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Schnittmuster für FHT-Workshop verzweifelt gesucht

Beitragvon Liekendeelerdeern » 16.01.2009, 14:34

Moin ihr Lieben...

Heute muß ich euch einmal um Hilfe bitten ... :help:

Mad Jack sucht für den FHT-Schuhbaukurs im Februar ein Schnittmuster für Wikingerstiefel/-schuhe

Stilistisch Haithabu oder Knebelstiefel der Rus

Wir haben in den letzten Wochen alles versucht und nichts brauchbares gefunden :buhaeh: :buhaeh:
( Sandra als Kursleiterin auch um Rat gefragt bzgl. dem was wir gefunden haben)

Könnt ihr uns suchen helfen :blush: oder hat jemand ein Schnittmuster für Wikinger-Wendeschuhe, welches er uns zur Verfügung stellen kann..... :herrje:

Ich habe diesen Thread gerade durchgearbeitet und kaum einer der Links ist noch aktuell /funktioniert oder brauchbar.... :scheisskram:

Vieln Dank schon einmal im voraus.... :anbet:
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Beitragvon Rigana » 16.01.2009, 17:37

Ich bringe kopierte Auszüge aus "Primitive Shoes" von Margarethe Hald zum Treffen mit. Da sind nordische Schnittmuster dabei. Die Bilder sind allerdings sehr klein und müssten a) vergrößert und b) individuell auf den Fuß angepasst werden. Letzteres geht leidlich mit der Klebeband+alte Socken-Methode.

Ansonsten könnt ihr vorab die Schuhseiten von Marc Carlson nach Brauchbarem auswerten. Guckt mal in die Linksektion, ob ihr den da findet...

Liebe Grüße
Rigana
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Beitragvon Carola » 16.01.2009, 20:36

Ansonsten schau' doch mal, ob hier was dabei ist.
Einige Links funktionieren zwar nicht mehr, aber die Seite von Marc Carlson ist auf jeden Fall auch dabei.
www.igwolf.de
jetzt auch auf facebook: www.facebook.com/pages/IG-Wolf-eV/181515928555627
Versuch es erneut. Scheitere wieder. Scheitere besser.
(S. Beckett)
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Beitragvon Susanne » 15.07.2009, 21:35

Hallo,
ich bin grade etwas verwirrt, was ein bestimmtes "Schnittmuster" angeht. Es handelt sich um den Haithabu Schuhtyp 10. Also der, der so ähnlich auch in Oseberg gefunden wurde.

Klar gibts davon einige Variationen, ich habe mir eine der knöchelhohen mit diesem dreieckigen Zipfel rausgeguckt. Ich frage mich nur:
Ist da nur ein Zipfel, der von außen nach innen- innen nach außen (?) um den Knöchel gebunden wird oder sind das zwei?
Und wozu sind diese kleinen Schlitze, die unterhalb des Knöchels aufgezeichnet sind?
Mir ist einfach nicht klar wie genau man das zumachen soll und wie das dann aussieht... Dreidimensionales Vorstellungsvermögen bei Zeichnung=0

Hat vielleicht sogar mal jemand so einen genäht und mag mir das erklären? :wacky:
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Beitragvon Sandra » 16.07.2009, 11:59

Ich hab gerade keine Ahnung, von welchem konkreten Schuh du redest. Auf welche Literatur beziehst du dich? (Haithabu ist nicht meine Baustelle)

Kleine Schlitze unterhalb des Knöchels dürften die Schlitze für die Lederbänder zum Schnüren sein.
Liebe Grüße, Sandra

Geschichte besteht aus einem Haufen Lügen über Ereignisse, die niemals stattfanden, erzählt von Menschen, die nicht dabei waren. (George Santayana)
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Beitragvon Susanne » 16.07.2009, 14:55

Stimmt an einen Link oder ein Bild hab ich gestern Abend gedacht... :blush:

Ich verlinke mal fremd: Hier gibt es eine Seite aus dem Lederfunde Buch aus Haithabu. Es ist der Schuh unten rechts (mit der 10 ;) ). Da sieht man auch den Schlitz/das Loch das ich mit "unter dem Knöchel" meinte.

Drunter ist auch ein nachgenähter Schuh nach dieser Art, aber da ist kein Schlitz im Leder und er wird anscheinend einfach so gebunden (?).
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Beitragvon Gisa-Y. » 16.07.2009, 22:41

Ich kenne beide Varianten, wenn du den "Schlit" machst, dann muß du eigentlich zwei "Schlitze" machen durch die du das Lederband frühst. Hat den Vorteil das die Schürung nicht rutscht.
Nachteil kann durchaus ne Frimmelei sein beim Einfädeln.

Es geht aber auch ohne Schlitz, so trägt sie mein Mann, und eigentlich verrutscht da ausch nix.

Ich würde es an deiner Stelle austesten, erst ohne, wenn du da nicht mit zufrieden bist, dann kannst du ja den Schitz immer noch machen.

Gruß Gisa
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Beitragvon anjulele » 17.07.2009, 05:26

Soweit ich das weiß, wurden die Schuhe an der Innenseite des Fusses verschlossen. Nicht oben auf dem Spann (wie die meisten modernen Schuhe) und nicht an der Aussenseite (wie man es oft bei den "Wikischuhen") sieht.

LG

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Beitragvon Susanne » 17.07.2009, 10:06

Danke, Gisa. Ich glaub jetzt hab ichs verstanden. Ist ja auch total logisch *räusper*. Ist dann dieses "Dreieck" nur auf einer Seite und die andere ist einfach grade?

Perat, da muss ich doch glatt mal nachlesen... :lesen:
Ein kurzer Blick auf die Abbildungen in dem Lederfunde von Haithabu Buch zeigt schon mal einige Schuhe, die so aussehn als würden sie auf dem Spann geschlossen.
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Beitragvon Gisa-Y. » 17.07.2009, 14:07

Ja Susanne die andere Seite ist grade, das heisst die kannst du opisch ein wenig anpassen.
Das bekommst du dann schon hin.

Es gibt, dann auch noch ne Variante bei der zwei kleine Schiltze hinten, also oberhalb des Hackens sind, durch die das Lederband geführt wird.
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