Nadelmalerei

Hier geht es um die einzelnen Stiche und um Sticktechniken (Blackwork, Weißstickerei, Anlegetechnik etc.)

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Nadelmalerei

Beitragvon N.R.U. » 26.02.2005, 10:12

Lotti hat geschrieben:Hallo Fories!

Ich sticke ja überwiegend im Kreuzstich, möchte mich aber gerne an der Nadelmalerei versuchen.
Könnt ihr mir vielleicht mit einer ausführlichen Anleitung weiterhelfen??? *bittebitte*

LG Andrea
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Beitragvon Flinkhand » 27.02.2005, 08:49

Hallo Lotti,

also mit einer ausführlichen Anleitung zum Thema Nadelmalerei kann ich leider nicht dienen.

Nadelmalerei ist ja eigentlich nur ein Ausdruck für Motivstickerei in ineinander übergehende Farbschattierungen, bei denen man alle möglichen Stiche verwenden kann. Vielleicht macht es mehr Sinn, wenn du dir einfach ein paar Beispiele für diese Technik ansiehst. Von Konturstichen über Knötchenstiche und flächendeckende Stiche kann da alles dabei sein.

Viele liebe Grüße,
Zuletzt geändert von Flinkhand am 03.06.2006, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
Claudia,
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Beitragvon Racaire » 29.03.2005, 00:50

Ich kenn bis datto auch nur einige sehr schöne bilder von nadelmalereien und hab bis jetzt leider auch noch keine anleitung dazu gefunden...

und bezüglich der technicken...
von couching (anlegetechnik), über spaltstich und die von Flinkhand schon erwähnten stiche hab ich schon alles mögliche gesehen...

Meiner Meinung geht es hierbei vorallem darum die Stickerei wie eine Malerei aussehen zu lassen und ich nehm mal an das dünne Seidenfäden verwendet wurden - man müßt es halt mal ausprobieren - mir fehlts momentan mal an den seidenfäden
*G*
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Beitragvon Xia » 29.03.2005, 15:53

Hallo,

ich habe Nadelmalerei schon gesehn, wo lauter kleine Knötchen (Knötchenstich) nebeneinander gestickt wurden, eine heiden arbeit, sieht aber wunderschön aus.

Liebe Grüsse, Xia
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Beitragvon wurm » 05.05.2006, 13:52

Nadelmalerei meint keinen speziellen Stich, sondern nur die Qualität der Ausführung. Es kommen meistens vor: Spaltstiche bzw Schlingstiche für Linien, Anlegestich für Goldgründe, und diverse Spezialstiche wie der Knötchenstich für Frisuren etc. Erklärungen zu diesen Stickbegriffen findest Du auf Flinkhands Seite.
Die Linien aus Spalt- bzw Schlingstichen werden eng nebeneinander gesetzt, bis die Fläche voll ist. Wenn man jetzt zum Beispiel ein Gewand darstellt (z.B. von einer Heiligenfigur), dann folgen die Linien den Falten, und der Glanz der Seide gibt einen tollen 3d-Effekt. Betonung auf Effekt, denn alles wird völlig flach gestickt. Echte 3D-techniken kommen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts auf: Stickerei wird mit Watte unterlegt, das sind richtige kleine Skulpturen! Vereinzelt gibts sowas natürlich schon früher, aus dem 13. Jahrhundert habe ich sowas mal gesehen, mit richtiger Baumwollwatte, die laut der Restauratorin echt aus der Zeit ist. Muss damals wirklich ein ganz besonderes Material gewesen sein. (lübeck, St. Annen-Museum)
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