Eigentlich handelt es sich hier um einen “halben Kreuzstich”. Farbübergänge werden bei diesem Stich dadurch erreicht, daß man zwei Farben über mehrere Stiche abwechselnd verwendet wie eine Schraffur. Aus der Entfernung sieht es dann so aus, als würden beide Farben übergangslos ineinander fließen.
Die Rückseite eines Gobelinbildes setzt sich aus senkrechten Stickfäden zusammen, da hier wie beim Kreuzstich reihenweise gearbeitet wird.
| Flinkhand Handarbeiten Stickerei Stickstiche | 09.09.2010 |
Gobelinstich
Der Gobelinstich ist natürlich vor allem von den Gobelinteppichen her bekannt. Meines Wissens nach ist er auch im Mittelalter bereits bekannt und wurde im 14. Jahrhundert für Wandteppiche und sakrale Behänge verwendet. Ich habe jedenfalls im Kunstgewerbemuseum einen Wandbehang von 1370 gesehen, bei dem unter anderem zumindest versetze Gobelinstiche verwendet wurden. |
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| Artikel erstellt: 18.03.2007 Author: Flinkhand | |
| Artikel geändert: 09.04.2007 Author: Flinkhand | |



