Borten der Wikinger

Hier geht es um Bänder nach historischen Vorlagen. Wer hat Vorlagen, aus welcher Zeit gibt es welche Funde?

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Beitragvon Ela2004 » 20.08.2013, 11:33

"A" steht immer für "authentisch" ud "M" ist "Modern"

Einzugsmuster und Wiki geht wohl gar nicht.
Ich denke, dass du bei den sogenannten Birkamustern bei Bebette mal gucken kannst, die sind, glaub ich, "so-ähnlich-wie", denn in Wirklichkeit waren die damals wohl broschiert.


Vielleicht läuft dein Freund auch besser erstmal ohne Borte rum, bis du broschieren kannst ;-)

lg, Ela
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Beitragvon SilviaAisling » 20.08.2013, 16:53

http://aisling.biz/index.php/anleitungen/139-wikinger

Hier habe ich einige Anleitungen aus der Wikingerzeit zusammen getragen, die Afrika auch den Original Techniken entsprechen.

Eine recht einfache Borte ist das Finnisches Diagonalmuster (Kekomäki, Kaukola), Schau mal, ob das was für dich ist.
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Beitragvon kathleen1985 » 20.08.2013, 17:39

danke euch und du meinst diese (Kekomäki, Kaukola) kann man für Wiki nehmen???
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Beitragvon SilviaAisling » 20.08.2013, 17:49

Es handelt sich bei der Borte um einen Grabfund aus dem 10. Jhd aus Finnland.

Warum also nicht?
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Beitragvon Hîdril » 20.08.2013, 18:16

Bitte nicht hauen, aber Finnland/10.Jhd = Wikinger? Nee, nicht wirklich.

Ich würde auch eher die Variante von Ela favorisieren: Lieber keine Borte als falsche Borte - sowohl was Muster, Zeit und Bindungsarten angeht.

Und wenn dein Freund nicht gerade einen sehr gut betuchten Häuptling darstellt, dann sollte er sich eh von Borten fernhalten. WEniger ist oft mehr.
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Beitragvon SilviaAisling » 20.08.2013, 21:55

Wenn ich mich recht entsinne, dann liegt die Ausgrabungsstätte in der Nähe von Helsinki.

Die haben oft genug 'Besuch' von den Wikingern bekommen.

Das Band wurde erstmalig als Zeichnung in dem Buch 'Tietoja Karjalan rautakaudesta, Suomen muinaismuistoyhdistys' von Theodor Schwindt im Jahre 1893 publiziert.

Eine erste Musteranleitung gibt es in Egon Hansens Buch 'Tablet Weaving' und eine weitere Anleitung in dem Buch 'Applesies and fox Noses finnish Tablet Woven Bands' von Maikki Karisto und Mervi Pasanen.
Dort wird das Buch von Theodor Schwindt zitiert, dass es 'attached to the top edge of a dress' war.

Es gibt in dem finnischen Buch noch weitere Musteranleitungen von unspektakulären, recht einfachen Borten, die auch aus den Funden von Kekomäki, Kaukola waren.

Für mich ist das eine der ganz wenigen Quellen, die die Vermutung nahe legen, dass nicht nur die Reichen, sondern auch die weniger Wohlhabenden in dieser Gegend brettchengewebte Borten getragen haben.
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