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Knopflochstich

Wie der Name schon sagt: Der Knopflochstich ist gut, wenn man ein Knopfloch nähen möchte. Es ist ein sehr alter Stich, der bereits bei den Wikingern bekannt war. Es wird übrigens angenommen, daß eben diese Wikinger, die über den Nordosten auch in den mittleren Osten einzogen, Knöpfe von dort mitbrachten. Knöpfe kamen also angeblich sowohl über das Mittelmeer von Süden nach Europa als auch auf dem Landweg über die Wikinger.

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Der Knopflochstich gehört zu den Schlingstichen und wird auch Langettenstich genannt. Als Verstärkung für beispielsweise den Saumrand bei einem Knopfloch ist er hilfreich, wird aber auch anderweitig verwertet. So dient er zum Beispiel, wenn man an eben diesen Saumrand noch etwas annähen will (wie zum Beispiel eine Borte). Damit der Stoff nicht ausreißt, wird dann nämlich an die unten im Bild gezeigten entstehenden Schlingen angenäht, damit es hält. Das wurde auch im Mittelalter schon so gemacht. Wichtig ist (wie bei jedem Stich), daß die Stiche gleich lang sind und einen gleichbleibenden Abstand zueinander haben. Bei einer eher dekorativen Variante können diese Abstände ein bißchen weiter sein; wenn es etwas aushalten muß, dann ist es besser, möglichst eng nebeneinander zu sticken.

Artikel erstellt: 18.03.2007 Author: Flinkhand
Artikel geändert: 18.03.2017 Author: Flinkhand
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