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Gewandung

Viele Kleidungsstücke, die wir im Mittelalter finden, lassen sich zwar in bestimmten Varianten, Längen und Abwandlungen der Schnitte einer bestimmten Epoche oder einem Stand zuordnen, sind aber im Grunde genommen über lange Zeit gleich geblieben. Daher macht es Sinn, sich mit den einzelnen Kleidungsstücken separat zu beschäftigen und die Grundschnitte hier zunächst einmal unabhängig von den epochalen Modetrends aufzuführen. Auch wenn ein Bauer sicher anders gekleidet war als ein Edelmann, so haben wir doch in der Gewandung bestimmte Konstanten, so wie wir auch heute zwischen T-Shirts, Hemden, Röcken, Kleidern und Hosen unterscheiden.

Es gibt bestimmte Aspekte, die die Unterschiede in Stand und auch in Geschlecht definieren, und diese sind in den einzelnen Abschnitten auch genannt. Aber wie auch heute wieder wurden auch damals viele Kleidungsstücke von beiden Geschlechtern getragen.
Grundsätzlich kann man sagen, daß die einfache Stände einfachere Schnitte benutzten und natürlich die Stoffqualität einen enormen Unterschied ausmachte. Außerdem ist wie bereits erwähnt die Menge an verwendetem Stoff als Merkmal für den gesellschaftlichen Rang ausschlaggebend. Je mehr Stoff verwendet wurde, um so höher war der Stand der Person. Schließlich drückt sich der Stand auch in der Verzierung der Gewandung aus. So reflektieren Borten (siehe Brettchenweberei) und Stickereien sowie auch die Verwendung von Edelsteinen natürlich eine gewisse Herkunft (und den entsprechenden Geldbeutel). Auch Farben hatten ihre eigene Aussagekraft.
Da es schwierig ist, alle Epochen mit allen Gewandungsarten unter einen Hut zu bringen, habe ich in dieser Sektion zunächst die einzelnen Kleidungsstücke aufgeführt.

Artikel erstellt: 25.03.2007 Author: Flinkhand
Artikel geändert: 18.03.2017 Author: Flinkhand
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