Bodenbelag im Zelt

Alles rund um das Nähen und den Bau von Zelten findest du hier.

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Beitragvon katharina v. breitenbache » 11.04.2007, 20:14

Selbst bei uns in der Gruppe sinkt die Begeisterung für diese Veranstaltung... leider... Ich hoffe, dass nicht allzuviele Leute abgesagt haben ;)

Naaaaaja. Aber was ist mit Poing/München? Da darf rumgestreut werden...? Vielleicht liegts wirklich am Sondermüll. Bloß wenn man seinen eigenen Strohsack befüllt schon mitbringt und immernoch voll mit nach Hause nimmt, dürfte sich dann ja nichts fehlen. Aber Stroh & Heu ist komplett verboten. (Zählen da jetzt Binsen mit dazu? *gggg*)
:schaf:
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Beitragvon Vladislawa » 11.04.2007, 21:21

Ich hab nix gegen SKH Prinz Luitpold zu Bayern oder Kaltenberg. Und der Karfunkel-Artikel naja... was ich nur schade finde ist, dass es zu Lasten der Teilnehmer läuft. Leid tut mir der Veranstalter auch... aber es ändert nix.. sind nicht die einzige Gruppe die abgesagt hat ;-)
Liegt nicht am Sondermüll sondern daran das es mitten in München ist; in Poing ist es erlaubt, das ist Bauland (sonst frag den Herrn Knaller nomml).
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Beitragvon David » 12.04.2007, 09:36

Ja warum versucht man denn dort eine historische Veranstaltung zu organisieren? Es wäre doch wohl vernünftiger einen anderen Platz zu suchen, oder? Man würde ja auch nicht versuchen auf dem Wasser zu laufen ...

Aber eine solche Gegend ist sicher gut geeignet um viel Geld zu verdienen.

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Beitragvon Phelan von Zollern » 26.09.2008, 12:51

Bei uns ist das ganz UN "A"

schwarze Bauplane..abgedeckt mit Filzdecken und Fellen..da wo man nicht reinsieht ist das egal...vorne im Showbereich darf dann nur Gras (nicht das zm rauchen ) und Stroh zu sehen sein
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Beitragvon Juno » 02.08.2010, 23:20

Diese Gewebeplane haben wir auch drunter. Die wird mit Strohsäcken und Fellen so abgedeckt, dass sie nicht zu sehen ist.

Klar wäre nur-Stroh schöner. Leider werde ich bei kälte in Kombi mit Feuchtigkeit, genau wie unsere Instrumente, gerne mal krank, mein Mann ist Allergiker und dieses Häkselzeug - unverpackt in einem geschlossenen Raum - würde ihn kaum schlafen lassen.
Da Schilfmatten o.ä. die Feuchtigkeit nicht abhalten und Teppiche dann doch relativ kritisch sind, haben wir uns doch für Felle obendrauf entschieden. Wir stellen als Sklaven-&Gewürz-Händler möglicherweise auch Leute dar, die sich ein Kuh- und das ein oder andere andere Fell leisten können. Und wenn nicht, dann soll's mir wurscht sein und ich verzichte auf die authentische Blasenentzündung ;-)
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Beitragvon Tjorven » 03.08.2010, 07:47

Plane unten, Kuhfell oder Teppiche obendrauf. Stroh im Zelt kann ich nicht wirklich leiden, weil es ständig in den Schaffellen und in jeder Form von Wolle hängenbleibt - und davon liegt halt genug rum...

Wenn man trocken aufbauen kann, geht auch gar kein Bodenbelag, aber auf einer nass geregneten Wiese möchte ich auf eine Plane echt nicht verzichten, dafür stehen zu viele wertvolle Dinge auf dem Boden und der Schlamm, den man von draußen eh ins Zelt rägt ist schon schlimm genug - trotz Schuhe ausziehen.
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Beitragvon Liekendeelerdeern » 03.08.2010, 07:50

Nachdem ich jetzt mein eigenes Wiki-Zelt habe überlege ich wie ich aus grüner und weißer LKW-Plane oder Vorzeltschürzenmaterial mir jetzt im Winter eine Art wasserfester Bodenwanne nähen lassen kann, um das Wasser dadurch unterm Zelt durchzuleiten und keine Sturzbäche im Zelt zu haben.
Worüber ich noch sinniere, ist die Höhe der weißen "Inlinning"-Teile weil ich mir noch nicht schlüssig bin, ob ich meinen Hund nächstes Jahr mit auf Lager nehme und durch erhöhte Seitenteile ich ihm dann das ganze Zelt freigeben kann oder ob ich die rückwärtige Tür durch ein Innenteil komplett abschirme. Als "Auslegware" kommt dann eine alte Filzwolldecke in Betracht und das Zelt ist i.d.R. zu.

Wer hat noch gute Ideen für ein derartiges Schnittmuster?
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Beitragvon Hîdril » 03.08.2010, 13:09

Also bis jetzt hatte wir immer Glück und haben nur bei Sonne gelagert. Was sich aber gegen Bodenfeuchtigkeit sehr gut bewährt hat, sind die Rolllattenroste von IKEA. Darunter haben wir zwei Leisten, dann eben die Lattenroste SULTAN, darauf die Isomatten mit Schlafsack, getarnt mit Wolldecken. Hinten quer im Zelt die gleiche Konstruktion und darauf stehen dann meine Weiden- und Wikitruhen. Bis jetzt ist alles schön trocken geblieben und man kann ruhig ins Zelt sehen. Okay, hinten unter den Truhen gucken die Enden des Lattenrosts ein bisschen hervor, aber man sieht halt nur ein paar Holzbretter. In der Mitte bleibt alles frei, da sieht man dann eben nur den natürlichen Untergrund. Klappt aber nur, wenn man eben nicht auf nassem Boden aufbauen muss.
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Beitragvon Tjorven » 03.08.2010, 17:47

Liekendeelerdeern hat geschrieben:Nachdem ich jetzt mein eigenes Wiki-Zelt habe überlege ich wie ich aus grüner und weißer LKW-Plane oder Vorzeltschürzenmaterial mir jetzt im Winter eine Art wasserfester Bodenwanne nähen lassen kann, um das Wasser dadurch unterm Zelt durchzuleiten und keine Sturzbäche im Zelt zu haben.


Das haben wir auch bei einem Zelt, hilft prima auch gegen Viehzeug wie Mäuse und Nacktschnecken - aber wenn man Pech hat und es reinregnet, dann hat man das Wasser drin und kriegt es nicht wieder raus...
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Beitragvon Liekendeelerdeern » 03.08.2010, 18:26

Tjorven hat geschrieben:[.....]

Das haben wir auch bei einem Zelt, hilft prima auch gegen Viehzeug wie Mäuse und Nacktschnecken - aber wenn man Pech hat und es reinregnet, dann hat man das Wasser drin und kriegt es nicht wieder raus...


Danke für den Denkanstoß... ich werd dann wohl das Projekt zusammen mit dem Zeltnäher weiterentwickeln und deine Einwende mit einbeziehen...


Einige weitere Frage @all...

Was sollte bei einer solchen Bodenwanne noch beachtet werden... welches Material ist am geeignetsten? Wie hoch sollte ich die Bodenwanne machen...? Mit Bändern an der Zeitplane befestigen oder besser als einzelner Unterbau mit Heringen hochstellen? :gruebel: :dizzy:
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