Zelte?!

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Beitragvon Yaro » 26.09.2005, 09:56

Beate, schon mal dran gedacht, dass es für nahezu jedes Auto sogenannte Dachgepäckträger gibt, mit denen man das Holz supereasy transportieren kann?

Ich hab mein Riesenwiki (7 3.5m lange und 2 3m lange Stangen) samt Inhalt mit nem kleinen Corsa! dadurch aber mal sowas von problemlos transportiert bekommen.
Ich kam, sah und ..... traute meinen Augen nicht.
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Beitragvon Beate » 26.09.2005, 11:09

Brianna schrieb
Beate, schon mal dran gedacht, dass es für nahezu jedes Auto sogenannte Dachgepäckträger gibt, mit denen man das Holz supereasy transportieren kann?

Ja, aber es ist nun mal nicht mein Auto. *seufz*

Meine "Magd" hatte die Dachgepäckträger gerade erst verkauft, bevor sie sich mit mir zusammentat. *grummel*

Im Zweifelsfall müsste ich also auch noch die Dachgepäckträger kaufen. Das sehe ich aber nicht ein, ich bezahle (und bastle) sowieso schon den Großteil unserer Ausrüstung.

Ich muss schon warten bis sie bereit ist, sich neue Dachgepäckträgern zu leisten. Wichtiger ist aber erst mal ihre Gewandung. Schuhe sind ja auch nicht billig. Und ich mag schon gar nicht mehr sagen: du musst noch das kaufen... und das besorgen.... da fallen Dachgepäckträger wohl unter unnötige Ausgaben.

Ausserdem ist es ja auch nicht nur eine Frage der Länge der Stangen, sondern auch des Gewichts. Die Küchenausrüstung ist schon sehr schwer (wir sind knapp vor Überladung des Wagens!). Also lieber jedes unnötige Mehrgewicht vermeiden (so wenig Stangen wie möglich).
Beate
 

Beitragvon David » 26.09.2005, 13:21

Hallo,

Beate schrieb
Ausserdem ist es ja auch nicht nur eine Frage der Länge der Stangen, sondern auch des Gewichts. Die Küchenausrüstung ist schon sehr schwer (wir sind knapp vor Überladung des Wagens!). Also lieber jedes unnötige Mehrgewicht vermeiden (so wenig Stangen wie möglich).

Genau. Ich bin jedesmal verwundert wieviel tatsächlich unnötigen Krempel manche Leute mitschleppen. Da werden riesige "ambientig" ausstaffierte Individuallager (also ein Zelt mit allem drum herum) aufgebaut, zu deren Transport teilweise ganze Kleintransporter vollgestopft werden. Der richtige Weg muß doch genau ins Gegenteil führen, die Ausrüstung aufs Minimum reduzieren (von überflüssigem modernen Krams ganz zu schweigen), und nur mitzunehmen was WIRKLICH gebraucht wird. So fahren wir bspw. mit vier Erwachsenen und zwei Kindern plus deren gesamter Ausstattung in einem VW Bulli. Ohne Dachgepäck. Wer eine Lagersituation darstellt, sollte sich auch über den möglichen historischen Transport Gedanken machen. Es sei denn man stellt den König von Spanien dar...

Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh darüber, daß wir mittlerweile recht häufig Veranstaltungen mit Gebäudebelebung machen. Ohne "Zeltlager" ist es viel schöner...

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Beitragvon Beate » 26.09.2005, 18:15

david schrieb
Genau. Ich bin jedesmal verwundert wieviel tatsächlich unnötigen Krempel manche Leute mitschleppen.

Ich fände es unglaubwürdig, wenn wir als "Küchenpersonal" mit einer Ausstattung wie Königin Asa daherkämen (also das berühmte Oseberg-Bett etc.).

Ich lasse Jutta gerade den Laderaum ausmessen, damit wir den Platz optimal ausnutzen können (Anschaffung von Kisten steht diesen Winter ja auch noch bevor).


david schrieb
Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh darüber, daß wir mittlerweile recht häufig Veranstaltungen mit Gebäudebelebung machen. Ohne "Zeltlager" ist es viel schöner...

Ein Langhaus wäre natütlich ideal.

Ich hatte schon die Wahnwitz-Idee ein Zelt in Form eines Langhauses zu bauen (leider unrealistisch).
Beate
 

Beitragvon Giraut » 26.09.2005, 18:57

Och, ein SCA-Kollege hatte tatsächlich mal ein transportables Haus gebaut.
Der war die ewige Zelterei leid und hat dann halt ein Auseinandernehmbares Haus gebastelt. Mit "Stein"-Wänden! DIe waren zwar nicht echt, sahen aber echt aus.
Der Transport war allerdings nicht ganz unproblematisch: ohne seinen Hänger ging da nix mehr.
Aber wie gesagt- alles schon dagewesen...
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Beitragvon Xia » 26.09.2005, 21:54

Hallo,

ja in der letzten Saison hatten wir auch einen dabei, der um seinen Kleinbus ein Zelt gebaut hat. Der hatte keine Probleme mit seinem Zeug hinterher *gg*.

Liebe Grüsse, Xia
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Beitragvon Barde » 26.09.2005, 22:22

Barde
Erstellt am 26.09.2005 - 23:22

alsoich habe das eigentlcih immer eher dahingehend interpretiert, dass man in dem Sinne ken lager darstellt, sondern eher zeigt, wie es eine (in unserem fall) keltischen Rundhütte ausgesehen haben könnte - nur dass wir eben keine Hütte für ein WE aufbauen, sondern außen Zelt; innen und 'vorgarten' eher wie im Dorf ...
ist halt schwer, ein Keltendorf fü rein WE zu bauen; da sind die Hütten eben aus Leinwand ...


@Beate
Beate schrieb
Das sehe ich aber nicht ein, ich bezahle (und bastle) sowieso schon den Großteil unserer Ausrüstung.


naja, dafür bezahlt sie das auto - anschaffung und ganzjähriger unterhalt; werkstatt usw ... und käme allein bzw. zum einkaufen udn für auf die arbeit evtl. auch mit einem kleineren und biligeren zurecht ... *schulterzuck*
ist sicher in jedem einzelfall anders, aber je nachdem wäre das auch ein punkt - ich habe so meine erfahrungen mit leuten,die meinen, sie brauchen kein auto; die haben sich dann immer abholen udn heimbringen lassen (was für den Chauffeur dann jeweils der doppelte Weg ist...) und noch geprahlt, was sie ohne auto an geld sparen ... *grummel*

andere aus de Gruppe haben dafür statt eines kombi, der gerade mal 6 Liter Diesel braucht, einen Bus mti 10-12 Liter gehalten, um die sparer udn deren Zeugs unterzubringen; und wenn man den Wagen dann auch jeden Tag ohen Gepäck privat fahren muß, geht das extrem ins geld ...

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Beitragvon Beate » 27.09.2005, 04:50

Beate
Erstellt am 27.09.2005 - 05:50

Barde schrieb
@Beate
naja, dafür bezahlt sie das auto - anschaffung und ganzjähriger unterhalt; werkstatt usw ... und käme allein bzw. zum einkaufen udn für auf die arbeit evtl. auch mit einem kleineren und biligeren zurecht ... *schulterzuck*

Da muss ich wohl ein bischen erklären: Meine "Magd" wohnt mit ihren Mann auf einem Hof und sie haben eine Menge Tiere u.a. 3 Hunde und mehrere Pferde.

Das Auto (ein alter Kombi) hatte sie schon (2 große Hunde brauchen auch viel Platz). Ausserdem gibt es da noch einen großen uralten Pferdetransporter (LKW), da der aber 20 L verbraucht, wäre der für die Fahrten zu den Märkten einfach zu teuer.

Andererseits hast du natürlich recht, das Auto ist natürlich ihr Anteil, den sie mit einbringt. Benzinkosten für die Fahrten zu den Veranstaltungen teilen wir aber selbstverständlich.

Darum haben wir uns ja auch zusammengetan:
sie hat das Auto und fährt, ich organsiere, kaufe ein und koche. Kochen mag sie nämlich nicht, deswegen macht sie ja auch die Magd. Insoweit ergänzen wir uns ganz gut.
Barde schrieb
ist sicher in jedem einzelfall anders, aber je nachdem wäre das auch ein punkt - ich habe so meine erfahrungen mit leuten,die meinen, sie brauchen kein auto; die haben sich dann immer abholen udn heimbringen lassen (was für den Chauffeur dann jeweils der doppelte Weg ist...) und noch geprahlt, was sie ohne auto an geld sparen ... *grummel*

Ich habe es zwar schon öfter im Forum erwähnt, aber denn nochmal:

ich darf wegen meiner extremen Sehschwäche kein Auto fahren!
Beate
 

Beitragvon David » 27.09.2005, 08:29

Hallo,

Barde schrieb
alsoich habe das eigentlcih immer eher dahingehend interpretiert, dass man in dem Sinne ken lager darstellt, sondern eher zeigt, wie es eine (in unserem fall) keltischen Rundhütte ausgesehen haben könnte - nur dass wir eben keine Hütte für ein WE aufbauen, sondern außen Zelt; innen und 'vorgarten' eher wie im Dorf ...
ist halt schwer, ein Keltendorf fü rein WE zu bauen; da sind die Hütten eben aus Leinwand ...

Ok. In dieser Zeitstellung sind historische (keltische) Zeltlager wohl sowieso nicht in betracht zu ziehen (abgesehen von römischen Militärlagern etc.). Da macht der Hausvergleich schon Sinn. Da gibts doch auch Museumsanlagen die belebt werden können, oder?

Aber im Hoch- und Spätmittelalter gabs durchaus Zeltlager, nur wird der 08/15 Mensch so etwas nie miterlebt haben...

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Beitragvon Barde » 27.09.2005, 10:13

Jepp; gibt inzwischen einige Dörfer - aber die meisten sind noch recht neu...
unsere 'Lagerzeit' hat so vor knapp 16 Jarhen angefangen udn die Gruppe ist vor etwa 7 Jahren auseinandergebrochen - in der zeit gab's in Fahrbarem bereich nur Bundenbach im Hunsrück und die haben sich mit Händen und Füßen gewehrt ("Ihr dürft am WE gerne hier aufbauen; aber die Hütten bleiben leer udn über nacht nehmt ihr alles wieder mit heim ..." - inzwischen hat eine neuere Gruppe den Schlüssel *schulterzuck*.

in den letzten 5 jarhen ist einiges entstanden; Gabreta in Bayern, Römerpark Ruffenhofen (auch Bayern...), Keltendorf bei Steinbach in der Pfalz (!) ...

Aber wie David so schön schreibt, hat auch die MA-Lager der einfache Mensch so nicht mitgemacht; daher finde ich auch da die interpretation, dass die Bunte Besetzung mit allen möglcihen Handwerken usw. eher ein Dorf wiederspiegelt, nciht abwegig - und rechtfertigt das mehr an Ausrüstung

@BEATE:
Kein Grund zur Aufregung; ich habe doch gar nciht unterstellt, dass du so ein schmarotzer wärest wie einige Leute aus meinem Erfahrungsschatz
Extrembeispiele sind selten bis nie als direkter vergleich anzusehen; sondern zeigen, wie sich eine situation bzw. einseitige belastung auswachsen kann.

Und ebenfalls sorry; ich lese hier im Forum nicht jedes thema mit, eingie betrefen udn interessieren mich eben nicht; und bei der steigenden anzahl mitglieder kann man sich nun auch nicht jedes detail, das mal erwähnt wird, merken - oder erinnerst du dich jetzt auf anhieb und ohne zu suchen an meine dioptrinzahl (auch mehrmals erwähnt *g*) ?

Beate schrieb
Da muss ich wohl ein bischen erklären: Meine "Magd" wohnt mit ihren Mann auf einem Hof und sie haben eine Menge Tiere u.a. 3 Hunde und mehrere Pferde.

Das Auto (ein alter Kombi) hatte sie schon (2 große Hunde brauchen auch viel Platz).

Eigentlcih mußt du mir gar ncihts erklären
aber gerade, weil wir anderen solche detaisl eben nciht wissen können, habe ich in dem part, den du auch zitiert hast, ein deutliches "evtl." reingechrieben - ich gebe ja heir nicht einfach so behauptungen oder unterstellungen, sondern nur denkanstöße und in erwägung zu ziehende Möglichkeiten von mir - es komtm ja häufiger vor und ist völlig normal, dass man eine situation aus dem naturgemäß subjektiven Blickwinkel betrachtet ... was in dem Fall der wahrnehmung "ich mache schon die ganze ausrüstung alleine..." entspricht, wobei das "dafür steuert der andere das auto bei" auch schonmal schlicht vergessen oder übersehen wird
Das wäre gar nicht weiter schlimm, sondern völlig normal, man muß dann eben nur mal dran erinnert werden und gut ist - die kalkulierenden Schmarotzer aus vorhergehendem Beitrag sind da ein gnaz anderes kaliber, das bewußt mit diesen faktoren rechnet ...
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