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Rückstich

Der Rückstich ist auch als Steppstich bekannt und ähnelt optisch (jedenfalls von der Vorderseite) dem Holbeinstich. Deshalb wird er als Variante auch manchmal in der Blackworktechnik verarbeitet. Da er recht einfach zu arbeiten ist, kann man mit dem Rückstich auch relativ schnell Blackwork Muster arbeiten, ohne daß es großartig auffällt (es sei denn, man dreht den Stoff nach links). Außerdem spart man mit diesem Stich Material, was vor allem wichtig ist, wenn man mit teuren Garnen wie beispielsweise mit Seide arbeitet.

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Oft findet man den Rückstich auch als Umrahmung für andere Stiche, zum Beispiel als Rand bei einem Plattstich oder auch bei Motiven im Kreuzstich. Besonders gut lassen sich Rundungen mit diesem Stich ausarbeiten, da man ihn praktisch wie einen Zeichenstift verwenden kann.


Als Übung kann man jedes beliebige Motiv mit einem auswaschbaren Stift auf Stoff zeichnen und die Konturen dann in diesem Stich nacharbeiten. Eine einfache Übung ist beispielsweise ein Blatt von einem Baum oder Strauch. Das kann man sich von draußen holen, auf den Stoff legen und dann die Konturen aufmalen.

Artikel erstellt: 18.03.2007 Author: Flinkhand
Artikel geändert: 18.03.2017 Author: Flinkhand
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