Kessel undicht

Geschmiedetes, Gegossenes und andere Kunstwerke aus Metall

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Beitragvon jeltje » 21.08.2010, 12:17

Ich kenne auch nur die Sache mit dem Heferbrei drin kochen, habe aber letztens auf ein Lager gesehen das einer die Nähte verschweißt hatte. Auf Nachfrage wurde mir geantwortet das es dann von aussen immer noch A lphabetisch aussähe aber innen auf jedenfall immer dicht wäre.
Klinkt logisch und sehr praktisch für mich.
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Beitragvon Rigana » 21.08.2010, 14:48

Ich hatte meinen Kessel mit Haferbrei dicht gekriegt. Ist aber schon lange her und das Kesselchen ist mittlerweile duch Nichtgebrauch etwas anngerostet. Daher werde ich wohl nochmals dichten und dann diese Ölbrennmethode versuchen fürs Antihaften und Rostschutz.

Ich habe den Hafer damals so richtig schleimig gekocht (würg...), also gar nicht so eine feste Masse sondern mehr so ein Glibber. Das große Gepamp kam dann in den Müll und den Kessel selbst habe ich nur sauber gerieben und trocknen lassen. Beim Testkochen von Wasser blieb alles drin.

Liebe Grüße
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Beitragvon katze69 » 21.08.2010, 15:59

Wenn es sich um einen dichtgekochten Plattenkessel handelt, solltest du ihn aber besser nicht buchstäblich ausbrennen, sonst brennt die Haferdichtung womöglich mit weg.
Eigentlich reicht es, den Kessel nach jedem Gebrauch mit Öl abzureiben. Die Rostschutz- und Antihaftpatina entsteht dann mit der Zeit von allein.
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Beitragvon Radegunde » 22.08.2010, 09:06

äh, hab' da mal 'ne blöde Frage:
Mit dem Haferbrei als Dichtungsmittel: gibt es denn da nicht irgendwann hygienische Probleme mit Schimmel oder so?

Viele Grüsse
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Beitragvon wetterleuchten » 22.08.2010, 09:34

Ich würde mal laienhaft vermuten, dass durch das einbrennen eiweißhaltiger Verbindungen sowas ähnliches wie "Kaseinmörtel" in den Topfnähten entsteht. Alte Fresken schimmeln ja auch nicht bei ausreichender Belüftung. Und wenn da mit der Zeit eine "Antihaftpatina entsteht", könnte die Möglichkeit bestehen, dass die "Breinaht" zu eisensalzhaltig ist um Schimmel wirklich zu schmecken?

Klingt jedenfalls alles sehr spannend. *vielleicht auch mal genietetes Töpfchen haben will*
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Beitragvon alina » 22.08.2010, 09:59

[ot]Hallo!

Ich könnte mir vorstellen, dass es zumindest nicht so ganz den EU Hygienevorschriften entspricht. ;-) [/ot]
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Beitragvon katze69 » 22.08.2010, 14:53

Hygienevorschriften oder nicht - da schimmelt mit Sicherheit nix. Dazu sind die Breireste zu trocken. (Außer vielleicht, man packt den Kessel direkt nach einem Einweichbad in eine dichte Plastiktüte, zusammen mit ein paar Schimmelsporen...)
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Beitragvon Hannah » 22.08.2010, 22:43

Bei mir ist da auch nix von Schimmel zu sehen und ich hab meinen Topf nach dem dichtgekochen im Prinzip nicht mehr benutzt (ist auch nur so ein kleines 1l Ding). Und übrigens kann man ja auch zB Pizza liegen lassen, wenns nicht feucht ist ohne das die schimmelt.
Wir haben das nämlich im Kunst-Lk gemacht als Happening und Pizzarest auf einen Tisch geklebt. Hat ewig gehalten :devil: .
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Beitragvon Hîdril » 23.08.2010, 13:52

alina hat geschrieben:[ot]Hallo!

Ich könnte mir vorstellen, dass es zumindest nicht so ganz den EU Hygienevorschriften entspricht. ;-) [/ot]


Eu ist ja auch nicht A :devil:
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Beitragvon alina » 23.08.2010, 13:56

Hîdril hat geschrieben:
alina hat geschrieben:[ot]Hallo!

Ich könnte mir vorstellen, dass es zumindest nicht so ganz den EU Hygienevorschriften entspricht. ;-) [/ot]


Eu ist ja auch nicht A :devil:


:roflrofl:
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