Frühstücken

Hier geht es um die feste Kost - Rezepte, was gab es schon?

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Beitragvon Giraut » 13.09.2005, 23:19

david hat geschrieben: ...Kennst du das LexMA?...



Das hier LexMa ?
Oh ja, alles klar.
Gibt`s ja auch auf CD und so nebenbei auch auf Papier.
Gut!
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Beitragvon David » 14.09.2005, 08:54

Hallo,

ja genau das meine ich. Das Werk hat in weiten Teilen mein volles Vertrauen...:o)
Ein absolutes Standartwerk, aber eine finanzielle Sünde.

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Beitragvon Giraut » 14.09.2005, 09:30

Och, das gibt`s doch schon für unter 300 Euro.
Einmal das Tschechenblechschwert und das Indienkettenhemd NICHT kaufen und stattdessen lieber das Lexikon und man hat was Vernünftiges.
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Beitragvon David » 14.09.2005, 10:01

[ot]Alle die sich sowas kaufen, wollen eh nix vom Mittelalter wissen. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

Ich freue mich über mein LexMA.
[/ot]
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Beitragvon Cleophanes » 14.09.2005, 18:09

Trotzdem wäre interessant - Vertrauen hin, Vertrauen her - aus welchen Primärquellen die Informationen stammen.

Cleo

P.S.: Vertraue nur den Lexika, die Du selbst geschrieben hast ...
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Beitragvon David » 14.09.2005, 19:16

Du kannst dich ja mal an den Verlag wenden, Cleo.



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Beitragvon Beate » 08.10.2005, 06:39

Hidril hat geschrieben:Meinem Kenntnisstand nach (und der ist noch nicht so spezifisch auf eine Zeit gerichtet, sondern umfasst "die alte Zeit" ganz allgemein), gab es irgendwann im ersten Tagesdrittel eine kleinen "Imbiss" und die eigentliche Mahlzeit des Tages war dann am Abend.



Nach den Erkenntnisse zum Kochen mit dem Tontopf wird deutlich, dass es sicher nicht schon gleich nach dem Aufstehen Frühtsück gegeben hat. Braucht halt seine Zeit, bis die Grütze fertig ist.
Beate
 

Beitragvon Giraut » 08.10.2005, 10:32

Also, ICH weiß nicht, ob und falls ja, wie im Mittelalter gefrühstückt wurde.
Ein wenig tendiere ich dazu, die Existnz von sowas wie Frühstück im MA eher anzuzweifeln, lasse mich aber gerne belehren, wenn jemand mittelalterliches Frühstück als Allgemeingut beweisen kann.
In meiner Kindheit jedenfalls sah der bäuerliche Tagesablauf in der Gegend von Hannover kein Frühstück vor. Gegen halb fünf Aufstehen, kein Frühstück. Vieh versorgeen, Kühe melken. Zurück in die Stube, etwas trinken. Kein Frühstück. Dann aufs Feld, arbeiten. Am späten Vormittag brachten wir Kinder dann was zu Essen aufs Feld, Brote oder mal nen Henkelmann mit Suppe.
Nachmittags dann wieder zurück in die Stube, eine Kleinigkeit essen. Wieder raus, arbeiten.
Erst am Abend gab es dann die Hauptmahlzeit, so gegen 5 bis 7 Uhr abends. In den hellen Monaten ging es danach oftmals nochmal raus zur Arbeit. Am späten Abend gab es meist noch einen Nachtimbiss (was wir heute als Abendbrot bezeichnen würden).
Am Sonntag war`s anders, da gab es bereits morgens Frühstück. Aber nur am Sonntag, und zwar nach dem Kirchgang.
Wie gesagt, das war so um 1960 rum, bei Hannover.
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Beitragvon Beate » 11.04.2006, 20:41

Zufällif fand ich in einem Artikel einen Hinweis aufs Frühstück:

Tatsächlich begnügten sich die meisten Menschen mit zwei Hauptmahlzeiten: das Mittagessen (lat. prandium) gab es zwischen 10 und 12 Uhr, das Abendessen (lat. cena) zwischen 16 und 19 Uhr. Bei der Angabe der Uhrzeiten darf man nicht vergessen, dass sich die mittelalterliche Zeitrechnung gewöhnlich grob nach Sonnenstunden richtete! Wer wie z.B. Bauern schweren körperlichen Arbeiten nachging, aß auch ein Frühstück, das aus Bier, Wein und etwas fester Nahrung bestehen konnte.

Quelle:
http://www.rete-amicorum.de/publikation ... hrung.html
Beate
 

Beitragvon Marketenderin » 14.04.2006, 15:51

hallo suse, viielen dank für die darstellung deiner meinung.
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