Schwälmer Stickerei vs. Hessenstickerei

Hier geht es um die einzelnen Stiche und um Sticktechniken (Blackwork, Weißstickerei, Anlegetechnik etc.)

Moderator: Moderatoren

Beitragvon Trinchen » 02.09.2011, 08:54

Na dann auf ins Getümmel, Deine Hilfe nehm ich gern an :biggrin:
Benutzeravatar
Trinchen
Freifrau / Freiherr
Freifrau / Freiherr
 
Beiträge: 365
Registriert: 24.10.2008, 10:16
Wohnort: Bielefeld

Beitragvon Stickfee » 02.09.2011, 09:01

Gerne, ob Leinenauswahl, Garn, Aufbügeln der Motive, kannst jederzeit nachfragen....

Zum Anfang, zum Einlesen kann ich dir noch ein sehr gutes Buch empfehlen:

Luzine Happel
Grundlagen der Schwälmer Weißstickerei

Dort wird ausführlich vermittelt durch eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung, wie das "Schwälmern" funktioniert.

Die gepostete Decke aus dem alten Bauernleinen ist meine erste durch dieses Buch... ;-)
Stickfee
 

Beitragvon Bettelmönch » 02.09.2011, 21:38

@Stickfee:
Kannst du mir bitte nochmal den Unterschied zwischen Limet und Licht erklären. Ich bin mir da nicht mehr so sicher?!?!? Nicht das ich da was durcheinander werfe.
Bettelmönch
 

Beitragvon Stickfee » 03.09.2011, 10:02

Beim Limetdurchbruch lockerst du das Leinengewebe zuerst etwas auf und ziehst 1-3 oder 1-2, d.h. 1 Faden ziehen, 3 stehen lassen, etc.
Die Musterbildung entsteht dann durch Zusammenziehen der Fäden, z.B. Stangen oder Röschen etc., sprich z.B. das Einer Muster.

Bei den lichten Durchbrüchen werden die Gewebefäden "lichter" gezogen, d.h. 2-2, 2 Fäden ziehen, 2 Fäden stehenlassen.
Dieses entstandene Raster wird dann mit dem Grundstich gefestigt und im zweiten Arbeitsgang werden Stopfmuster eingearbeitet.
Stickfee
 

Vorherige

Zurück zu Stiche und Techniken

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast