Alles für die Vierbeiner-Unsere Lieblinge mit im Lager

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Beitragvon Juno » 21.03.2012, 19:51

[ot]Also ein Hermelin ist jedenfalls deutlich kleiner als das auf dem Bild dargestellte Wesen - das sieht selbst für ein Frettchen recht groß aus, oder?[/ot]

Anyway, ja so hatte ich mir das gedacht mit dem Käfig. Also wenn man Buchenrundhölzer nimmt (in jedem gut sortierten Baumarkt zu kriegen), sollte ein Raubtiergebiss keine echte Chance haben, da durch zu kommen. Um sie nicht mit reiner Kraft kaputtbrechen zu können, müssten sie alledings eine gewisse Dicke haben - und so ein Frett kann sich ja unfassbar schlank machen, sie müssten also rech dicht zusammen. Ist die Frage, ob sich da der Aufwand der Löcher-vorbohren-Rundhölzer-einleimen-und-evtl-verdübeln-Aktion lohnt, wenn die Optik ziemlich geschlossen ist - oder ob es dann nicht auch Holzwand mit "Fenstern" tut. Oder eine Kombination aus beidem (ha, überhaupt das beste!), denn dann kann man den Käfig immer so drehen, dass das gut Tierchen ggf. Schatten hat.
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Beitragvon Draca » 22.03.2012, 09:29

oder ob es dann nicht auch Holzwand mit "Fenstern" tut.


Das wäre mein Plan B gewesen: eine leichte Holzkiste ähnlich wie eine der Standard-6-Brett-Tuhen und in die Seitenwände mit dem Forsterbohrer in regelmäßigen Abständen Löcher reingebohrt, damit Licht und Luft an das Tier kommt. Mich hat hierbei allerdings das Gewicht beim Transport abgeschreckt.
Aber zum Glück bekomme ich jetzt den Korb. Wird so ähnlich wie eine liegende Kiepe mit Türchen, Gitterflechtwerk an den Seitenwänden und kleinen Füßchen, damit der Käfig wg. Nässe und Kälte nicht direkt auf dem Boden aufsteht. Die Inneneinrichtung wird dann aber "modern", damit der Bursche so viel Sicherheit und beguemlichkeit hat wie nur möglich. Er soll ja nicht unnötig unter meinem komischen Hobby leiden. ;-)

Mit dem Ledergeschirr habe ich nur beste Erfahrungen gemacht. Das erste war nur ein ca. 1 cm breiter Streifen aus 2 mm starkem Leder, in den zwei kleine Schnitte gemacht waren für die Schlaufenbildung. Die aktuelle Version hat nun eine feste Halsschlaufe (eine Niete rin und gut oder mit 2,3 Stichen festnähen) und nur die etwas verbreiterte Bauchschlaufe für den besseren Tragekomfort ist noch beweglich. So muß ich mit keiner einzigen Schnalle rumfummeln, so ein Teil ist in 5 min gebastelt und das Geschirr wächst mit. In unserem Fall schrumpft das Geschirr allerdings eher mit, weil mein Kleiner mit dem Winterfell gerade auch wieder sein letztes Gramm Fett am Bauch abwirft. :dizzy:
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Beitragvon Frettchenmutti » 22.03.2012, 22:10

So ein Holzkäfig wäre natürlich die stabilste und wahrscheinlich die "authentischste" Unterbringung für ein Frettchen, aber wie du schon sagst Draca ist das Gewicht ein ziemliches Problem. Man müsste den Käfig in jedem Falle platzsparend bauen, soll heißen zum außeinander bauen konstruieren. Ich hatte auch schonmal überlegt mir einfach eine Truhe zu schustern wo forn ein Holzgitter drin ist, in die einfach eine PVC-Wanne eingelassen ist damit das Holz halt keinen Schaden nimmt, und man die Truhe, wenn grad keine Frettchen drin wohnen, privat für den Mittelalter-Krimskrams nutzen kann...
Da wäre allerdings wieder das Platzproblem :biggrin: nach meinem Abi- und bis ich ne Ausbildung habe muss ich halt noch zuhause wohnen, und mein kleines Kabuff ist dank großem Frettchenkäfig, (und ohnehin schon riesiger Mittelalterkiste) schon ziemlich voll :undecided:

Die Idee mit dem Korb find ich auch klasse :wacky: hätte da aber irgendwie angst das dass nicht stabil genug ist....

Aaarg ich finde das Schwierig... für die Geschirre kann ich mir ja bei euren Aussagen sicher sein dass ne Leder- oder Bortenvariante ne schöne und sichere Sache ist ;) (nebenbei gerade meinem Baldur zugucke wie er mit einer Steinrune spielt indem er sie auf dem Boden längsschiebt und denke... mein kleiner Wikinger ^^) ... aber was den Käfig angeht bin ich immernoch echt unentschlossen... ich muss das Ding halt auch bauen, verstauen und transportieren können, und zu teuer sollte der Spaß auch nicht sein XD

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Beitragvon Draca » 23.03.2012, 09:07

Ja ja, der Platz zu Hause, das leidige Problem, wenn man zwei Haushalte aus verschiedenen Epochen besitzt. :undecided:
So lange es nicht zu viel Mobiliar ist, kann man in der Truhe zu Hause wenigstens die Lagerausrüstung verstauen.

Bei einer zerlegbaren Frettenbox könnte ich mit eine zusammensteckbare Holzkiste aus leichtem Holz vorstellen, ähnlich wie diese Wikingerstühle ála Oseberg (nein, nicht DIE Stühle ;-) ), in die man Bodenwanne und Deckelbrett in eine Nut einschiebt. Und eine Seitenwand mit Scharnier als Gittertürchen.
Das läßt sich mit Säge, Hammer und Bohrer auch zu Hause auf dem Balkon bauen. Und der Baumarkt schneidet einem die Bretter ja auch schon auf die gewünschten Maße mm-genau zu.

So ein Teil würde sich komplett in ein paar Platten zerlegen lassen, die man dann zu Hause unter dem Schrank o.ä. verschwinden lassen kann.
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Beitragvon Hîdril » 23.03.2012, 10:58

Man kann die Bretter noch kleiner bekommen, wenn man sie aus Nut und Feder zusammensetzt. Lässt sich auch noch besser transportieren im Auto. Auf diese Art haben wir nämlich einen großen, allerdings stationären Meerschweinchenkäfig gebaut. In dem Fall ist es ein großes Regal und die Böden sind aus Billiglaminat. Für einen Markt nicht geeignet, aber das Prinzip könnte man übernehmen. Wir hatten zuerst die Böden mit einer Wachstischdecke ausgelegt und am Rand hochgezogen, das dadurch eine Art Wanne entsteht. Letztlich haben wir das dann aber ganz rausgelassen und streuen die Laminatböden jetzt direkt mit Holzspänen ein. Ich hatte zu Anfang Angst, dass der Urin in die Ritzen sickert und das Laminat zum Aufquellen bringt, hat sich aber als unbegründet herausgestellt.

Aber so eine Wachstuchdecke kostet nur ein paar Euro, lässt sich sicher auch in einem Holzdekor finden (dann fällt es nicht so auf) und ist gut klein zu verstauen.
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Beitragvon Lori-Kirsche » 23.03.2012, 12:05

Also wir haben uns den hier gebaut:

Bild

Da haben die Frettchen schatten, können sich zurückziehen wenns zuviel wird und das Teil besteht aus lauter einzelteilen, bis auf das Haus. Bei dem haus kann man allerdings den Deckel abnehmen.

Als Geschirr verwenden wir einfach so Ledergeschirre. Wollte da auch nochmal gucken ob man da nicht was schöneres machen könnte.
Bild
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Beitragvon Opium-Angel » 23.03.2012, 12:20

@Lori-Kirsche: Schick, schick! Sogar mit Dachbepflanzung! Jaja, das Frett von Welt braucht schon ein angemessenes Heim... ;-)

Mir fällt grad ein, dass der "Außenkäfig" für unsere Meerlis auch ne ganz nette "Vorlage" ist: Das sind im Prinzip Holzrahmen mit doppeltem Hasendraht bezogen (sonst kommen die Pfoten der Nachbarskatzen da durch) als Außenwände. Die werden mit Scharnieren ineinander gesteckt. Um "Raubtiere" (Katzen, Raubvögel etc.) abzuhalten und Schatten zu spenden, werden obendrauf einfach große Holzbretter gelegt. Wenn die Sonne recht runter knallt, wird dann meist noch eine Decke über eine "Käfigecke" gehängt, damit da auch für Schatten gesorgt ist. Ansonsten kommt halt die "Inneneinrichtung" vom Käfig rein (Tunnel, Hütte, Schachtel etc.) und eine Tränke an die Wand. - Für nen Markt ist so ne Tränke zwar nicht passend, aber da kann man dann ja eine Decke drüber hängen. ;-)
Das Gehege hat - wie wahrscheinlich schon bemerkt - keinen Boden, damit die Schweinis auf der Wiese grasen können. Wenn man bei nem Markt ein Wiesenfleckchen hat, ist das sicher angenehm, aber wenn alles auf Schotter o.ä. ist, wär das schon blöd, denk ich. Da müsste man dann evtl. doch was mit "Bodenplatte" (mit Öl eingelassenes oder verkleidetes Holzbrett) machen...
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Beitragvon Frettchenmutti » 23.03.2012, 12:23

Ja also ich persönlich wollte mir halt nen Käfig bauen der auf jeden Fall so sicher ist, dass die Frettchen auch nachts über drin bleiben können... Lori Kirsche dein Käfig sieht gar nicht schlecht aus :biggrin: nimmst du den Nachts auch mit ins Zelt? Oder sind die Stinker nachts in einem Modernen Käfig untergebracht?
Ich wollte halt gerne beides in einem haben, damit ich nicht ganz so viel mitschleppen muss ^^ Das einzige was mich da an deinem Käfig stören würde wäre der Maschendraht... ist zwar eigentlich die sicherste Methode aber mir etwas zu modern *grübel*

Werde wie ihr schon sagt, auf jeden Fall im Baumarkt mal nach passendem Holz forschen :) das halt nicht zu schwer und zu dick, aber trotzdem noch stabil genug ist. Dann frag ich mal einen Bekannten aus meiner Sippe ob er mir vielleicht beim Bauen helfen kann... er macht sich halt selbst immer Wikingertruhen, und sollte mir da bei dem Konzept etwas helfen können ^^...

Noch mal so ne Frage am Rand, wie schaffe ich es Bilder noch zu stellen? Ich krieg schon kein Avatarbild hin weil ich es nicht unter 9KB bekomme :undecided: würde euch nämlich sonst mal meine Skitze von meiner ursprünglichen Käfig-Idee und meinen aktuellen Geschirren zeigen.
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Beitragvon Lori-Kirsche » 23.03.2012, 12:29

^^ hab dir in dem "Backen" Beitrag erklärt wies funktioniert... *G*

Jap wir basteln auch schon an ner neuen Idee... dass wir dann den Maschendraht mit Weidenzweigen verkleiden... quasi wie son riesen Korb...

Ne wir nehmen die dann Nachts mit ein einen Hasenkäfig ins Zelt. Ist m ir einfach sicherer... weil ich angst habe dass die sich da ausgraben... Außer du machst vll ein Gehäge mit boden, was ich persönlich jetzt aber nich so schön finde
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Beitragvon Frettchenmutti » 23.03.2012, 12:39

Uiii danke werd ich mir gleich mal durchlesen ^^

Ja also so mit Korboptik find ich auch total schön ^^ wäre ne Überlegung wert...

Ja ich hatte letztes Jahr auch nen Käfig mit (war ein alter Ratten-Hochkäfig, den wir gerade so ins Auto gequetscht bekommen haben, weil wir ihn aber nicht mehr rausbekommen haben mussten wir den zerschneiden -.-)

Ich meine so ein kleiner "Wochenendkäfig" wäre ja schon für 35 Euro zu kriegen und somit nicht wirklich teuer... fänd es irgendwie nur schöner mit nem Waschechten "Mittelalterkäfig".

Mein Plan war eigeich ohhin die Jungs wieder an zu binden wie letztes Jahr... fanden sie total cool, sie konnten immer rumkriechen und Buddeln wie es ihnen passt (natürlich nur unter aufsicht) Mein plan war dann den Käfig daneben zu stellen damit sie bei zu starker Sonne da rein können, und das der Käfig halt nachts so gut zu schließen ist dass sie auch ohne Probleme da drin bleiben können.

Also ich find deine Variante mit dem "bodenfreien" Käfig total schön weil sie da eben auch im Gras liegen können ^^... ich glaube nur meine würden sich sofort durchgraben XD
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