Linktipp zum Flechten von Haaren

Hier geht es um das leidige Thema Haare und um alles, was sonst noch so schmückt an Schmuck.

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Linktipp zum Flechten von Haaren

Beitragvon Malve » 03.05.2006, 12:56

http://www.dreamweaverbraiding.com/Braiding_Tips.htm

Am besten die gesamte Seite einmal anschauen. Hab mir dort die französische Flechttechnik selbst beigebracht, aber das sieht noch schlimm aus :biggrin:

Viel Spaß beim Probieren und Zofen quälen ;)

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Beitragvon blue » 03.05.2006, 19:51

Ich glaube meine Mutter kannte diese Seite schon vor 30 Jahren. Habe mindestens 10 Zöpfe gefunden, die sie mir geflochten hat als mein Haar noch Lang und Naturblond war. Schlurz!
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Beitragvon Anke zu Stemberg » 03.05.2006, 20:31

Üff, ich meine, ich liebe meine polangen naturroten Haare, aber sowas wie oben muss man erstmal alleine hinbekommen :wideeyed: Respekt!

Habe da in meinen alten Linklisten noch was gefunden:
Flechttechniken aus dem Spätmittelalter
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Beitragvon Beate » 04.05.2006, 05:14

Den link hatten wir im alten Forum schon mal (hier habe ich ihn nicht wiedergefunden), daher kenne ich ihn nämlich. :biggrin:

Allerdings kann ich mir so komplizierte Frisuren nicht selber flechten, dafür bräuchte man eine Hilfe. Un soooo langes und dickes Haar habe ich mittlerweile auch nicht mehr. :-(
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Beitragvon Xia » 04.05.2006, 13:12

Anke zu Stemberg hat geschrieben:Üff, ich meine, ich liebe meine polangen naturroten Haare,


Angeber :biggrin: :biggrin: :biggrin:
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Beitragvon Anke zu Stemberg » 04.05.2006, 13:24

Was kann ich dafür, dass die so gut gedeihen ;-) Hätte ich sie in der 5. Klasse nicht mal kurzschneiden lassen, wären die wohl noch länger... Aber viel länger sollen sie auch nicht mehr werden. Die hab ich halt von meinem Dad geerbt (Lacherfoto füge ich auf Wunsch auch mal hinzu ;-)). Wenn meine mit 56 dann auch so hübsch grau sind... :biggrin: Hm, eigentlich sollte man mal mit den "Fusseln" auf den Märkten mehr anstellen, als nen einfacher Zopf *für sich überlegt*
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Beitragvon blue » 08.05.2006, 20:33

Waren eigentlich im MA die Haare alle echt oder wurde da auch schon mit Fremdenhaar etwas aufgewertet? :gruebel:
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Beitragvon Anke zu Stemberg » 08.05.2006, 20:53

Beim Wort Perücke gruselt es mir doch ein Wenig ;-) Habe dabei immer die Rokkoko-Zeit im Hinterhopf, wo die ja Läuse etc. da drunter gehabt haben sollen *schüttel*

Das Einzige, was ich (abgesehen von all den Mittelalter-Perücken-Shops) gefunden habe :lesen:, war ein Eintrag in Wikipedia

So scheint es mir, dass frühestens im Spätmittelalter Fremd- oder Kunsthaare verwendung fanden. Wohl denn auch nur bei den Betuchteren.

*muss sich jetzt dauernd am Kopf kratzen* :gruebel:


EDIT: Noch nen Link gefunden! Brennig

Zitat:
DIE GESCHICHTE

Die älteste Perücke der Welt ist ca. 5000 Jahre alt, es handelt sich um eine Wollperücke die aus Ägypten stammt und heute noch im Museum in Kairo zu bewundern ist.

Aus überlieferten Quellen wissen wir, dass in der Antike Haaropfer gebracht wurden, um der Trauer, Reue oder Todessehnsucht Ausdruck zu verleihen. Haaropfer waren der Ersatz für Menschenopfer bei den Bestattungen und haben sich demnach aus der Totenfolge entwickelt.

Bei den Kelten und Germanen galt langes Haar als Zeichen der Freiheit. Das Haar der Könige wurde niemals geschnitten.
Im Mittelalter bedeutete starke Behaarung Glück, Reichtum und hohes Alter. Sündhaft fand man das Tragen offener Haare bei Frauen. Das Bedecken der Haare zeigte die Unterwürfigkeit gegenüber dem Manne.

In der Renaissance kamen die Perücken und Haarteile in Mode. Die Augenbrauen und der Haaransatz wurden rasiert.
Im Spätbarock wurde das Tragen von Perücken für Frauen und Männer gehobener Schichten opportun.

Spärlicher Haarwuchs wurde als Mangel empfunden, die Ausbreitung von Syphilis, die ebenfalls mit Haarverlust verbunden ist, wertete die Betroffenen ab und isolierte sie von der Gesellschaft.

Im Jahre 1660 bis ungefähr 1790 kam es zur Hochblüte der Perücken und Haarteile die man einfach für jede Frisur benötigte. Die aufwendige Pflege und Herstellung dieser Perücken war es, dass diese lange Zeit dem Adel vorbehalten blieben. Langsam sickerte es auch zu nicht adeligen Schichten durch. Man wollte einfach die vornehme Note durch das Tragen teurer Perücken dokumentieren.

Nun kam eine Zeit, sie fällt noch vor die Zeit der französichen Revolution, wo die Perücken vom Adel abgelehnt wurden und nur schlichte Frisuren die Köpfe des Adels schmückten. Die Biedermeierzeit war es, die die Perücken und Haarteile wieder hoffähig machten. Die Damen korrigierten ihre Haarfülle mit Haarteilen und Perücken.

Heute werden Perücken getragen um einfach bei jedem Anlaß tip top auszusehen, bei schwächerem Haarwuchs, aus medizinischen Gründen, aus ästhetischen Gründen, psychologischen Erwägungen Toupets, aus beruflichen Gründen Richter Englands, Theater, Unterhaltung und Karneval.
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Beitragvon Xia » 08.05.2006, 22:16

Hallo,

also ich kenne es vom Spätmittelalter, das man sich da zusätzliches Haar ins Haar geflochten hat, das die Zöpfe dicker sind.

Liebe Grüsse, Xia
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Beitragvon Beate » 09.05.2006, 05:19

Anke zu Stemberg hat geschrieben:Was kann ich dafür, dass die so gut gedeihen ;-) Hätte ich sie in der 5. Klasse nicht mal kurzschneiden lassen, wären die wohl noch länger...


Meine Haare reichten auch mal bis über den Po (und ich bin ziemlich großgewachsen) *auchmalangeb*. Dummerweise habe ich sie dann auf Drängen meiner Mutter kürzen lassen. Da ich damals schon über 30 war, sind sie (zu meinem größten Bedauern) nie wieder bis zu dieser Länge nachgewachsen.

Hauptproblem bei so langen Haaren ist aber nicht die Pflege sondern das Gewicht. *ächz* Hochstecken, Pferdeschwanz etc. führten nur zu Kopfschmerzen. :-(
Beate
 

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