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Musterbogen

Da wir ja nach Maß schneidern, kommen wir um das Erstellen von Schnittmusterbögen nicht herum. Es ist aber eigentlich auch ganz leicht, zumal die Schnitte im Mittelalter doch recht einfach gehalten waren. Einen Schnittmusterbogen zu erstellen ist wichtig, weil man mit ihm den Stoff wirklich genau zuschneiden kann, ohne daß man viele Möglichkeiten hat, sich zu vertun, (etwa, weil sich der Stoff beim Schneiden verzieht).

Eine recht günstige Variante ist nicht etwa der Kauf von Schnittbögen jeglicher Art - nein, wir gehen zum Schreibwarenhandel und kaufen eine Rolle Packpapier für wenig Geld. Das ist festes Material, groß genug für unsere Zwecke und wenn man sich mal vermalt, kann man jederzeit nochmal neu darübermalen.

Auf das Packpapier zeichnen wir also die Maße, die wir für unser Kleidungsstück (je nach Wahl in Gewandungen) brauchen, auf das Papier und schneiden es dann aus. Gut ist es, die einzelnen Teile zu beschriften, damit du später noch weißt, was was war. Dann kannst du sie auch beim nächsten Stück wieder verwenden.

Die ausgeschnittenen Teile legst du nun über den glattgestrichenen Stoff und heftest sie mit Stecknadeln daran fest. Das machst du am besten auf dem Fußboden, weil da am meisten Platz ist. So, nun kann nichts mehr verrutschen und du kannst um den Musterbogen herum den Stoff zuschneiden. Dann nimmst du die Nadeln wieder heraus und kannst mit dem Stoff arbeiten. Und das war’s auch schon.

Artikel erstellt: 18.03.2007 Author: Flinkhand
Artikel geändert: 18.03.2017 Author: Flinkhand
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