selbstgebaute Wollkämme

Was man nicht kaufen kann, muß man sich eben selber bauen. Hier geht es darum, wie man sich Werkzeuge und Arbeitsgeräte von der Dreule bis zum Gewichtswebstuhl selber bauen kann.

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Beitragvon Loreley » 21.12.2011, 12:35

Elfenhort hat geschrieben:oh hast du es gut loreley ich bettele beinen gg schon so lange wegen wollkämme an :wacky:


Ich weiß, ich weiß... versuchs doch mal mit dem Schau-Mal-Der-Hat-Das-Aber-Auch-Gemacht-Effekt ;-) Bin schon echt gespannt, wie's sich damit arbeiten lässt.
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Beitragvon Leopold von Brandenburg » 21.12.2011, 13:44

Barde hat geschrieben:Ich bin mal gespannt auf die Erfahrungsberichte mit den zwei Nagelreihen, bisher habe ich immer nur eine gesehen (nicht so dicht).

Auch, ob die runden Nägel mit runden Köpfen in den runden Löchern auf dauern halten - vielleicht müßte man die Köpfe auf Eckig schleifen und etwas versenken, damit sie sich etwas besser ins Holz einkrallen - aber ansonsten entspricht das Material in etwa dem, was mir vorschwebte.

dann bin ich mal gespannt,wie es sich bewährt :-)


Im Netz habe ich sogar 4-reihige Kämme gesehen für sehr feine Wolle.
Oder Kämme mit Holzstiften.

Die Nägel sind mit aller Gewalt ins Holz getrieben und zusätzlich verleimt.
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Beitragvon Barde » 21.12.2011, 14:38

Da haben wqir was gemeinsam :-)

an Holzstifte hatte ich auch schon gedacht, aber Rigana als erste Probe-Anwenderin wollte das nicht; schien ihr auch nicht stabil genug.

ok, es wären auch Baumarkt-rundstäbe gewesen, die sind ja nicht unbedingt immer sauber mit der Faser gearbeitet und so - mal sehen, vielleicht wenn ich muße habe (haha) versuch' ich's trotzdem :-)
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Beitragvon Loreley » 24.12.2011, 01:31

So, mal ein kleiner erster Eindruck zur Funktionalität der Kämme. Ich habe heute mal probeweise eine Kammladung Schwarzkopf-Milchschaf-Mischling mit den Doppelreihigen bearbeitet und es funktioniert ganz gut. Das Gewicht wird allerdings mit Sicherheit bei größeren Mengen zur Herausforderung. Die etwas schlankeren, in Handarbeit angespitzten Stahlstifte, die Kattugla wenn ich mich recht erinnere verwendet hat, dürften bei mehrreihigen Kämmen ggf. also durchaus die mehrarbeit Wert sein.

Die einreihigen haben ein angenehmes Gewicht, wie gut das mit dem Kämmen geht, kann ich aber noch nicht sagen, da ich für die doch recht feine Wolle, die ich grad dahabe, eher die zweireihigen brauche.

Endergebnis war jedenfalls ein fluffiger Kammzug, der sich wirklich angenehm zu einem fast nähgarndünnen Faden verspinnen ließ. Wenn es also auch einen Haufen Arbeit macht würde ich doch jedem, der selbst Rohwolle verarbeitet, sich aber die rar gesähten und kostspieligen Kämme die es zu kaufen gibt nicht leisten kann oder will, empfehlen, sich auf in den Baumarkt zu machen und loszubasteln (oder eben den Göttergatten dazu zu bewegen ;-) ).
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Beitragvon die_marie » 14.03.2012, 16:46

MEINE sind auch fertig!
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Beitragvon Elfenhort » 14.03.2012, 16:59

:willauch:

die schauen richtig gut aus! dann kannst du ja richtig loslegen ;-)
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Beitragvon Loreley » 15.03.2012, 23:32

die_marie hat geschrieben:MEINE sind auch fertig!
*freuwieblöd*


Schick, schick :-) Dann hoffe ich, du hast genausoviel Freude dran wie ich. Aber da bin ich m ir eigentlich ziemlich sicher :cool:
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Beitragvon die_marie » 19.03.2012, 14:46

ich kämme und kämme und kämme :biggrin:
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Super

Beitragvon Leopold von Brandenburg » 21.03.2012, 11:55

Da freue ich mich das es aufgezeigt wurde ...

Wollkämme muss man nicht kaufen. Man(n) kann sie selber machen.

Es freut mich das meine fixe Idee wie ich einen Wollkamm baue, praktisch so gut umgesetzt und nachgebaut werden konnte. Super Forum ;-)
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Beitragvon Schneggal » 24.03.2012, 15:12

Hallo,

ich wollte euch nur mal schnell die Wollkämme zeigen die unsere Männer gebaut haben! Funktionieren beide sehr gut und wir haben damit schon fleißig Wolle von Zwergschafen gekämmt. Das Ergebniss war ein toller, fluffiger Kammzug der sich auch schön verspinnen ließ.

Hier die Wollkämme meiner Schwester

http://www.weltenwanderer.info/werkelblog/?p=1096

und hier meine

http://www.weltenwanderer.info/werkelblog/?p=293

Liebe Grüße

Michaela
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