Bettenbau

Schreinern, schnitzen, sägen, leimen - alles rund ums Holz

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Beitragvon Odindissa » 23.01.2006, 23:06

Huhu,
wir haben uns das Modell "Vestby" von IKEA gekauft. Sieht aus wie ein Lattenrost, es läßt sich aber prima drauf schlafen. Mein Recke und ich ham das schon ausprobiert.
Ein Bekannter hat sich ein Bett in Stecktechnik gebaut mit einer Längsstange (Rundholz) in der Mitte. Als "Matratze" hat er ein passendes Stück Segeltuch rechts und links am Seitenrahmen befestigt. Spannung entsteht dann wenn man drauf liegt. Ich hab "Probegelegen" und es war herrlich bequem.
Kuschelig wirds auch mit Strohballen die ja fertig gebündelt auf jedem Markt rumliegen. Außerdem halten sie Feuchtigkeit und Wärme ab. Blöd ist nur dass man strohtechnisch den halben Markt mit nach Hause trägt.
Mit Stroh hab ich aber die allerbesten Erfahrungen gemacht :-)
Studium fugare meus impedire
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Beitragvon Ulfhednar » 24.01.2006, 09:30

Hab ich mal bei Italienern gesehen !

Die hatten einen Rahmen aus Holzleisten die an den Ecken zusammengasteckt wurden.
der fertige Rahmen war so 15 cm hoch, da haben die Stroh reigestopft ne Segeltuchplane drauf und Bettfertig. Damit lassen sich sogar geringe Bodenunebenheiten ausgleichen.

Hab ich bei nem "A" Zelt von Templern gsehen:
Eine Holzplatte (tagsüber Tisch" wird auch vier, in den Boden getriebene Holzpflöcke (rund dm ca 10 cm) gelegt, Strohsack drauf fertig. Diese Version ist lt. deren Angabe historisch belegt.

Strohsack, etwa so groß wie eine Luftmatraze aus festem Segeltuch mit Kappnähten an den Seiten, wird fast wie eine Matratze und ist nicht so sperrig im Transport.
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Beitragvon Beate » 24.01.2006, 09:54

Strohsäcke sind bei uns z.Zt. in Arbeit, nachdem wir im letzten Jahr noch direkt auf dem Boden (mit Fell drunter) bzw. Isomatte geschlafen haben. War halt noch ein Provisorium. :wacky:

Noch mehr Holz können wir aber nicht mitschleppen, Tisch und Bank aus massiven Eichenholz und die Küchenausrüstung bringen schon sehr viel Gewicht zusammen.

Frage zum Strohsack: einfach nur `nen Sack nähen oder ist es besser an den Seiten Streifen einzusetzen (so dass es ein "Kasten" wird)?
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Beitragvon Claudia » 24.01.2006, 10:01

Wir arbeiten mit einfachen Säcken und finden das völlig ausreichend. Man muß nur beim Nähen berücksichtigen, daß der Sack nach dem Befüllen etwas schmaler und kürzer ist als im leeren Zustand, da die Höhe ja was von der Breite bzw. Länge nimmt. Also zum gewünschten Matratzenmaß die Dicke hinzurechnen, dann klappts.
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Beitragvon Mona » 24.01.2006, 10:03

Einfach zunähen reicht!
Auf Matratzenform bekommst du den eh nicht gestopft, es wird immer ein Sack bleiben.
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Beitragvon Sissi » 19.06.2008, 09:52

Mal 'ne ganz laienhafte Frage - für die Steckverbindungen, wie bekomme ich denn die Schlitze ins Holz? Bei den Anleitungen steht immer nur "aussägen", aber wenn ich mir (mich noch dazu) die Stichsäge anschau, dann glaub ich nicht, dass die als Hilfmittel dafür gemeint ist, oder?
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Beitragvon meirah » 19.06.2008, 12:14

Hallo Sissi,
warum traust du deiner Stichsäge so wenig zu ;-) ...
erst bohrst du an der gewünschten Stelle ein Loch damit du mit dem Sägeblatt ansetzen kannst und los geht's.... mit den passenden Stecheisen (vlt reicht auch schon ne Raspel) bringst du den Schlitz dann in die endgültige Form.... :nicken:
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Beitragvon Sissi » 19.06.2008, 14:10

Ich trau meiner Stichsäge schon etwas zu, aber nicht unbeduingt den Händen, die sie führen wird... :biggrin: Stecheisen... mmh... werd ich mal auf meine Einkaufsliste setzen.
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Beitragvon Mel » 19.06.2008, 16:57

Tja das problem mit denm zutrauem kannst du durch üben aus der Welt schaffen. Probiere doch einfach an einem Stückchen Abfallholz erst ein oder mehrere Male aus ob du es hinbekommst. :biggrin:
Gruß

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Beitragvon Mel » 19.06.2008, 16:58

Tja das problem mit dem Zutrauen kannst du durch üben aus der Welt schaffen. Probiere doch einfach an einem Stückchen Abfallholz erst ein oder mehrere Male aus ob du es hinbekommst. :biggrin:
Gruß

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