beitragvon Stickfee » 24.08.2011, 21:27

Für mich haben die Schafe vier Füße, viel Wolle, schauen ein bißchen blöd, gelten aber wissenschaftlich belegt als sehr intelligent... :biggrin:
aber ich bin auch der Meinung, daß diese Eiderwolle für die sogenannten Anfänger nicht so wirklich ideal ist.
Ich spinne auch lieber die "normale" Vlieswolle von den nicht so langfaserigen Schafen.
Aber ich schaffe es übrigens auch dicke Fäden aus Eiderwolle hinzukriegen, aber das liegt wohl am Anfängerglück oder dem noch nicht können. :undecided:
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Beitragvon wetterleuchten » 25.08.2011, 08:03

Danke ihr Beiden, aber da ich damals in Bio aufgepasst habe und auch im Besitz eines Lexikons bin kam mir das dunkel bekannt vor.
Ich verkneife mir an dieser Stelle die Frage, welches dieser Schafe denn jetzt "das normale" ist. (die Auswahl ist willkürlich und unvollständig, ich weiß) ;-)
Es gibt auch Übersichten wie diese und irgendwo im www auch eine, die über die Färbe-, Spinn-, Web- und Filzeignung der einzelnen Fasern Auskunft gibt. Wobei das die Liefernaten der entsprechenden Wolle auch meist angeben.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: da ist nämlich eben auch ein subjektiver Faktor. Ich habe z.B. bei der ansich sehr gut spinnbaren Wolle vom Gotlandschaf so meine Probleme mit meinem kurzen Auszug (Handspindel), weil ich die Fasern als enorm "rutschig" erlebe. Ich denke, ich muss da noch an meiner Technik feilen, denn an der Stapellänge kanns eher nicht liegen und mit "gelblicher Süddeutscher" oder Coburger Fuchsschaf habe ich das Problem nicht, dass mir das Faserdreieck beim spinnen abreisst.

Hier irgendwo im Forum wurde mal die Empfehlung ausgesprochen, für die ersten Spinnversuche eines dieser Sortimente verschiedener Wollarten in kleinen Mengen, die manche Lieferanten anbieten (z.B. der Sponsor oben rechts) durchzuprobieren. Dem kann ich mich nur anschließen.
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