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Mütze oder Kappe

Eine Mütze zu nadeln ist eine prima Beschäftigung, wenn man unterwegs ist. Man braucht nur ein Wollknäuel und eine Nadelbinde-Nadel und muß nicht mal (wie bei Handschuhen oder Socken) parallel arbeiten. Ich habe oft ein bißchen Wolle und eine Nadel in der Tasche und arbeite z.B. in der Bahn.

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Für eine sich an den Kopf schmiegende Kappe beginnt man (wie immer *g*) mit einer Rosette. Dann werden sofort viele Schlaufen zugenommen, so daß erstmal ein flaches Rund (wie ein Tischdeckchen) entsteht. Am besten nimmt man zuerst bei jeder Schlaufe je eine Schlaufe zu, dann bei jeder Zweiten, etwas später bei jeder Vierten, dann bei jeder Achten ... bis man einen flachen Kreis hat, der groß genug für einen Kopf ist.

An dieser Stelle hören wir einfach mit dem Zunehmen auf und nadeln glatt weiter. Theoretisch haben wir also eine Scheibe und darunter einen Schlauch als Mütze. Dadurch, daß sich das Gewebe aber selbst in eine weiche Rundung begibt (es gibt also keine harte Kante, wo man beginnt, ohne Zunahmen zu nadeln) und sich die Kappe beim Aufsetzen direkt an den Kopf schmiegt, sieht man das gar nicht.

Wir nadeln so lange weiter, bis die Kappe bis zu den Ohren reicht, ziehen dann die letzte Schlaufe fest und vernähen den Faden. Und das war's auch schon :o)

Natürlich kann man wie hier auf dem Bild einen andersfarbigen Rand für die letzte Reihe machen oder aber auch eine brettchengewebte Borte drannähen. Das ist der freien Kreativität überlassen.

Für eine Mütze ist das System eigentlich nicht viel anders, nur daß man nicht mit einem flachen Rund anfangen muß. Man kann langsamer zunehmen, weil ganz oben ja noch nicht der Kopf hinein muß.

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Artikel erstellt: 23.03.2007 Author: Flinkhand
Artikel geändert: 18.03.2017 Author: Flinkhand
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