Gebackenes aller Art

Hier geht es um die feste Kost - Rezepte, was gab es schon?

Moderator: Moderatoren

Gebackenes aller Art

Beitragvon Daniel » 04.07.2005, 14:04

Wer kennt rezepte für gebackenes aller Art?

Kuchen aus jeder zeit?
Gabs sowas überhaupt schon im Mittelalter?

Was gabs sonst so(ausser Brot)?
Daniel
Freifrau / Freiherr
Freifrau / Freiherr
 
Beiträge: 411
Registriert: 26.12.2005, 15:07

Beitragvon N.R.U. » 04.07.2005, 16:55

selana hat geschrieben:wenn mich mein Gedächtnis jetzt nicht trügt, gab es schon eine Art Pfannkuchen, müsste aber nochmal genau nachlesen... Wo stand das nochmal?
Dieser Beitrag ist ein Zitat eines Users aus dem alten Flinkhand Forum, der sich im neuen Forum noch nicht registriert hat (N.R.U. = nicht registrierter User). Diese alten Beiträge wurden hier übernommen. Eine Zuordnung ist derzeit nicht möglich.
Benutzeravatar
N.R.U.
nicht registrierter User
 
Beiträge: 2092
Registriert: 22.04.2006, 19:30

Beitragvon Tjorven » 04.07.2005, 21:29

Guck´ mal in

"Wie man ein teutsches Mannsbild bei Kräften hält",

da steht bestimmt was drin, ich habe dummerweise mein Exemplar gerade nicht zur Hand, weil verliehen (an wen bloß???).
Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen. J.R.R. Tolkien
Benutzeravatar
Tjorven
Purpurträger/Purpurträgerin
 
Beiträge: 2212
Registriert: 24.12.2005, 12:00
Wohnort: Seesen

Beitragvon Giraut » 05.07.2005, 00:34

Oh oh - bitte nicht DIESES Buch!
Das ist eines jener Bücher, von denen ich dringend abrate. Die Rezepte sind vom Autor nicht überprüft, zudem sind sie oftmals schlichtweg falsch.
immer die Ruhe bewahren...
Benutzeravatar
Giraut
Dame / Ritter
Dame / Ritter
 
Beiträge: 125
Registriert: 28.12.2005, 02:56
Wohnort: Recklinghausen

Beitragvon Tjorven » 06.07.2005, 07:31

Was genau ist denn an den Rezepten "falsch"?

Man muß ja nicht alles GENAU so machen wie´s da steht, aber ich glaube, wenn man nur nach exakt belegten Rezepten kocht, dann wird man einen schmächlichen Hungertod sterben oder sich von Grütze ernähren müssen...

Ich finde das Buch eigentlich ganz nett, auch wenn ich keine Ahnung habe, ob die Rezepte 100% ig Mittelalter sind (ich glaube eher später, oder?), aber unser Weihnachtsrotkohlrezept wird immer danach gekocht - mjam.
Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen. J.R.R. Tolkien
Benutzeravatar
Tjorven
Purpurträger/Purpurträgerin
 
Beiträge: 2212
Registriert: 24.12.2005, 12:00
Wohnort: Seesen

Beitragvon Giraut » 06.07.2005, 09:20

Es soll gern ein jeder selber entscheiden, was und wie gekocht wird, gar keine Frage.
Allerdings benötige ich etwa für Rotkohl nicht zwingend ein Rezeptbuch, das sich mittelalterlich nennt.
Und ein Rezeptbuch, das für die Herstellung von Honigwein eine Zugabe von mehreren Pfund (!) Hefe vorgibt, ist zumindest etwas zweifelhaft.
Die weiteren Rezepte sind prinzipiell nichts anderes als einfache Hausmanns- bzw bürgerliche Küche des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, in Marktsprech übersetzt. Dabei wurden die Mengenangaben oft nicht recherchiert, bzw nicht überprüft und alte Fehler unkontrolliert übernommen.
Aber wie gesagt, muss jeder selber wissen, was und wie gekocht wird.
immer die Ruhe bewahren...
Benutzeravatar
Giraut
Dame / Ritter
Dame / Ritter
 
Beiträge: 125
Registriert: 28.12.2005, 02:56
Wohnort: Recklinghausen

Beitragvon Cleophanes » 12.09.2005, 22:49

Bei Cato dem Älteren (De Agricultura, 2 Jhdt. v. Chr.) gibt's einige Rezepte für Gebäck, unter anderem für Käsekuchen und Mostbrötchen.

Für's Mittelalter gibt's im Kapitel 8 des [url="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937446087/rmbooklinks-21"]Liber de Coquina[/url] einige Rezepte, u.a. für Crêpes (crispelli).

Cleo
Cleophanes
Magd / Knecht
Magd / Knecht
 
Beiträge: 39
Registriert: 11.09.2006, 18:08
Wohnort: Freising

Beitragvon Giraut » 13.09.2005, 01:34

Immer gut sind ja bekanntlich die Tipps der Kollegen von der SCA.
Da ist zB das hier mal ein guter Anfang:
Medieval and Renaissance Food Homepage
immer die Ruhe bewahren...
Benutzeravatar
Giraut
Dame / Ritter
Dame / Ritter
 
Beiträge: 125
Registriert: 28.12.2005, 02:56
Wohnort: Recklinghausen

Beitragvon Frettchenmutti » 19.03.2012, 11:52

Hallöööchen :)

Was ich ganz gerne mache sind kleine Pastetchen, gefüllt mit Hack oder Äpfeln, die lassen sich sowohl warm als auch kalt sehr gut essen. Pasteten sind schön vielfältig, und lassen sich auch gut mitnehmen, weswegen sie sich für Mittelaltermärkte gut eignen ;)

Für den Pastetenteig knete ich einfach Mehl, Ei und Butter zusammen, und man bekommt einen schön elastischen Teig der sich hauchdünn ausrollen lässt, so kann man die Pasteten auch super in der Pfanne Braten (zumal man die Füllung vorher gebraten hat) sodass man sie auch super auf dem Markt selbst zubereiten kann.

lg

Nadja
Benutzeravatar
Frettchenmutti
Freifrau / Freiherr
Freifrau / Freiherr
 
Beiträge: 350
Registriert: 19.03.2012, 10:58
Wohnort: Hamburg

Beitragvon Elis » 19.03.2012, 13:55

Einfach Mehl, Ei und Butter? Mengemäßig so frei nach Gefühl bis der Teig sich gut kneten lässt? Guter Tipp, herzlichen Dank dafür, denn ich ich suche schon lange nach einer einfachen Variante, die auch wirklich funktioniert.
Benutzeravatar
Elis
Dame / Ritter
Dame / Ritter
 
Beiträge: 124
Registriert: 26.09.2006, 07:50
Wohnort: Kiel

Nächste

Zurück zu Essen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast